Der kleinste Friedhof von Marzahn wurde 1893 eröffnet, nachdem der bisherige Dorffriedhof (Kirchhof) neben der Dorfkirche wegen fehlender freier Grabstellen geschlossen werden musste. Der Friedhof wird von der Landsberger Allee, der Allee der Kosmonauten und der Bärensteinstraße begrenzt. Die beeindruckende, axial in der Mitte verlaufende Lindenallee stammt aus dem Jahre 1898 und reichte bis zu der 1911 errichteten Friedhofskapelle, welche aber Ende der 70er Jahre wegen der Baufälligkeit entfernt werden musste. 1984 fand auf dem Friedhof die letzte Erdbestattung statt. Heute ist er geschlossen.
Auf dem Friedhof sind 64 Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft des Zweiten Weltkriegs beigesetzt. Ihre Grabstätten werden in Abstimmung mit dem Senat von Berlin wieder hergestellt, da sie ein Dauerruherecht besitzen.
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