Geplante Unterkünfte

Im Zuge der steigenden Flüchtlingszahlen wurde 2016 von der damaligen Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt bzw. von der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen die Neuerrichtung von Wohncontainern (Tempohomes) und sog. „modularen Unterkünften für Flüchtlinge“ (MUFs) beschlossen. Auf diese Weise werden relativ kurzfristig Unterbringungsmöglichkeiten geschaffen, die an die jeweiligen Erfordernisse (d.h. Weiterentwicklung der Flüchtlingszahlen sowie ggf. anderweitige Nutzung als Studentenwohnheime o.ä.) angepasst werden können. Der Betrieb der Unterkünfte obliegt der Zuständigkeit des Landesamtes für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF), das dafür geeignete Heimbetreiber auswählt.
Berlinweit sollen an 60 Standorten MUFs entstehen; derzeit befinden sich 31 Objekte in Betrieb, im Bau bzw. in Planung. Tempohomes sind für insgesamt 30 Standorte für eine Betriebsdauer von bis zu drei Jahren vorgesehen. Aktuell sind 16 Standorte in Betrieb bzw. fertig gestellt. Davon ist auch Marzahn-Hellersdorf betroffen. Die Planung und Umsetzung erfolgt durch die Senatsverwaltung für Finanzen zusammen mit der Berliner Immobilienmanagement GmbH (Auswahl und Tausch von Standorten), die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung (konkrete Bautätigkeiten) sowie die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales (Auswahl von Heimbetreibern). Die Zuständigkeit liegt also beim Land Berlin. Das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf ist bemüht, die ihm vorliegenden Informationen möglichst transparent zu machen. Dazu zählen u.a. die anfallenden Baukosten, z.B. für das Tempohome Dingolfinger Str. 3-5a: ca. 3 Millionen Euro.

Weitere Einzelheiten liegen dem Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf zum gegenwärtig Zeitpunkt noch nicht vor. Diese Informationen werden fortwährend aktualisiert. Bitte beachten Sie außerdem die Handreichung „Unterkünfte für Flüchtlinge und Asylsuchende in Marzahn-Hellersdorf – Häufig gestellte Fragen“, die ebenfalls fortlaufend aktualisiert wird.

Aktuelle Information zur Unterkunft Murtzaner Ring

Fragen und Antworten aus dem Bürgerdialog vom 17 September 2018 zum Bau der modularen Unterkunft für Geflüchtete (MUF) am Murtzaner Ring 68 in 12681 Berlin

Nach einer Prognose des Senates kommen weiterhin ca. 700 Geflüchtete pro Monat in Berlin an. Die vorhandenen Unterbringungskapazitäten reichen dafür jedoch nicht aus, so dass weitere Unterkünfte gebaut werden müssen.

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Es gibt kaum freie Grundstücke, die dem Land Berlin gehören und die groß genug sind, um den Bau einer modularen Unterkunft zu ermöglichen. Neben dem Murtzaner Ring werden allerdings auch noch an weiteren Standorten in Berlin neue Unterkünfte entstehen.

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Der Baubeginn ist für Frühjahr 2019 vorgesehen. Ein genaues Datum steht derzeit noch nicht fest.

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Die Eröffnung ist für Sommer 2020 vorgesehen. Ein genaues Datum steht derzeit noch nicht fest.

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Dies ist bautechnisch gesehen die verhältnismäßig wirtschaftlichste Lösung, um den seitens des Landesamtes für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) gemeldeten Bedarf an Unterbringungskapazitäten zu decken.

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Der Baulärm wird sich insofern in Grenzen halten, als die Gebäude aus vorgefertigten Teilen zusammengebaut werden und keine Abrissarbeiten o.ä. stattfinden werden. Die regulären Bautätigkeiten werden in der Zeit zwischen 7:00 und 20:00 Uhr stattfinden.

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Alle Grünflächen, die im Zuge der Baumaßnahmen möglicherweise beschädigt werden, werden von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen wiederhergestellt.

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Während der Bauarbeiten gibt es evtl. ein temporäres Parkverbot. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen kümmert sich aber um eine möglichst anwohnerfreundliche Lösung. Die Bezirksbürgermeisterin kümmert sich außerdem um die Durchsetzung der Parkordnung in der Langhoffstraße durch das Ordnungsamt.

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Der Abstand zu den Nachbargebäuden entspricht den gesetzlichen Vorschriften zum Lärmschutz. Es werden keine Balkone gebaut. Die Gebäude sind nach Nord bzw. Süd ausgerichtet.

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Die Bezirksbürgermeisterin hat sich zur Abstimmung einer Lösung bzgl. der Infrastruktur an die Senatskanzlei gewandt.

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Der Einzugsbereich der Schule am Regenbogen soll wieder verkleinert werden. Außerdem ist in Friedrichsfelde-Ost ein Ausweichstandort geplant, um den bestehenden Standort zu entlasten. Die Schulplanung erfolgt in Abstimmung mit der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie.

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Durch das Bezirksamt erfolgt die Beantragung von 600.000 € aus Bundesmitteln zur Sanierung des Spielplatzes an der Poelchaustraße/Langhoffstraße bzw. am Murtzaner Ring.

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Für die ambulante medizinische Versorgung vor Ort ist gemäß SGB V weder das Land Berlin noch der Bezirk Marzahn-Hellersdorf verantwortlich, sondern die Kassenärztliche Vereinigung. Die Bezirksbürgermeisterin setzt sich zusammen mit den Gesundheitsstadträten aus Lichtenberg und Neukölln gegenüber der Kassenärztlichen Vereinigung für eine bessere medizinische Versorgung ein. In Hinblick auf den aktuellen und den zusätzlichen Bedarf nach Belegung der Unterkunft wird außerdem der „MedPunkt“ am Standort Bitterfelder Straße in Zusammenarbeit mit „Vivantes“ fortgeführt, um die ärztliche Situation zu entlasten.

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Die Polizei unterscheidet hinsichtlich der Sicherheitssituation grundsätzlich zwischen einer subjektiven Wahrnehmung und einer objektiven Sachlage. Tatsächlich gibt es derzeit kein erkennbares bzw. objektiv vorhandenes Sicherheitsproblem an Standorten, an denen Unterkünfte für Geflüchtete eröffnet wurden. Es gibt keinerlei belastbare Hinweise, warum dies am Murtzaner Ring anders sein sollte. Im Falle gegenteiliger Beobachtungen steht die Polizei immer als Ansprechpartner zur Verfügung.

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Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen erstellt den Baustelleneinrichtungsplan, der auf der Website des Bezirksamtes veröffentlicht wird. Sobald die Unterkunft fertiggestellt und ein Betreiber ausgewählt sein wird, wird es außerdem eine zweite Informationsveranstaltung für die Nachbarschaft sowie einen Tag der offenen Tür für alle Interessierte geben. Zu beiden Veranstaltungen wird zu gegebener Zeit eingeladen.

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Es bestehen verschiedene Nachnutzungsmöglichkeiten, wie z.B. studentisches Wohnen.

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Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle wendet sich an alle Anwohnerinnen und Anwohner

Schreiben von Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle vom 7. Juni 2018

PDF-Dokument (917.6 kB)

Präsentation zur geplanten Unterkunft Murtzaner Ring

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen Berlin, Abteilung V, stellt eine Präsentation zur geplanten Unterkunft Murtzaner Ring 68, in Marzahn-Hellersdorf zur Verfügung.

Präsentation der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen Berlin, Abteilung V

Stand: Oktober 2018

PDF-Dokument (1.2 MB)