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Einladung zum Pressegespräch: „Millionenbetrug in der ambulanten Hilfe zur Pflege – Pflegedienstmitarbeiterinnen packen aus“

Pressemitteilung vom 14.09.2011

Michael Büge, Stadtrat für Soziales, Wohnen und Umwelt in Neukölln und
Stephan von Dassel, Stadtrat für Soziales und Bürgerdienste in Mitte

laden ein zum Pressegespräch.

Von Unregelmäßigkeiten über Betrug bis zu mafiösen Strukturen – die Fehlentwicklungen in der ambulanten Hilfe zur Pflege sind in aller Munde. Doch noch immer stoßen die dramatischen Hilferufe aus den Sozialämtern auf Skepsis oder sogar taube Ohren.
Die Sozialstadträte aus Neukölln und Mitte haben Pflegefachkräfte und Pflegedienstleiterinnen gewinnen können, die bereit sind, auch gegenüber den Medien über ihre Erfahrungen in kriminell agierenden Pflegediensten zu berichten.

Das Gespräch mit den Pflegedienstmitarbeiterinnen findet statt am

Freitag, 16. September 2011, 10.00 Uhr im Raum 444
im Rathaus Wedding (Altbau), Müllerstraße 146

Um Ihnen einen ersten Eindruck von der Brisanz der Mitteilungen zu geben, die die Sozialämter in Neukölln und Mitte inzwischen fast täglich erhalten, nachfolgend Auszüge aus zwei Berichten, die uns in den letzten 10 Tagen übermittelt wurden:

„Tatsächlich handelt es sich um eine vom Pflegedienst auch so genannte Schattenarmee. D.h., fast alle Personen werden als Mitarbeiter geführt, erbringen aber keinerlei Arbeitsleistung, da es auch wenige bis keine tatsächlichen pflegebedürftigen Klienten gibt. Um die Angehörigen als Mitarbeiter im Bereich der Pflege führen zu können, benötigen diese offiziell eine Ausbildung. Dazu hat der Pflegedienst den Ausbildungsbetrieb gegründet, von dem die Angehörigen dann die Bescheinigung erhalten, dass sie die erforderliche Qualifikation absolviert haben, ohne jemals dagewesen zu sein.“

„Ich stellte darauf hin Strafanzeige. Ich wurde in der Polizeidirektion 2 Abschnitt 34 vernommen. Nach Aussage dort wurden von Ermittlungsarbeiten aufgenommen. Der Betrugsschaden wurde auf 400.000 geschätzt. Die zuständige Staatsanwältin stellte das Verfahren aber wegen mangelnden öffentlichen Interesses ein.“

Bitte beachten Sie: Namensnennungen sowie Foto- und Filmaufnahmen sind nur nach ausdrücklicher Genehmigung der Betroffenen gestattet.

Für Rückfragen:
Michael Büge: Telefon: 90239-2240 Stephan von Dassel: 9018-42660