Einweihung der Gartenbalustrade am Platz des 18. März

Pressemitteilung vom 18.09.2008

Die Senatsbaudirektorin, Regula Lüscher, und der Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung des Bezirks Mitte, Ephraim Gothe, haben gestern gemeinsam die Gartenbalustrade am Platz des 18. März eingeweiht.

Senatsbaudirektorin Regula Lüscher: „Hier wurde ein städtischer Raum geschaffen, von dem aus die Berlinerinnen und Berliner, sowie alle Besucher unserer Stadt, den Blick auf Brandenburger Tor und Pariser Platz genießen können. Dadurch wird auch die Aufenthaltsqualität auf dem Platz des 18. März erheblich gesteigert.“

Bezirksstadtrat Ephraim Gothe: “Mit der Gartenbalustrade erhält das bekannteste architektonische Wahrzeichen der Stadt am Übergang zum Großen Tiergarten ein gartenarchitektonisches Gegenüber, das die Besucher des Brandenburger Tors einlädt, am Ort zu verweilen und den Besuch dieses bedeutenden Ortes zu genießen.”

Die Gartenbalustrade wurde durch den Gartenarchitekten Gusenburger entworfen und im Rahmen der Maßnahme “Ausbau der touristischen Infrastruktur und Verbesserung des Wegenetzes im Großen Tiergarten” errichtet. Sie verläuft parallel zu den hinteren, halbrunden Platzkanten beidseitig der Straße des 17. Juni und hebt die radiale Platzkante deutlich hervor. Dadurch werden die Aufenthaltsmöglichkeiten auf der Platzfläche gegenüber der Westseite des Brandenburger Tores erheblich verbessert. In den Bereichen der auf den Platz zuführenden Parkwege ist die Balustrade unterbrochen.

Die Einfassungsmauer der Gartenbalustrade ist ca. 1,5 m hoch und insgesamt ca. 180 m lang. Die Gartenbalustrade wird durch Pfeiler und Pilaster gegliedert, und besteht aus einem 1 m hohen, geschlossenen Sockelbereich mit einem ca. 0,5 m hohen, oberen durchbrochenen Bereich mit Abdeckung. Einzelne Zwischenpfeiler gliedern die Balustrade in Abschnitte, eine Sitzbank ist integriert. Als Material wurde, farblich abgestimmt auf das Brandenburger Tor und die angrenzenden Gebäude, ein feinkörniger, gelblicher Granit verwendet. Die Gartenbalustrade wurde in Anlehnung an die historische Fassung des Platzes, die bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges existierte, hergestellt.

Die Baukosten beliefen sich auf EUR 550.000 und wurden durch Mittel des Förderprogramms „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ finanziert.