Netzwerk im Alter - Interessenverbund "Wohnen im Alter"
Seniorengerechte bzw. seniorenfreundliche Wohnungen
- Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit -
Die Begriffe seniorengerecht (altengerecht) und seniorenfreundlich (altenfreundlich) sind inzwischen in aller Munde. Manche meinen, es handele sich dabei stets um das Gleiche. Wir vertreten die Auffassung, dass es deutliche Unterscheidungsmerkmale gibt.
Für das Bauen und Wohnen gibt es Normen. Die DIN 18025, Teil 2 enthält die Vorschriften für Wohnungen, die den Bedürfnissen älterer Menschen Rechnung tragen. Als das wichtigste Merkmal altengerechten Bauens wird Barrierefreiheit genannt - also vor allem keine Schwellen im Haus und in der Wohnung.
Wenn man sich unter diesem Gesichtspunkt die Häuser und Wohnungen im Bezirk ansieht, egal ob im Plattenbau oder im Siedlungsgebiet, dann wird sofort deutlich, dass kaum ein Haus und die Wohnungen darin altengerecht sind.
Auch umfangreiche Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten der Hauseigentümer können daran nicht sehr viel ändern. Man müsste schon völlig neu bauen.
Doch eines geht immer im alten Bestand: Die Häuser und Wohnungen lassen sich durch die eine oder andere wohl überlegte Maßnahme zumindest altenfreundlich gestalten. Und das Schöne daran, derartige Maßnahmen finden auch Anklang bei jüngeren Bewohnern.
Der Interessenverbund Wohnen im Alter freut sich über zunehmend mehr gute Beispiele im Rahmen der Sanierungen/ Modernisierungen im Bezirk, über den nachträglichen Anbau von Fahrstühlen, das Angebot des Einbaus von niedrig schwelligen Duschen oder die Erhöhung der Balkonböden durch Lattenroste.
Wir sehen auch als positiv an, dass sich ein gewisser Wettbewerb zwischen den Wohnungsunternehmen entwickelt, auf die Wohnbedürfnisse Älterer zugeschnittene Lösungen zu finden und Musterwohnungen anzubieten.
Aber wir sehen auch noch viele bisher nicht genutzte Möglichkeiten. Manchmal fehlt es an Wissen, manchmal an Geld, manchmal vielleicht nur am guten Willen.
Deshalb ist der Interessenverbund Wohnen im Alter jederzeit offen für Gespräche mit Investoren und Vermietern und freut sich über jedes weitere Mitglied.
Als Ansprechpartner steht das Koordinierungsgremium des Interessenverbundes Wohnen im Alter zur Verfügung: erreichbar über Herrn Höhne, Sozialplaner des Bezirksamtes Marzahn - Hellersdorf von Berlin, Telefon 90293 6004, und Herrn Hopp, Leiter der Koordinierungsstelle Rund ums Alter Marzahn - Hellersdorf, Telefon 514 30 93.
Karin Glaser
Sprecherin des Arbeitskreises Öffentlichkeitsarbeit
© Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf