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Biotope und Schutzgebiete in Hellersdorf-Ost

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Der Schleipfuhl und der Feldweiher

Der Schleihpfuhl

Der Schleipfuhl(Externer Link) und der Feldweiher sind zwei eiszeitliche Sölle am Rand der Großsiedlung Hellersdorf. Sie stellen weitgehend unverbaute Reste der ursprünglichen Landschaftsgestalt im Norden Berlins dar und besitzen große Bedeutung für den Natur- und Artenschutz.
Die Wasserstände der beiden flachen Senken unterliegen starken Schwankungen. Heute führt nur der Schleipfuhl dauerhaft Wasser.
Durch das etwa 5 Hektar große Gebiet mit Eichen- und Hainbuchenwäldchen zieht sich ein System von geschwungenen Wegen und Pfaden. Die geschützte und umzäunte Grünanlage Schleipfuhl kann von der Hermsdorfer- und Jenaer Straße aus betreten werden. Dem Besucher bietet sich eine interessante Vielfalt an Pflanzen und Tieren.
Besonders in der Uferzone findet man eine reichhaltige Vegetation bestehend aus Weiden, Wiesen und wildwachsenden Farn- und Blütenpflanzen. Dazu zählen auch seltene und deswegen auf der Roten Liste stehende Pflanzen wie Nickender Zweizahn, Gemeines Hornblatt, Heckenrose und Weinrose.
Es gibt hier 28 Brutvogelarten, darunter Nachtigall, Mönchsgrasmücke, Sumpfrohrsänger und Eichelhäher. Es sind auch auf der Roten Liste stehende und vom Aussterben bedrohte Arten wie Teichralle, Zwergtaucher und der Rotschwirl anzutreffen.
Zahlreiche Nahrungsgäste wie Graureiher, Rauchschwalbe, Habicht und Rohrweihe suchen das Schleipfuhlgebiet immer wieder auf. In winterlichen Zeiten konnten auch die Wachholderdrossel oder der Kernbeißer beobachtet werden.
Das Biotop bietet vielen Amphibien einen Lebensraum, darunter den bedrohten Arten Moorfrosch, Erdkröte, Wechselkröte und Knoblauchkröte.

Im benachbarten Garten des Naturschutzzentrums Schleipfuhl sind der künstlich angelegte Teich sowie "Weidentunnel" und "Insektenhotel" besondere Anziehungspunkte.
Das Naturschutzzentrum führt zu den verschiedensten Themen des Natur- und Umweltschutzes für Kitas, Schulen und interessierte Bürger Bildungsveranstaltungen und Ausstellungen durch.

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Der Hellersdorfer Graben

Der etwa 2,5 km lange Hellersdorfer Graben zieht sich entlang des U-Bahn-Verlaufs zwischen den Stationen Neue Grottkauer Straße und Louis-Lewin-Straße mitten durch die Großsiedlung Hellersdorf. Ursprünglich eine eiszeitliche Fließrinne wird er später als Entwässerungsgraben und noch heute als offene U-Bahn-Trasse genutzt.
Im Ergebnis eines landschaftsplanerischen Wettbewerbs begann Ende der 1990er Jahre die Sanierung des Geländes und die Umgestaltung zu einem durchgehenden Grünzug. Aufschüttungen früherer Jahre wurden abgetragen, Fuß- und Radwege angelegt, so dass sich der Hellersdorfer Graben zu den Wohngebieten hin öffnet. Neuanpflanzungen von Bäumen und Sträuchern wurden an bestimmten Stellen vorgenommen.

Der Hellersdorfer Graben

Der etwa 2,5 km lange Hellersdorfer Graben zieht sich entlang des U-Bahn-Verlaufs zwischen den Stationen Neue Grottkauer Straße und Louis-Lewin-Straße mitten durch die Großsiedlung Hellersdorf. Ursprünglich eine eiszeitliche Fließrinne wird er später als Entwässerungsgraben und noch heute als offene U-Bahn-Trasse genutzt.
Im Ergebnis eines landschaftsplanerischen Wettbewerbs begann Ende der 1990er Jahre die Sanierung des Geländes und die Umgestaltung zu einem durchgehenden Grünzug. Aufschüttungen früherer Jahre wurden abgetragen, Fuß- und Radwege angelegt, so dass sich der Hellersdorfer Graben zu den Wohngebieten hin öffnet. Neuanpflanzungen von Bäumen und Sträuchern wurden an bestimmten Stellen vorgenommen.

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