Direkt zum Inhalt der Seite springen

Netzwerk im Alter - Interessenverbund "Wohnen im Alter"

Wohnformen Seniorenwohnhaus und Service-Wohnen

- Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit -


Viele ältere Bürger möchten die Wohnung im vertrauten Wohnumfeld bis ans Lebensende beibehalten. Wenn aber doch die bisherige Wohnung aus gesundheitlichen oder anderen Gründen aufgegeben werden muss, kommen verschiedene Wohnformen in Betracht, die gut überlegt sein wollen.

Deshalb empfehlen wir, sich in der Koordinierungsstelle Rund ums Alter Marzahn - Hellersdorf, Mehrower Allee 50 zu informieren und beraten zu lassen.

Die Einrichtung ist telefonisch unter 514 30 93 erreichbar und
Dienstag - Donnerstag von 10.00 - 16.00 Uhr geöffnet.

Die in unserem Bezirk verbreitete Form für das Wohnen von Senioren unter einem Dach stellen die Seniorenwohnhäuser dar. Es handelt sich überwiegend um 1Raumwohnungen mit Schlafnische. Die Häuser sind in Plattenbauweise errichtet worden, haben in jüngerer Zeit die eine oder andere Verbesserung erfahren, genügen aber nicht den Anforderungen an altengerechtes (barrierefreies) Wohnen.

Sie haben z.B. Schwellen zu den Balkonen und keine altengerechte Ausstattung der Bäder. Wegen der verhältnismäßig preisgünstigen Miete sind diese Wohnungen trotz der genannten Mängel immer noch gefragt.

Doch die meisten Senioren mit Umzugsabsichten erwarten mehr. Service-Wohnen erfreut sich deshalb wachsenden Zuspruchs, es bietet mehr Sicherheit im Falle auftretenden Hilfebedarfs unter Beibehaltung größtmöglicher Selbstständigkeit und Garantie der Privatsphäre.

Die Mieter können sich mit Fragen und Problemen während der Sprechzeiten an Mitarbeiter des Unternehmens wenden.

Es werden entgeltpflichtige Dienstleistungen vermittelt, z. B. Mahlzeiten, Wohnungsreinigung, Wäschedienst, pflegerische Dienste etc. In der Wohnung selbst befindet sich für den Ernstfall ein Notruf. Service-Wohnen bietet zugleich eine Chance für die Begegnung mit anderen Menschen in vergleichbarer Lebenslage.

Die vorwiegend 1,5 bis 2 Raumwohnungen haben einen hohen Wohnkomfort und sind barrierefrei.
Allerdings sind die Mietpreise für Wohnungen mit Service deutlich höher.

Für Seniorinnen und Senioren, die wegen schwerer Krankheiten und/ oder Behinderungen rund um die Uhr auf Personal und schnelle Erreichbarkeit medizinischer Hilfe angewiesen sind, entwickelt sich erst langsam - als Alternative zum sonst üblichen Pflegeheim - das Betreute Wohnen.

Karin Glaser
Sprecherin des Arbeitskreises Öffentlichkeitsarbeit

Kontakt

Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf von Berlin
Plan- und Leitstelle Gesundheit und Soziales
Riesaer Straße 94
12627 Berlin


Stadtplan

Ansprechpartner:
Gerard Juraschek

Telefon: (030) 90293-4431
Telefax: (030) 90293-4265
E-Mail

Sprechzreiten:
nach Vereinbarung

Postanschrift
12591 Berlin

Fahrverbindungen

Bushaltestelle:
Riesaer Str. / Louis-Lewin-Str.:
195

Tram-Haltestelle:
Jenaer Str. / Riesaer Str.:
M6, 18