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Die Hönower Weiherkette


Am Beerenpfuhl Am Beerenpfuhl

Die Hönower Weiherkette ist ein Teil des für die Hochfläche des nordöstlichen Berliner Umlandes typischen Gewässersystems. Sie bildet ein Abschnitt eines durch die Eiszeit ausgebildeten Rinnensystems, das sich über Hönow-Nord nach Mehrow und Trappenfelde erstreckt. Der hier betrachtete Teil der Weiherkette ist ein Rinnenverbund der sich von dem im Westen liegenden Fischteich bis zum östlich gelegenen Entenpfuhl am U-Bahnhof Hönow ausdehnt und parallel zur Berliner Straße verläuft.
Im östlichen Teil, der von der Tangermünder Straße bis zur Louis-Levin-Straße verläuft, liegt der Fischteich, der Beerenpfuhl und der Weihenpfuhl. Der westliche Teil wird von der Louis-Levin-Straße und der Mahlsdorfer Straße begrenzt. Hier befinden sich der Obersee, das Runde Soll, das Mummel-Soll, der Froschweiher, der Untersee, der Krautweiher, der Bogensee, der Weidenpfuhl und der Entenpfuhl. Das Gebiet der Gewässer weist im Gegensatz zu den meist ausgeräumten, landwirtschaftlichen Flächen wertvolle Lebensräume für die Tier- und Pflanzenwelt auf.

Die Hönower Weiherkette ist ein Bestandteil des Wuhle-Hönow-Weges. Vom Zugang am Beerenpfuhl durchwandert man die gesamte Weiherkette bis zum U-Bahnhof Hönow.

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Der Hohlweg mit der Streuobstwiese

An der Hönower Weiherkette liegt zwischen dem Obersee und dem Runden Soll der Hohlweg. Eiszeitliche Fließrinnen schufen Bodenvertiefungen aus denen sich später ein Hohlweg herausbildete.
Er zweigt vom Hauptweg durch die Weiherkette, dem Wuhle-Hönow-Weg ab und führt zum südlich der Gewässer liegenden Wohngebiet. Zu beiden Seiten des ca. zwei Meter breiten Fußweges stehen alte Obstbäume.
Für Anwohner und Wanderer in dem Gebiet bietet der Hohlweg besonders zur Zeit der Obstblüte ein beschauliches Stück Landschaft und eine gute Verbindung zum Hauptwanderweg.

Streuobstwiese

Am nördlichen Ufer des Obersee erstreckt sich eine kleine Wiese. Mitte der 90iger Jahre wurde hier zwischen dem Obersee und dem Hauptweg eine Streuobstwiese angelegt. Gleichzeitig begann man damit nach und nach alle in der Vergangenheit vorgenommenen nicht standortgerechten Baumanpflanzungen wie Fichten und andere Nadelbäume wieder zu entfernen.
Heute erfreuen verschiedene Obstgehölze wie Apfel, Birne, Pflaumen und Quitten die Vorbeikommenden.

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Der Fischteich

Der Fischteich ist der westlichste Teich der Hönower Weiherkette und grenzt unmittelbar an die Stendaler Straße mit ihren Hochhäusern. Durch das dichte Gehölz und den Schilfgürtel erhält er einen idyllischen, biosphärischen Charakter.

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Der Beerenpfuhl

Der Beerenpfuhl ist schwer zugänglich, seine Ufer sind von dichtem Gehölz und einem Schilfgürtel umgeben. Er hat eine Verbindung zum Fischteich, über die eine Brücke des Wanderweges führt. Beim Beerenpfuhl handelt es sich um ein temporäres Gewässer.

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Der Weihenpfuhl

Der Weihenpfuhl ist der östlichste Teich des westlichen Teils der Weiherkette und liegt etwas abgelegen von den anderen beiden Teichen. Er ist durch seine Vielzahl an Wasserpflanzen, den Schilfgürtel, die verschiedenen Gehölzarten und das ständig vorhandene Wasserreservat der schönste Teich der Weiherkette.

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Der Obersee

Der Obersee befindet sich östlich der Louis-Levin-Straße. Es handelt sich dabei um zwei Gewässer, dem eigentlichen Obersee sowie einem grabenartigen Bereich zwischen Obersee und Louis-Levin-Straße. Bei hohen Wasserständen bilden jedoch beide Gewässer ein Gemeinsames.
Die Ufer des westlichen Gewässers sind durch seitliche Geländeauffüllungen sehr steil. Der Gewässergraben besitzt eine Tiefe von maximal 1,50 m. Weidenbüsche und Röhrichtbestände haben sich am Gewässerufer etabliert. Die Wasserqualität ist optisch gut bis sehr gut.
Der Obersee selbst besitzt dagegen eine deutlich schlechtere Wasserqualität. Die Sichttiefe lag meist unter 20 cm. Das Ostufer des Sees ist mit Weidenbüschen bewachsen und in den anderen Uferabschnitten sind Röhrichte zu finden.

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Das Runde Soll

Das Runde Soll befindet sich östlich des Obersees. Es handelt sich dabei um einen beinahe kreisrunden, abflusslosen Weiher, der von einer hohen Uferkante umgeben ist. Bei einem gleichbleibenden Wasserstand findet man hier unter dem Fischbestand hauptsächlich Giebel. Das Westufer des Gewässers ist mit Rohrkolben-Röhricht bewachsen.

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Das Mummel-Soll

Das Mummel-Soll war, wie das Runde Soll, ein abflussloses Gewässer mit einer sehr guten Wasserqualität. Die früher angegebene Tiefe von mehreren Metern erreicht das Mummel-Soll leider nicht mehr. Auch das frühere Vorkommen der großen Mummel (Teichrose), die für das Gewässer namengebend war, ist erloschen. Auch beim Mummel-Soll handelt es sich um ein temporäres Gewässer.

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Der Froschweiher

Der Froschweiher stellt eine langgezogene flache Senke dar, welche eine Tiefe von maximal 1,50 m erreicht. Das Gewässer besitzt keine Verbindung zum Untersee. Temporäre Wasserstände lassen dauerhafte Fischvorkommen nicht zu.

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Der Untersee

Der Untersee ist mit 0,7 ha das zweitgrößte Gewässer der Weiherkette. Die Ufer sind bis auf einen kleinen Bereich am Westufer sehr steil. Nach einer Entschlammung wurde der Rohrkolbenbestand, welcher die gesamte Fläche des Sees bedeckte, vollständig beseitigt. Durch die gute Wasserqualität sind Fischbestände vorhanden.

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Der Krautweiher

Der Krautweiher stellt, wie der Froschweiher, eine langgezogene flache Senke dar. Er besitzt einen Zufluss aus dem Weidenpfuhl und entwässert in den Untersee. Der Weiher liegt zeitweise trocken.

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Der Bogensee

Der Bogensee ist das nordöstlichste Gewässer der Hönower Weiherkette. An der Nordwestspitze mündet ein Zuflussgraben aus dem Haussee ein.

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Der Weidenpfuhl

Der Weidenpfuhl besitzt Zuflüsse aus dem Bogensee und aus dem Rallenweiher (Entenpfuhl). Im Frühjahr erhält der Weidenpfuhl hauptsächlich Zuflüsse aus dem Entenpfuhl. Das Gewässer ist mit alten Weiden, Weidenbüschen und anderen Gehölzen teilweise dicht bewachsen. Der Pfuhl stellt einen wertvollen aquatischen Lebensraum dar.

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Der Entenpfuhl

Der Entenpfuhl (auch Rallenweiher) befindet sich auf einem Privatgrundstück und ist daher nicht zugänglich. Er besitzt einen Zufluss aus Richtung Hechtsee und entwässert in den Weidenpfuhl. Der Pfuhl ist fast vollständig mit Gehölzen umstanden, die ihn sehr stark beschatten.

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