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Neues Integrationsprogramm in Mitte

Pressemitteilung vom 04.07.2011

Der Bezirksbürgermeister von Berlin-Mitte, Dr. Christian Hanke, informiert:

Das Bezirksamt Berlin-Mitte setzt in Sachen Integrationsarbeit neue Akzente. Mit dem neu erarbeiteten Integrationsprogramm will der City-Bezirk alle Bürger zu mehr Teilnahme motivieren, er will – mit den Worten Willy Brandts gesagt – „mehr Demokratie wagen“.

Das Bezirksamt Mitte hat am 14. Juni 2011 das „Integrationsprogramm: Förderung von Kommunikation, Respekt, Partizipation und Gleichbehandlung“ für den Bezirk Mitte von Berlin beschlossen.
Damit Integration gelingen kann, ist es wichtig, die sozialen Herausforderungen zu erkennen und sie ohne ideologische Scheuklappen so konkret wie möglich zu benennen. Nur so kann Diskriminierung, egal welcher Art und egal von welcher Seite, vermieden werden. Die Entwicklung von Lösungen darf weder bei kulturellem Relativismus stehen bleiben, noch dürfen komplexe biografische Entwicklungen defizitär kulturalisiert und ethnisiert werden.

Dazu der Bezirksbürgermeister von Berlin-Mitte, Dr. Christian Hanke: „Das Integrationsprogramm setzt neue Standards. Integration wird als gleichberechtigte Teilhabe in allen Lebensbereichen verstanden. Die Ziele und Problemlösungen werden auf der Grundlage des Milieuansatzes sozialräumlich entwickelt. Die überholte Unterscheidung von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, die die realen Phänomene in unserem Bezirk nicht differenziert beschreiben kann und mittlerweile stigmatisiert, tritt in den Hintergrund. Das Integrationsprogramm ist damit eine sinnvolle und moderne bezirkliche Ergänzung des Integrationskonzeptes des Senates von Berlin.“

Das jetzt verabschiedete Integrationsprogramm entstand unter Beteiligung aller Abteilungen und Ämter im Bezirksamt Mitte von Berlin. Die koordinierende Leitung lag bei der bezirklichen Integrationsbeauftragten. Das Programm besteht im Wesentlichen aus zwei Teilen. In Teil 1 werden aktuelle abteilungsübergreifende Handlungsfelder der bezirklichen Integrationspolitik wie zum Beispiel die Interkulturelle Öffnung der Verwaltung oder die zielorientirete Arbeit des bezirklichen Sprachförderzentrums beschrieben. In Teil 2 werden die vorhandenen gesetzlichen Grundlagen und Vorgaben mit ihren integrativen Ansätzen in den einzelnen Abteilungen und Ämtern benannt, analysiert und mit entsprechenden Zielen und Maßnahmen untersetzt.

Das neue Integrationsprogramm von Berlin-Mitte mit seinen beiden Teilen ist ein wesentlicher Schritt zur Gestaltung einer demokratischen, modernen und sachgerechten Integrationspolitik in einer vielfältigen deutschen Gesellschaft.

Medienkontakt :
Bezirksamt Mitte, Frau Stibenz, Telefon 9018 32336