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Hellersdorf


Natur und Stadtgrün

Hellersdorf damals/heute

Hellersdorf wurde 1375 erstmals erwähnt. Das Dorf war kleiner als seine Nachbarn Kaulsdorf und Mahlsdorf und wurde bald eine so genannte Wüstung. 1836 wurde das Vorwerk Hellersdorf ein Rittergut, das 1886 von der Stadt Berlin erworben wurde. 1986 wurde der Stadtbezirk Berlin-Hellersdorf gegründet, zu dem neben dem Ortsteil Hellersdorf auch Kaulsdorf und Mahlsdorf gehörten.
Bis 1990 wurden im Raum Hellersdorf etwa 40 000 Neubauwohnungen errichtet. Mit seinen Ortsteilen erfasst der Stadtbezirk rund 30 Quadratkilometer.
Das Bild des Bezirks wird vorwiegend von Fünf- und Sechsgeschossern bestimmt.

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Das Stadtgut Hellersdorf

Das Gut Hellersdorf ging aus der dörflichen Feldmark Hellersdorf hervor, die erstmals 1375 erwähnt wurde. Das ehemalige Stadtgut Hellersdorf, seit 1873 Bestandteil des Berliner Entwässerungssystems, wurde ab 1885 nach den Plänen der Bauabteilung der Berliner Stadtgüter ausgebaut. Auf dem Gutshof sind das ehemalige Gutshaus und groß dimensionierte Stall-, Scheunen- und Speichergebäude noch erhalten. Reste alter Baumbestände nördlich des Gutshauses gehören zu dem ehemaligen Gutspark. Das Gutshaus und der Pferdestall sind die ältesten Gebäude auf dem Gut. Der Pferdestall wurde zwischen 1840 und 1850 errichtet.

Landarbeiterheim

1890 wurden ungefähr 200 Meter vom Gutshof entfernt drei Landarbeiterhäuser und ein Schul- und Gemeinschaftsgebäude aus roten Backsteinen errichtet. Markant ist die horizontale Gliederung der Fassade dieser großen, zwei- bis dreigeschossigen Schnitterkasernen aus roten und gelben Backsteinbändern.

SOS Familienzentrum

Das SOS-Familienzentrum in Berlin-Hellersdorf wurde 1993 eröffnet. Es ist in einem mit großen Glasfassaden modern ausgebauten Haus untergebracht, das ein Teil eines alten Gebäudeensembles des ehemaligen Stadtgutes Hellersdorf war.
Die Einrichtung ist zugleich Beratungsstelle und Treffpunkt für Eltern, Kinder und Jugendliche. Darüber hinaus ist sie auch ein Stadtteilbüro, in dem vielfältige regionale Veranstaltungen für den Einzugsbereich Hellersdorf-Nord organisiert werden.
Die Angebote zu allen Fragen der Erziehungs- und Familienberatung richten sich an Eltern, werdende Eltern, Familien, Patchworkfamilien und alleinerziehende Mütter und Väter. Beispielhaft ist in jüngster Zeit die Einführung einer Sofortsprechstunde in der meist schon eine erste unbürokratische Unterstützung zur Bewältigung eines Problems gewährt werden kann.

SOS Familienzentrum Töpferwerkstatt SOS Familienzentrum Eingang
Im Erdgeschoß befindet sich ein Café mit angrenzendem Kinderspielzimmer sowie ein Familientreffpunktraum für Elterngesprächskreise und andere Zusammenkünfte. Auch ein Secondhand-Shop für Spielzeug, Bücher und Kinderbekleidung ist hier zu finden. Weiterhin gibt es im Haus mehrere Sport- und Kreativräume. Dazu gehören eine Töpfer-, eine Fahrrad- und eine Holzwerkstatt. Ein Spiel- und Familientherapieraum, die Arbeitsräume der Mitarbeiter/innen und ein Seminarraum ergänzen das Angebot.

Bei schönem Wetter können der Aufenthaltsbereich und der Spielplatz im begrünten Hof des SOS-Familienzentrum genutzt werden.
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Hönower Weiherkette

Hönower Weiher Das Wuhletal und die Hönower Weiherkette sind eiszeitliche Fließrinnen in der Barnimlandschaft. Sie umrahmen die Großsiedlung Hellersdorf und laden zu weitläufigen Spaziergängen ein. Beide soll künftig ein baumgesäumter Weg verbinden. Der erste Bauabschnitt, seit kurzem fertig gestellt, verschafft Rollstuhlfahrern Zugang zu den Hönower Weihern und eröffnet den Blick heraus aus den Strassen in die offene, weite Landschaft.

weitere Informationen zur Hönower Weiherkette
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Die Kastanienallee - Eine historische Wegverbindung

Kastanienboulevard


Die Kastanienallee in Hellersdorf folgt einer alten Wegführung und führt von der Zossener bis über die Glauchauer Straße. Die Straße ist in der amtlichen Karte von erstmals 1926 nachgewiesen, war aber bereits lange vorher Teil einer alten Verbindung zwischen Mahlsdorf und Eiche. Der Bau der oberirdischen U-Bahnlinie nach Hönow teilte die Kastanienallee in zwei Abschnitte. Am 24. September 1993 beschloss das Bezirksamt Hellersdorf, den südlichen Teil der Allee "Boulevard Kastanienallee" zu benennen.
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Das Stadtzentrum "Helle Mitte"

Helle Mitte Ansichten
Rund um den Alice-Salomon-Platz entwickelt sich das Zentrum des Stadtteils Hellersdorf, die "Helle Mitte". Hier konzentrieren sich Einkauf, Dienstleistung, Kultur und Verwaltung. Das Rathaus, ein Multiplex-Kino, das MarktplatzCenter und die Alice-Salomon-Fachhochschule für Sozialarbeit und Sozialpädagogik prägen den Platz. Im nahe gelegenen Oberstufenzentrum werden junge Menschen in sozialen Berufen ausgebildet. Das neue Gebäude des Arbeitsamtes ist in der Janusz-Korczak-Straße. 1000 neue Wohnungen bieten Lebensqualität. Das Konzept, Wohnen, Arbeiten, Einkaufen, Freizeitgestaltung und Kulturangebote gemeinsam anzubieten, ist aufgegangen.
Südlich des Zentrums liegt der 75 000 Quadratmeter große Stadtteil-Park, der mit seiner besonderen Gestaltung Raum für unterschiedliche Entspannung bieten wird. Zurzeit wird dort noch gebaut.

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Zentrum "Helle Mitte" - Zentrumsmanagement
Lil-Dagover-Gasse 2
D-12627 Berlin Stadtplan
Telefon: (030) 9922 8800
Telefax: (030) 9922 1325
Homepage: k.hain@hellemittegmbh.de

Öffnungszeiten:
Montag - Freitag 10.00 - 20.00 Uhr
Samstag 10.00 - 18.00 Uhr
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Die Hellersdorfer Promenade (City-Meile)

Die Hellersdorfer Promenade verläuft in Nord-Süd-Richtung zwischen der Quedlinburger Straße und der Tangermünder Straße. Sie wurde bereits Mitte der 80iger Jahre in der entstehenden Großsiedlung Hellersdorf als Fußgängerzone geplant. Die Fußgängerpromenade schließt sich heute unmittelbar an das neue Stadtteilzentrum "Helle Mitte" an.
Mit ihren vorgelagerten Ladentrakten, in denen sich Geschäfte, gastronomische Betriebe und Dienstleistungseinrichtungen aneinander reihen, unterstreicht die vorher City-Meile genannte Straße ihren Boulevardcharakter.
In der Mitte führt ein gepflasterter Fußweg durch parkartig angelegte Rasenflächen und Strauchanpflanzungen, die sich wie ein "grünes Band" die gesamte Promenade entlang ziehen. Zu beiden Seiten vermitteln Japanische Zierkirschen und Ahornbäume den Eindruck einer Allee. Querwege führen auf kleine Plätze mit Sitzbänken inmitten der Grünanlage. Am nördlichen Ende gibt es einen großen Springbrunnen. Im mittleren Bereich sind eine Brunnenplastik aus Kunststein und ein besonders einzigartiges Kunstobjekt aufgestellt - die Hellersdorfer Säule mit dem "Firmament der Dinge".

Firmament der Dinge

Der Aktionskünstler Kurt Buchwald schuf im Jahr 2003 die etwa 4 m hohe Stahlsäule, deren Schirmunterseite als Lichtkasten ausgeführt und an die Straßenbeleuchtung angeschlossen ist. Einem Firmament ähnlich wurden die von den Hellersdorfern beigesteuerten fotografischen Abbildungen ihrer Lieblingsgegenstände im Schirm platziert.
Es sind Abbildungen von Alltagsgegenständen, Hausrat, Musikinstrumenten, dem Lieblingsspielzeug der Kinder oder besonderen Sammlerobjekten. Mittels einer Kurbel kann dieses "Firmament der Dinge" in drehende Bewegung versetzt werden. Besonders Kinder fühlen sich zu dieser spielerischen Form der Auseinandersetzung mit dem Sternenhimmel herausgefordert.

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Fahrverbindungen:

Stadtgut/SOS Familienzentrum:
Bus 197; Gothaer Str./ Alte Hellersdorfer Str.
Bus 195; Gothaer Str./ Eisenacher Str.

Hönower Weiherkette:
Bus X54; Teupitzer Str.

Kastanienallee:
Tram M6, 18; Zossener Str./Kastanienallee

Helle Mitte, Hellersdorfer Promenade:
Bus X54, 195; Stendaler Str./Quedlinburger Str.
Tram M6, 18; Stendaler Str./Quedlinburger Str.
Metro U5; Hellersdorf

Kontakt

Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf von Berlin
Umwelt- und Naturschutzamt
Premnitzer Str. 13
12681 Berlin

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12591 Berlin

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