Übersicht der Quartiersmanagementgebiete

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Übersicht Quartiers- managementgebiete (pdf-Datei 1,7 MB) Bild: BA Marzahn-Hellersdorf

Im Bezirk Marzahn-Hellersdorf sind Quartiersmanagements in vier Stadtquartieren innerhalb des Großsiedlungsgebiets eingesetzt worden.

  • Marzahn Nord West
    Havemannstraße 17A, 12689 Berlin
    E-Mail: qm-nordwest@gmbh-kiekin.de
    Tel.-Nr.: 030-9302 4409
  • Mehrower Allee
    Alfred-Döblin-Str. 2A, 12687 Berlin
    E-Mail: mehrower-allee@weeberpartner.de
    Tel.-Nr.: 030-3064 1644
  • Hellersdorfer Promenade
    Hellersdorfer Promenade 17, 12627 Berlin
    E-Mail: qm-hellersdorf@stern-berlin.de
    Tel.-Nr.: 030-9928 6287
  • Boulevard Kastanienallee
    Stollberger Str. 33, 12627 Berlin
    E-Mail: team@boulevard-kastanienallee.de
    Tel.-Nr.: 030-911 41 293

Seit 1999 gibt es das Bund/Länder Programm „Zukunftsinitiative Stadtteil-Soziale Stadt“, das den Ansatz einer integrierten Stadtentwicklung verfolgt und Fördermittel zur Stabilisierung und Aufwertung von Stadtquartieren mit besonderem Entwicklungsbedarf bereitstellt.

Zur Umsetzung des Programms führt das Land Berlin zusammen mit den Berliner Bezirken zeitlich begrenzte Quartiersmanagementverfahren in Stadtgebieten durch, in denen sich vielfältige soziale, ökonomische und städtebauliche Defizite räumlich konzentrieren.
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/soziale_stadt/

Durch vielschichtige Problemlagen, u.a. hohe Arbeitslosigkeit, Abhängigkeit von Transferleistungen, Kinderarmut, schlechte Entwicklungs- und Bildungschancen sowie durch einen Mangel an sozialer Integration und Teilhabe besteht ein besonderer Handlungsbedarf zur Verbesserung der Lebensbedingungen in diesen Quartieren.

Ziel des Quartiersmanagements ist es, mit den BewohnerInnen einen Prozess zu initiieren, der den negativen, sozialen Entwicklungen entgegenwirkt, die Gebiete stabilisiert und nachhaltig aufwertet. Wichtige Handlungsfelder sind hierbei :

  • Bildung und Ausbildung,
  • Arbeit und Wirtschaft,
  • Integration und Nachbarschaften sowie
  • die Gestaltung des öffentlichen Raums.
    Durch die Bündelung aller Ressourcen und den effektiven Einsatz der Fördermittel sollen die Strukturen und Einrichtungen in den Quartieren gestärkt, tragfähige Netzwerke und Kooperationen aufgebaut und das bürgerschaftliche Engagement gefördert werden.

Ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit des Quartiersmanagements ist die Beteiligung der BewohnerInnen sowie der lokalen Akteure und Institutionen an der Gebietsentwicklung. Um ein hohes Maß an Akzeptanz und Wirksamkeit von Fördermaßnahmen zu erreichen, werden Handlungsbedarfe, Strategien und Projektideen in einem konsensorientierten Beteiligungsverfahren gemeinsam mit den BewohnerInnen und den wichtigen Kooperationspartnern entwickelt. Interessierte BürgerInnen können sich ehrenamtlich in den Beteiligungsgremien der Quartiere (Quartiersräte, Aktionsfondjurys) engagieren, aber auch bei vielen Aktionen und Veranstaltungen (z.B. Stadtteilkonferenzen, Ideenwerkstätten und Quartiersrundgängen) Wünsche, Ideen und Vorschläge einbringen und sich so aktiv an der Gestaltung ihrer Quartiere beteiligen.

Durch das Zusammenwirken des Quartiersmanagements mit der Verwaltung, den BewohnerInnen und den Kooperationspartnern vor Ort sind bereits viele Angebote in den Quartieren entstanden. Gemeinsam konnten vielfältige soziokulturelle Projekte realisiert werden, die dazu beigetragen haben, die Quartiere attraktiver, lebendiger und lebenswerter zu gestalten. Beispielsweise wurden Projekte mit Bildungs-, Gesundheits- und Freizeitangeboten für Kinder und Jugendliche initiiert. Desweiteren wurden Maßnahmen zur Integrationsförderung und zur Stärkung von Nachbarschaften umgesetzt sowie zur Entwicklung von Bildungsnetzwerken.
Auch kleinere bauliche Maßnahmen zur Aufwertung des Wohnumfeldes und der sozialen Infrastruktur und Projekte zur gebietsübergreifenden thematischen Vernetzung können über das Programm Soziale Stadt finanziert werden.