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Naturdenkmale - Baumdenkmale



Die Walnuss

Name (lat.): Walnuss (Juglans regia)
Familie: Juglandaceae (Walnussgewächse)
Verbreitung: Süd- und Südosteuropa
Wuchs: Der Nussbaum wächst ziemlich schnell und beendet sein Höhenwachstum im Allgemeinen bei etwa 60-80 Jahren mit Höhen zwischen 15-20 m, er kann aber in Sonderfällen bis zu 30 m hoch werden Sein Höchstalter von 150-160 Jahren fällt damit auch nicht sehr hoch aus.
Der Stammdurchmesser liegt im Normalfall zwischen 60 und 80 cm. Der Stamm ist kurz, in der Form zylindrisch und besitzt eine silbergraue Borke, die erst im späten Alter Risse und eine schwarzgraue Farbe bekommt. Die Äste sind weit ausladend, die Krone locker.
Blätter: Die Blätter sind unpaarig gefiedert (fünf bis neun elliptische, kahle Fiederblättchen) und können bis zu 30 cm lang werden. Sie strömen einen unverwechselbaren, herb- aromatischen Duft aus.
Früchte: Die Früchte, als Walnüsse bekannt, reifen zwischen September und Oktober. Botanisch sind die Früchte keine echten Nüsse, sondern Steinfrüchte.
Sie sind ca. 5 cm groß, kugelförmig, und glattschalig.
Standort in Marzahn-Hellersdorf: Siegmarstr. 65 Stadtplan
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Die Steinweichsel

Steinweichsel Blüte Steinweichsel Früchte


Name (lat.): Steinweichsel, Weichsel, Sauerkirsche (Prunus mahaleb)
Familie: Rosaceae (Rosengewächse)
Verbreitung: Südosteuropa, Westasien, Süddeutschland
Wuchs: Die Steinweichsel erreicht eine Höhe von 4 bis 6 m. Sie besitzt eine breit ausladende, sparrige Krone.
Blüten: Die weißen Blüten der Steinweichsel erscheinen in duftenden Doldentrauben kurz vor dem Laubaustrieb im April/Mai.
Früchte: Ihre dunkelroten ca. 1 cm großen Früchte sind essbar, schmecken jedoch herb-bitter.
Besonderheiten: Die sonnenhungrige Steinweichsel verträgt große Hitze und ist daher auch für innerstädtische Extremstandorte geeignet. Überdies ist sie frosthart und weitestgehend unempfindlich gegen Rauchsäuren und Gase.
Standort in Marzahn-Hellersdorf: Nähe U-Bahnhof Hönow Stadtplan
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Die Stieleiche

Stieleiche Stieleiche Dankratstraße
Name (lat.): Stieleiche, Sommereiche, Deutsche Eiche (Quercus robur)
Familie: Fagaceae (Buchengewächse)
Verbreitung: Europa
Wuchs: Sie erreicht eine Höhe von 50 m und einen Stammdurchmesser von 3 m. Die dicke Borke ist hart und tief längsrissig. Vom meist gegabelten Stamm recken sich dicke, knorrige, winklig gebogene Äste zur Seite und nach oben ab und bilden eine ausladende Baumkrone.
Blätter: Die ledrigen Blätter sind kurz gestielt und werden 10 bis 15 cm lang. Sie sind oberseits tiefgrün glänzend, auf der Unterseite heller und in fünf bis sechs Buchten gelappt.
Früchte: Die Eicheln sitzen an 1,5 bis 4 cm langen Stielen, daher der Name Stieleiche, und werden bis zu 3,5 cm lang.
Standort in Marzahn-Hellersdorf: Dankratstr. 9/10 Stadtplan
auf dem Gelände des Wilhelm-Griesinger-Krankenhauses Stadtplan
Köpenicker Str. 236 Stadtplan
Fortunaallee 29 Stadtplan
Hönower Str. 10/ 12 Stadtplan
Birkenstr. 3 Stadtplan
Chemnitzer Str. 177 Stadtplan
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Der Tulpenbaum

Tulpenbaum Blätter Tulpenbaum
Name (lat.): Tulpenbaum (Liriodendron tulipifera)
Familie: Magnoliaceae (Magnoliengewächse)
Verbreitung: Osten der USA
Wuchs: Der Tulpenbaum ist ein sehr dekorativer Baum, der eine Höhe von ca. 60 m und eine Kronenbreite von ca. 20 m erreicht.
Blätter: Die bis zu 10 cm langen Blätter sind sommergrün und färben sich im Herbst auffallend bunt. Optisch ähneln sie einem Ahornblatt.
Blüten: Der Artname Tulipifera bedeutet tulpentragend, was auf seine wunderschönen grünlich-gelben tulpenartige Blüten, welche im späten Frühjahr blühen, zurückzuführen ist.
Besonderheiten: Interessant ist auch, dass der im Osten Nordamerikas beheimatete Laubbaum, im Erdmittelalter auch in Europa vorkam. Eine Kultivierung dieses als solitär geltendenden Baumes in Deutschland war bis zum heutigen Tag nicht von Erfolg gekrönt.
Fälschlicherweise wird der Tulpenbaum oft als Magnolie bezeichnet, es ist aber eine eigene Gattung der gleichen Familie.
Standort in Marzahn-Hellersdorf: auf dem Gelände des Wilhelm-Griesinger-Krankenhauses Stadtplan
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Der Japanische Schnurbaum

Japanischer Schnurbaum Blätter
Name (lat.): Japanischer Schnurbaum (Styphnolobium japonicum)
Familie: Styphnolobium (Hülsenfrüchtler)
Verbreitung: ürsprünglich aus China und Korea
Wuchs: Er erreicht eine Höhe von 30 m.
Blätter: Seine Laubblätter sind gefiedert und ähneln der einheimischen Robinie.
Blüten: Seine aufrecht stehenden Blüten stehen in Rispen, die über 30cm lang werden.
Die Blütezeit des Japanischen Schnurbaumes ist August- September, so dass es auf Grund des späten Blütetermin selten zur Samenreife kommt.
Beeindruckend sind die cremfarbenen Blüten, welche im Spätsommer blühen. Sie sind zu dieser Zeit, wenn kaum
noch Bäume blühen, ein optische Augenweide.
Besonderheit: Die Blütenknospen werden in China zum Färben (leuchtendes Gelb) benutzt.
Standort in Marzahn-Hellersdorf: auf dem Gelände des Wilhelm-Griesinger-Krankenhauses Stadtplan
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Die Feldulme

Feldulme Blätter
Name (lat.): Feldulme (Ulmus minor)
Familie: Ulmaceae (Ulmengewächse)
Verbreitung: Sie kommt in weiten Teilen Europas vor.
Wuchs: Die Feldulme erreicht eine höhe zwischen 1 - 40 m. Die Krone ist meist vielgestaltig und hoch gewölbt. Die kurzen starken Äste stehen meist waagerecht vom Stamm des Baumes.
Blätter: Die Blätter sind 5-12 cm lang, haben einen kurzen Stiel und sind an der Oberfläche glänzend grün.
Blüten/Früchte: Die Blüten der Feldulme werden durch den Wind bestäubt und die Früchte (sogenannte Flügelnüsse) ebenfalls durch den Wind verbreitet. Sie blüht im März und April.
Besonderheit: Die Feldulme kann bis zu 500 Jahre alt werden und wird gern als Park- und Alleebaum gepflanzt.
Standort in Marzahn-Hellersdorf: auf dem Gelände des Wilhelm-Griesinger-Krankenhauses Stadtplan
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Die Rotbuche

Rotbuche Herbst
Name (lat.): Rotbuche (Fagus sylvatica)
Familie: Fagaceae (Buchengewächse)
Verbreitung: Die Rotbuche ist in weiten Teilen Europas heimisch.
Wuchs: Sie kann eine Höhe von 20 bis 30 m erreichen, in manchen Gebieten sogar 45 m. Ihr Stammdurchmesser umfasst bis zu 6 m.
Blätter: Ihre spitzenförmigen, schwach gezähmten Blättern sind in den den ersten Wochen hellgrün und im Herbst werden sie leuchtend gelb und bis rot-braun.
Früchte: Ihre Früchte nennt man Buchecker. Sie sitzen meist zu dritt in einem Fruchtstand zu sammen.
Besonderheit: Sie kann bis zu 300 Jahre als werden.
Standort in Marzahn-Hellersdorf: auf dem Gelände des Wilhelm-Griesinger-Krankenhauses Stadtplan
auf dem Gelände des Schlossparks Biesdorf Stadtplan
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Die Bitternuss

Bitternuss Blätter Bitternuss Herbst
Name (lat.): Bitternuß (Carya cordiformis)
Familie: Juglandaceae (Walnussgewächse)
Verbreitung: Nordamerika
Wuchs: Sie kann bis 30 m hoch werden.
Blätter: Die bis zu 25 cm lange Blätter sind gefiedert und ein Zweig treibt 5-11 Blätter aus.
Blüten/Früchte: Die männlichen Blüten bilden sich als Kätzchen aus, welche zu zweit oder zu dritt an den Zweigen hängen. Im Gegensatz dazu sind die weiblichen Blüten sehr klein und grünlich. Sie wachsen in Büscheln an den Spitzen der Zweige.
Im Herbst reifen die Früchte der Bitternuss, welche sehr bitter sind, was dem Namen des Baumes gerecht wird.
Standort in Marzahn-Hellersdorf: auf dem Gelände des Wilhelm-Griesinger-Krankenhauses Stadtplan
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Die Hängeulme

Hängeulme Blätter
Name: Hängeulme, Trauerulme
Familie: Ulmaceae (Ulmengewächse)
Standort in Marzahn-Hellersdorf: auf dem Gelände des Wilhelm-Griesinger-Krankenhauses Stadtplan
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Die Zerreiche

Zerreiche Blätter
Name (lat.): Zerreiche (Quercus cerris L.)
Familie: Fagaceae (Buchengewächse)
Verbreitung: Süd-, Mitteleuropa
Wuchs: Sie wird bis zu 35 Meter hoch, hat eine breite Krone und bildet sehr früh eine dicke, harte, dunkelgraue und längsrissige Borke.
Blätter: Ihre Blätter sind bis zu 12 Zentimeter lang und sind tiefbuchtig grün gelappt.
Standort in Marzan-Hellersdorf: auf dem Gelände des Schlossparks Biesdorf Stadtplan
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Die Gemeine Eibe












'© Betty / PIXELIO'

Name (lat.): Gemeine Eibe (Taxus baccata)
Familie: Eibengewächse (Taxaceae)
Verbreitung: Mitteleuropa
Wuchs: Immergrüner, 10 -12 m, selten bis 18 m hoher Baum, mit breit kegelförmiger, im Alter ei- bis kugelförmiger Krone, häufig vom Grunde an mehrstämmig.
Blätter: 1-3 cm lang, zugespitzt, oberseits dunkelgrün, etwas glänzend, unterseits mit undeutlichen blassgrünen Streifen, 2-reihig an Seitenzweigen, an aufrechten Zweigen schraubig stehend
Früchte: Aus den weiblichen Blüten entwickeln sich die Scheinbeeren mit 2 schwarzen Samen im leuchtend roten Samenmantel (Arillus).Vorsicht die Früchte sind giftig.
Standort in Marzahn-Hellersdorf: auf dem Gelände des Wilhelm-Griesinger-Krankenhauses Stadtplan
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Die Balkan-Rosskastanie

Weißblühende Rosskastanie Kastanie Blatt der Rosskastanie

'© Birgit / PIXELIO
'

'© Edith Ochs / PIXELIO'


'© Makrohelmut / PIXELIO'


Name (lat.): Aesculus hippocastanum Linne, Hippocastanum aesculus Cav.,
Hippocastanum vulgare Gaertn
Familie: Hippocastanaceae (Rosskastaniengewächse)
Verbreitung: in allen gemäßigten Klimazonen bis auf 1.200 m anzutreffen
Wuchs: 30 bis 40 m Höhe, Alter von 250 Jahren kann erreicht werden
Blätter: fünf- bis siebenzählig gefingerte Blätter, über 20 cm lang, junge Blätter sind braunrot gefärbt und wollig behaart
Früchte: grüne, stachelige Früchte mit derber Schale, die bei der Reife aufspringt und einen oder zwei dunkelbraune glänzende Samen mit weisslichem Nabelfleck enthalten
Standort in Marzahn-Hellersdorf: Hönower Str. 14 Stadtplan
Dorfstr. 15 Stadtplan
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Die Winter-Linde












'© Gisbert Heim / PIXELIO'

Name (lat.): Tilia cordata
Familie: Malvengewächse (Malvaceae)
Verbreitung: in Europa weit verbreitet, vorwiegend in den Mittelgebirgen, im nördlichen Tiefland seltener
Wuchs: bis ungefähr 30 Meter
Blätter: wechselständig, fast kreisrund, kurze, schlanke, deutlich erkennbare Spitze, Grund herzförmig eingeschnitten, manchmal leicht schief, ungefähr 6 Zentimeter lang und 5 Zentimeter breit, der Rand ist regelmäßig gesägt und nach oben gebogen, die Blattoberseite ist dunkelgrün glänzend, die Unterseite blaugrün
Früchte: kugelige Kapselfrucht, ungefähr 6 Millimeter groß und kahl
Standort in Marzahn-Hellersdorf: Hönower Str. 13-15 Stadtplan

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Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf von Berlin
Umwelt- und Naturschutzamt
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