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Die Biesdorfer Höhe


Zwischen der Altentreptower Straße und der B1/5 ragt die Biesdorfer Höhe mit ihrem zum Teil hohen Baum- und Strauchbestand hervor. Sie liegt unmittelbar am Wuhletal, bildet gleichzeitig aber auch einen Randabschnitt des Barnim hin zur Spreeniederung. Von 1713 an bis in die Jahre des Ersten Weltkriegs wurde die damals noch kleine Anhöhe als Müllberg genutzt. Die eiszeitlich bedingte Höhe von ca. 50 m über NN wurde nach dem zweiten Weltkrieg durch die Ablagerungen von Schutt und Ziegelbruch künstlich überhöht. Die heutige Höhe des Berges beträgt 82 m über NN. Die Biesdorfer Höhe ist wie der Kienberg und die Ahrensfelder Berge ein naturnaher Erholungsraum. Hinzu kommt eine erstaunliche Vielfalt der Vegetation. Eine Bestandsaufnahme aus dem Jahre 1976 wies insgesamt 276 Pflanzenarten nach. Die Biesdorfer Höhe bietet durch ihre Lage am Rande von zwei Niederungen eine ideale Aussicht auf die umliegende Umgebung.

Wie vom Landschaftsplan vorgesehen, werden mehrere Sichtachsen freigehalten. Von der Schilkin-Plattform hat man einen sehr schönen Blick auf das alte Kaulsdorf. Vom Gipfel aus sieht man Marzahn und Biesdorf Süd und man kann durch die Baumwipfel die Umrisse der Müggelberge erkennen.

Sehenswert ist auch der Friedhof Biesdorf am Fuße der Biesdorfer Höhe mit seinem alten Baumbestand und den rekonstruierten Grabmalen von 1834. ...weitere Informationen

Ein Waldstück am Rande der Firma Schilkin bietet mit Teilen des Baumbestandes des ehemaligen Gutsparks einen Naturraum und dient als Rückzugsgebiet für viele Tiere.

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Die Kaulsdorfer Wiesen

Zwischen der Anhöhe auf der westlichen Seite der Biesdorfer Höhe und der alten Dorfanlage von Kaulsdorf am östlichen Rand der Niederung dehnen sich Wiesen und Koppeln, die Kaulsdorfer Wiesen, aus. Dieser Zusammenhang von Räumen mit landschaftlicher Nutzung und dörflichen Strukturen ist in Berlin äußerst selten. An die Bebauung des Ortsrandes, der Dorfanlage von Kaulsdorf, schließen sich in westlicher Richtung unmittelbar Obstwiesen und Nutzgärten an, die in die feuchten Bereiche der Niederung überleiten. Der sanfte Übergang in die freie Landschaft bietet aufgrund vielfältiger Strukturen zahlreichen Tieren und Pflanzen Lebensmöglichkeiten.
So findet man auf den Wiesen vereinzelt Pflanzen mit höherem Feuchtigkeitsbedarf, wie Wiesenlabkraut und wolliges Honiggras vor, es dominieren aber die für landwirtschaftlich genutzte Wiesen typischen Süßgräser.

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Fahrverbindungen:

Biesdorfer Höhe

Bus 398; Grüne Aue
Bus 191; S+U Wuhletal
S-Bahn S5; Wuhletal
Metro U5; Wuhletal

Kontakt

Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf von Berlin
Umwelt- und Naturschutzamt
Premnitzer Str. 13
12681 Berlin

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E-Mail

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12591 Berlin

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