Hilfe für Schnellzugriffstasten

Der Kienberg


Das Gebiet zwischen der Eisenacher Straße und der Cecilienstraße wird durch den Kienberg dominiert, an dessen Fuß sich eine weite Wiesenlandschaft mit Röhricht, Schilf und dem Wuhleteich ausbreitet. Südlich vom Kienberg dient der Biesdorf-Marzahner Grenzgraben der Wuhle als Zufluss. Von der Hellersdorfer Seite, in Höhe des Feldberger Rings, hat man vom Jelena-Santic-Friedenspark(Externer Link) aus einen schönen Blick über die Wuhleaue und den Wuhleteich. Der Kienberg, früher als "Langer Kien-Berg" bekannt, hatte ursprünglich eine Höhe von 58,3 m über NN. Nach einer Trümmer- und Bauschuttverkippung beträgt seine jetzige Höhe 102 m über NN. Grundlage war der Plan des Landschaftsarchitekten Reinhold Lingner.
Kienberg
Oben angekommen, erkennt man in nördlicher Richtung die Ahrensfelder Berge, unmittelbar davor liegt das neue Wohngebiet: das "Landsberger Tor" und der Wiesenpark. In gleicher Richtung am Fuß des Berges liegt der Erholungspark Marzahn(Externer Link), der anlässlich des 750-jährigen Stadtjubiläums 1987 als "Berliner Gartenschau" eröffnet wurde. In südlicher Richtung erblicken wir die Biesdorfer Höhe und, bei guter Sicht, die Müggelberge.
Fünf Sichtachsen und ausgewählte Wege ermöglichen weite Ausblicke und interessante Spaziergänge. Der Berg ist dicht bewachsen, vor allem mit Gehölzen ferner Herkunft, z.B. Robinie und Eschenahorn, aber auch einheimische Pioniergehölze wie Pappeln und Weiden bilden die Bestände.
Man ist bestrebt, im Laufe der Jahre die für die Fauna als Lebensstätte bedeutenderen einheimischen Gehölze wie Eichen und Birken durch Freischneiden zu fördern. Mit der zusätzlichen Offenhaltung von Wildwiesen, Staudenfluren und Gebüschen insbesondere in trockenwarmen Lagen auf dem Kienberg werden hier die landschaftliche Vielfalt und gefährdete Tierarten gefördert. Aufgrund seines busch- und waldartigen Charakters und seiner Nähe zum Wuhletal ist der Kienberg für den Naturschutz ein wichtiges Gebiet. Er ist u.a. ein Brutrevier für gefährdete Vögel wie die Dorngrasmücke.
Seitenanfang

Die Wuhleauen am Kienberg

Südlich der Eisenacher Straße folgt einer der schönsten Abschnitte des Wuhletals. Die ursprüngliche Auenlandschaft kann auf Grund mehrfacher Überformung (Landwirtschaft, Rieselfelder) nicht mehr als unberührt bezeichnet werden, doch der Naturraum, der sich zwischenzeitlich entwickeln konnte, besitzt einen besonderen Reiz.
Prägend für diesen Teil der Niederung sind Brachflächen, die nur an vereinzelten Stellen mit Gehölzen bewachsen sind.
Von der Eisenacher Straße an verläuft die Neue Wuhle am östlichen Rand des Tals, während die alte Wuhle in der Mitte der Niederung fließt.
Die östliche Seite der Niederungskante wird begrenzt durch den Jelena-Santic-Friedenspark(Externer Link). Der Talraum selbst ist ein Feuchtgebiet, in dem sich Röhrichtbestände stark ausgebreitet haben.
Die hochwüchsigen Pflanzen der Teichröhrichte sind für viele Tierarten ein sehr wertvoller Lebensraum. Die Gebiete mit Röhrichtbeständen im zentralen Teil des Tals gehören zum sogenannten Nesselsee, der infolge von Rückstau der Alten Wuhle durch den Bau von niedrigen Dämmen entstanden ist. Die landschaftliche Vielfalt des Talraums wird weiter bereichert durch eine "Sandlinse" inmitten der Wuhleauen. Südlich liegt der Wuhleteich, von der alten Wuhle durchflossen. Dieser Teich wurde 1990 künstlich angelegt und ist Lebensstätte zahlreicher Tierarten, vor allem von Wasservögeln.
Nesselsee Weiden am Kienberg Wuhleniederung am Kienberg
Seitenanfang

Fahrverbindungen:

Kienberg
Bus 195; Suhler Str.
Bus 191; Cecilienstr./ Wuhle

Kontakt

Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf von Berlin
Natur- und Umweltamt
Premnitzer Str. 13
12681 Berlin


Stadtplan

E-Mail

Postanschrift
12591 Berlin

Ihr Anliegen

Fahrverbindungen

S-Bahnhof:
S Mehrower Allee:
S7

Bus-Haltestelle:
S Mehrower Allee:
X69

Sprechzeiten

Uhr
Dienstag 9-12 Uhr
Donnerstag 16-18 Uhr
und nach Vereinbarung
  
 
  1. Hilfe zu Schnellzugriffstasten
  2. globale Berlin.de Navigation
  3. lokale Navigation dieser Seite
  4. Inhalt dieser Seite
  5. Service und Kontakt
  6. Druckversion