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„KGB-Kunstwoche“ auch in Mitte

Pressemitteilung Nr. 411/2015 vom 04.09.2015

Die Bezirksstadträtin für Weiterbildung, Kultur, Umwelt und Naturschutz, Sabine Weißler, informiert:

Der „Arbeitskreis Kommunale Galerien Berlin (KGB)“ veranstaltet eine bezirksübergreifende Kunstwoche, und zwar vom Freitag, den 11., bis zum Sonntag, den 20. September 2015.

„Die KGB – Kunstwoche zeigt das enorme Potenzial der kommunalen Galerien für Berlin und wie angesagt sie für den Diskurs in der Stadt sind“, sagt Dr. Ute Müller-Tischler, Fachbereichsleiterin Kunst und Kultur in Mitte.

„Ein Netzwerk von Kunstorten durchzieht die zwölf Berliner Bezirke: 28 kommunale Galerien, die jenseits der großen Ausstellungshäuser und unabhängig vom Kunstmarkt ihr Programm gestalten“, erläutert der Arbeitskreis „KGB“ im Programmheft. „Als Orte für Präsentation und Diskurs sind sie häufig die ersten Anlaufpunkte für in Berlin arbeitende Künstlerinnen und Künstler.“

Die Kunstwoche findet parallel zur diesjährigen „Berlin Art Week“ statt und zeige „das Potenzial dieses Netzes aus Institutionen, die teilweise seit über 60 Jahren den institutionellen Kulturbetrieb mit den freien Szenen der Stadt verbinden. Gemeinsame Aktionen aller 28 kommunalen Galerien machen ihre herausragende Rolle für die Professionalisierung und Förderung der in Berlin lebenden und arbeitenden Künstlerinnen und Künstler sichtbar.“

In Mitte sind die drei kommunalen Galerien „Galerie Wedding – Raum für zeitgenössische Kunst“ in der Müllerstraße 146/147, „galerie weisser elefant“ in der Augustraße 21 in Mitte und die „Galerie Nord“ in der Moabiter Turmstraße 75 in der Kunstwoche mit folgendem Programm vertreten:

Galerie Wedding (barrierefrei zugänglich)
- Fr., 18.9., bis Do., 1.10., 12-18 Uhr (Di.-Sa).: “No Food for Lazy Man” von Emeka Ogboh
- Do., 17.9., 19 Uhr: „Mama put“ – Eröffnung der Ausstellung und partizipative Aktion
- So., 20.09., 14 Uhr: Umrundung des Weddings zu Fuß entlang seiner Peripherie

galerie weisser elefant (nicht barrierefrei zugänglich)
- So., 13.9.. 17 Uhr: „Artist Walk – Soundwalk“ mit Chelsea Leventhal
- bis Sa., 3.10., 13-19 Uhr (Di.-Sa.): „multi pli“ von Cecile Dupaquier mit einer Klanginstallation von Chelsea Leventhal

Galerie Nord (barrierefrei zugänglich)
- Fr.,11.9. (Eröffnung um 19 Uhr), bis Sa., 17.10., 13-19 Uhr (Di.-Sa.): „Lob der Arbeit“ – Gruppenausstellung von Roswitha von den Driesch/Jens-Uwe Dyffort, Sven Kalden, Ingeborg Lockemann, Elke Mohr, Michaela Schweiger, Peter Piller
- So., 13.9., 15 Uhr: „Stadtführung mit Bilderkarren: Einmal um das Siemensgelände in Moabit“
- Mi 16.9., 20 Uhr: Gespräch „Fokus Kunst – Die kommunalen Galerien Berlins vor und nach 1989“ mit Karl-Friedrich Schmalwaser (1991-2011 Leiter Galerie im Turm), Thomas Kempas (1964-93 Leiter Haus am Waldsee), Krista Tebbe (1977-2002 Leiterin Kunstamt Kreuzberg), Annette Tietz (1993-2003 Leiterin Brecht-Haus Weißensee, seit 2003 Leiterin Galerie Pankow) – Moderation: Michaela Gericke (Kulturjournalistin)

Die Broschüre mit dem detaillierten Programm liegt in den Galerien und den Bürgerämtern aus und steht als Download zur Verfügung unter www.kgberlin.net.

Aus dem Ankündigungstext:

Das Programm umfasst zudem eine Veranstaltungsreihe zur gemeinsamen Geschichte, Bustouren in die verschiedenen Bezirke, Stadtwanderungen mit Künstler*innen (Artist Walks) sowie Sonderbegleitprogramme zu den laufenden Ausstellungen.

Die Artist Walks finden an den beiden Wochenenden statt: Ausgehend von verschiedenen Galerieräumen erkunden künstlerische Interventionen und Spaziergänge im Stadtraum die jeweiligen Umgebungen aus ungewohnter Perspektive. Die Veranstaltungsreihe Kommunale Galerien Berlin – Geschichte arbeitet die unterschiedliche Themen, Arbeitsmöglichkeiten und gesellschaftlichen Einflussnahmen der kommunalen Galerien in Berlin auf und soll in den kommenden Jahren mit verschiedenen Schwerpunkten fortgesetzt werden. In diesem Jahr stehen die Aufgaben und die Geschichte vor und nach 1989 im Fokus sowie die Repräsentation von Migration in den Ausstellungen der Galerien.

Zum Abschluss der gemeinsamen Aktionen verbinden am Samstag, den 19. September, die drei KGB-Bustouren mehrere Berliner Bezirke. In fünf Stunden fahren sie jeweils fünf Galerien an, wo die Galerieleiter*innen durch die Räume führen und ihre Programmschwerpunkte vorstellen.

Anschließend findet im Heimathafen Neukölln die Abschlussveranstaltung der KGB-Kunstwoche statt, KGB-Sounds – Die Nacht der Künster_innenbands: Die namhaften Bands Sound 8 Orchestra, AFTERMARS, Parabelles und Stereo Total spielen bei freiem Eintritt, gefolgt von einem DJ-Set von T-INA Darling – ein akustischer Abschluss einer Woche visueller Eindrücke.

Veranstalter Arbeitskreis Kommunale Galerien Berlin mit freundlicher Unterstützung der Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten, Ausstellungsfonds Kommunale Galerien

Projektteam Dorothee Bienert, Christian Hamm, Theres Laux
c/o Kunstverein Tiergarten e.V., Turmstr. 75, 10551 Berlin

Pressekontakt
Denhart v. Harling
presse@kgberlin.net:, +49 179 4963497