Gedenken an den Volksaufstand vom 17. Juni 1953

17.06.2017

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v.l.: Bezirksverordnetenvorsteher Sascha Schug und Bezirksbürgermeister Stephan von Dassel bei der Kranzniederlegung auf dem Urnenfriedhof Seestraße am 17.06.2017 Bild: Bezirksamt Mitte

Am 17. Juni 2017 jährte sich der Tag des Volksaufstandes der Arbeiter in der ehemaligen DDR vom 17. Juni 1953 zum 64. Mal.

Vertreterinnen und Vertreter des Bezirksamtes Mitte von Berlin sowie der Bezirksverordnetenversammlung Mitte gedachten an diesem Tag gemeinsam der Opfer des Volksaufstandes am Denkmal für die Opfer des 17. Juni 1953
auf dem Urnenfriedhof Seestraße und legten Kränze nieder.

Der gemeinsame Kranz der Bezirksverordnetenversammlung und des Bezirksamtes Mitte von Berlin trägt die Aufschrift:

“In Achtung und Respekt vor dem Widerstand gegen die SED-Diktatur”

Im Juni 1953 ging es nicht nur um sozialen Protest. Der Aufstand war auch eine politische Bewegung mit dem klaren Ziel, Freiheit und Demokratie zu erreichen.
Über eine Million Menschen waren am Volksaufstand des 17. Juni 1953 beteiligt. Trotzdem wurde er in wenigen Stunden von der sowjetischen Armee niedergeschlagen. Bei den Unruhen kamen mehr als 140 Menschen ums Leben.

Die Geschehnisse um den 17. Juni 1953 zählen zu den wenigen demokratischen Massenbewegungen der jüngeren deutschen Geschichte. Sie sind in die Geschichte eingegangen als ein Symbol für den Willen nach Freiheit und Einheit.