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Städtebauliche Sehenswürdigkeiten des Bezirkes


Die Ahrensfelder Terrassen

Als erstes großes Berliner Modellprojekt im Rahmen des Konzeptes "Stadtumbau Ost" entstanden durch die Wohnungsbaugesellschaft Marzahn ab 2004 im Wohnquartier zwischen Havemann-, Rosenbecker und Eichhorster Straße die "Ahrensfelder Terrassen". 11-geschossige Häuser wurden zu 3- bis 6-Geschossern zurückgebaut, einzelne Häuser und Hausaufgänge gänzlich abgerissen. Die Zahl der Wohnungen reduzierte sich dadurch von 1.670 auf 447, darunter 38 Eigentumswohnungen. In den modernisierten Häusern gibt es verschiedene Wohnungstypen, alle mit Balkon oder Dachterrasse.
Die "Ahrensfelder Terrassen" bilden das Kernstück eines ganzen Komplexes von Aktivitäten zur Aufwertung dieses Wohnquartiers. Die Umbauprozesse werden von einem Quartiermanagement und durch breite Bürgerbeteiligung begleitet.

Ahrensfelder Terrassen Ahrensfelder Terrassen
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Das Neubaugebiet "Landsberger Tor"


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Landsberger Tor

Das Wohngebiet entstand von Mitte der 90er Jahre an bis 2000 als erstes zusammenhängendes Neubaugebiet im Bezirk Marzahn nach der Wende. Die Namensgebung orientierte sich an der Bezeichnung eines alten Berliner Zolltores.
Das Areal wird im Norden von der Landsberger Allee, im Westen vom Blumberger Damm und im Süden von der Eisenacher Straße und dem Erholungspark Marzahn begrenzt. Östlich liegt in unmittelbarer Nachbarschaft der Wiesenpark, der sich bis zur Wuhle erstreckt.
In den 80er Jahren standen hier Wirtschaftsgebäude und zahllose Gewächshäuser einer Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft, die auf den Obst- und Gemüseanbau spezialisiert war und die nahe Großstadt versorgte. Unmittelbar nach der Wende wurden die Gewächshäuser abgerissen und ein großer Möbelmarkt und ein Handelsmarkt für Ostprodukte siedelten sich für einige Jahre an.

Für das neu errichtete Wohngebiet Landsberger Tor wurden eine Reihe neuer Straßen angelegt. Diese sind nach Orten in Brandenburg benannt, wie z. B. die Hasenholzer Allee, die Krummenseer Straße, die Zinndorfer Straße und der Altlandsberger Platz. Letzterer bildet einen Mittelpunkt im Wohngebiet. Hier errichtete man die Markthalle Marzahn, ein mehrstöckiges Einkaufs- und Dienstleistungszentrum, für das jedoch gegenwärtig noch nach einem neuen Nutzungskonzept gesucht wird. Die interessante Fassadengestaltung der Wohn- und Geschäftshäuser verleiht dem Wohngebiet einen urbanen Charakter. Für die Gestaltung der großzügigen Parkanlagen und Freiflächen erhielten die beteiligten Architekturbüros mehrere Preise.

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Das Sartre-Gymnasium

Gegründet wurde die Schule 1991. Im Jahr 2001 ist das Sartre-Gymnasium in einen modernen Neubau in der Kyritzer Straße eingezogen.
Das architektonisch reizvolle Schulgebäude zeichnet sich aus durch helle Klassenräume und über Dachlichtbänder mit Tageslicht durchflutete Gänge. Es verfügt über vielfältig nutzbare Räume und Bereiche. Dazu gehören eine Aula mit Theaterprobenraum und Bühne, naturwissenschaftliche Hörsäle mit großem Experimentierbereich, Sprachkabinette, Kunstateliers und Kreativräume, eine Bibliothek, Räumlichkeiten für Schülerzeitung und Schulfunk, ein Schülercafé sowie ein großer Pausenhof. Darüber hinaus gibt es zwei große Computerkabinette mit schnellem Internetzugang sowie weitere Rechner in den Fachunterrichtsräumen und Highspeed-Datenübertragung im ganzen Haus. Hinzu kommt neueste Video- und Beamertechnik in Verbindung mit portablen Computern in vielen Räumen.
In unmittelbarer Nähe des Schulgebäudes befindet sich die moderne Turnhalle und ein großer Sportplatz.

Durch qualifizierten Unterricht mit Aktualitätsbezug und fächerübergreifender Zusammenarbeit will das Gymnasium die Leistungsanforderungen von Wirtschaft und Hochschule erfüllen. Individualität, Kreativität und Teamgeist werden gleichermaßen gefördert. Auch auf Toleranz gegenüber körperlich und gesellschaftlich Benachteiligten wird besonders geachtet und so ein großer Zusammenhalt an der Schule hergestellt.
Das Sartre-Gymnasium bietet eine hervorragende Fremdsprachenausbildung an. Neben Englisch und Französisch kann auch Latein, Russisch und Italienisch erlernt werden.

An der Schule gibt es etwa zwanzig Arbeitsgemeinschaften, u.a. Musik, Chorgesang, Jazz und Gospel, Theater, Tanz, Philosophie, Psychologie, künstlerisches Gestalten und eine Schülerfirma.
Die Schülerfirma WTCS -World Trading Company of Sartre betreibt einen Import- und Exporthandel in Zusammenarbeit und im Austausch mit Schülerfirmen in Schottland und Nordirland. Die Schülerinnen und Schüler erwerben so Schlüsselkompetenzen in der Unternehmensorganisation und -kommunikation für ihr späteres Berufsleben.

Sartre-Gymnasium Sportplatz

Der Sportunterricht und auch viele sportliche Aktivitäten außerhalb des Unterrichts finden in der großen modernen Turnhalle bzw. auf dem Sportplatz statt. Die Halle kann mit heruntergelassenen Trennwänden in bis zu vier Bereiche aufgeteilt werden, mit dem entsprechenden Zubehör an Toren, Basketballkörben usw., so dass vier Klassen gleichzeitig ihren Unterricht in unterschiedlichen oder auch gleichen Sportarten abhalten können. Am Sartre-Gymnasium wird Fußball, Handball, Basketball, Volleyball, Tischtennis und Badminton gespielt. Es wird Leichtathletik und Gymnastik betrieben. Außerhalb der Schule werden
Ski-, Schwimm- und Surfkurse angeboten.

Das Konzept der Schule folgt der Pädagogik des französischen Literaten und Philosophen Jean-Paul Sartre, welcher die geistige und praktische Entfaltung des modernen Menschen mit humanem und demokratischem Anspruch propagierte.
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Die Bruno-Taut-Siedlung




Die nach dem Architekten Bruno Taut in den Jahren um 1924 gebauten Häuser kann man im Frettchenweg besichtigen. Es entstanden sowohl Einzel- als auch Doppelhäuser mit maximal zwei Geschossen, die von Gärten zum Zweck der Selbstversorgung umgeben waren.

Bruno-Taut-Siedlung


Ein besonderes Merkmal ist die Betonung der Eingangszone, die aus der Fassade herausgezogen wurde und den Blick des Betrachters auf sich zieht. Die farbenfrohe Gestaltung der Bauteile in Bordeauxrot und kräftigem Ocker runden das Bild der Gartenlandschaft ab.

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Fahrverbindungen:

Ahrensfelder Terrassen
S-Bahn S7; S Ahrensfelde
Bus 197,192; S Ahrensfelde, Flämingstr.

Landsberger Tor
Tram M6,18; Landberger Allee/Blumberger Damm
Bus X69, 195; Landberger Allee/Blumberger Damm, Pöhlbergstr.

Sartre-Gymnasium
Tram M6, 18; Alte Hellersdorfer/Zossener Str.
Bus 197; Alte Hellersdorfer/Zossener Str., Gothaer Str./Alte Hellersdorfer Str.

Bruno-Taut-Siedlung
S-Bahn S5; Mahlsdorf
Bus 195; Am Kornfeld, Gielsdorfer Str.

Kontakt

Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf von Berlin
Umwelt- und Naturschutzamt
Premnitzer Str. 13
12681 Berlin

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Postanschrift
12591 Berlin

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