Lokale Agenda 21 - Newsletter März II / 2007
Marzahn-Hellersdorf hat Hochzeitspark
Im „Hochzeitspark“ ist es jedem möglich, einen Baum anlässlich eines familiären Ereignisses, wie Geburt, Hochzeit oder Taufe zu pflanzen und ihn dann wachsen zu sehen. Recherchen haben ergeben, dass viele Kommunen deutschlandweit ihren Bürgern mit entsprechenden Wäldern diese Möglichkeit bieten.
Das Gebiet des QM Mehrower Allee, in dem der Hochzeitspark entstehen wird, verfügt über einen sehr hohen Frei- und Grünflächenbestand, der dem Quartier eine besonders „grüne“ Note verleiht. Begrünte Innenhöfe, der angrenzende Bürgerpark, der Bereich um das Regenrückhaltebecken und der Schulgarten gehören zu den vorhandenen Wohnumfeldqualitäten, die auch von den Bewohnern - das hat eine vor kurzem durchgeführte Bewohnerumfrage ergeben - sehr geschätzt werden.
Der Hochzeitspark würde in diesem Zusammenhang eine weitere Aufwertung der vorhandenen Grünstrukturen darstellen und dem Quartier darüber hinaus sehr persönliche Akzente verleihen. Gleichzeitig könnten Bewohnerinnen und Bewohner des Bezirkes in die Gestaltung eingebunden werden. Einen Baum zu pflanzen hat hier jedoch nicht nur ökologischen, sondern auch symbolischen Wert.
Am 15. März wurde der Hochzeitspark von Norbert Lüdtke, Bezirksstadtrat für Ökologische Stadtentwicklung, eröffnet.
Das Projekt wird vom Quartiersmanagement Mehrower Allee und der Lokalen Agenda 21 des Bezirkes getragen.
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Hochzeitspark
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Lokale Agenda 21
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Strategien gegen Rechtsextremismus
Seit Beginn des Jahres 2007 hat die Bundesregierung mit der Umsetzung des neuen Programms »Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie – gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus« begonnen. Zentraler Bestandteil ist die »Entwicklung integrierter lokaler Strategien durch lokale Aktionspläne in kommunaler Verantwortung«. Solche lokalen Aktionspläne können nur greifen, wenn sie eine frühzeitige und hohe Beteiligung der BürgerInnen im Gemeinwesen gewährleisten. Dies ist eine der zentralen Aussagen eines policy papers, das von Civitas-Beratungsteams für Opfer rechter Gewalt und ihren Kooperationspartner durch einen Fachtag Ende 2006 erarbeitet wurde.
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Mut gegen rechte Gewalt
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Mut gegen rechte Gewalt
Das CIVITAS Programm ist durch das Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld wissenschaftlich begleitet und ausgewertet worden. Der Abschlußbericht ist nun als Publikation mit dem Titel »Interventionsfeld Gemeinwesen. Evaluation zivilgesellschaftlicher Strategien gegen Rechtsextremismus« erschienen.
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Uni Bielefeld
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"Demokratie 24"
Das Portal für interaktive Demokratie bietet eine unabhängige Übersicht über Weblogs und Podcasts zum Thema Politik. Die Inhalte werden automatisch syndiziert und alle 60 Minuten aktualisiert.Sie wird getragen von Demokratie.
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blogs Demokratie
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Städtebau
Der Naturschutzbund NABU hat in einer Website eine ganze Reihe von empfehlenswerten Internetportalen und Projektdatenbanken zusammengestellt. Damit wird der Zugang in das Informationsnetzwerk über nachhaltige Entwicklung und deren Bedeutung im Städtebau deutlich erleichtert. Die vorgestellten Internetseiten sind vor allem Beispielsammlungen, die primär Praxiserfahrungen und vertiefende Informationen zur Stadtentwicklung bieten.
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NABU
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Rat für nachhaltige Entwicklung
Die zweite Berufungsperiode des Rates für Nachhaltige Entwicklung endet am 30. März. Zentrale Aufgabe des Rates ist die Beratung der Bundesregierung in ihrer Nachhaltigkeitspolitik mit Vorschlägen zu Zielen, Indikatoren und Projektvorschlägen zur Fortentwicklung der Nachhaltigkeitsstrategie. Eine weitere Aufgabe des Rates für Nachhaltige Entwicklung ist die Förderung des gesellschaftlichen Dialogs zur Nachhaltigkeit. Ein nun veröffentlichter Tätigkeitsbericht bilanziert die Arbeit der vergangenen sechs Jahre. Der Bericht gibt auf knapp 40 Seiten einen Überblick über Wirkungen und Erfolge, zeigt aber auch Defizite und Verbesserungsmöglichkeiten. Dabei wird deutlich, dass in der Politik selbst die Arbeit des Rates nicht so breit bekannt zu sein scheint wie bei führenden Unternehmen und in Kreisen der Zivilgesellschaft.
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Nachhaltigkeitsrat
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Kultur und Migration
Der Verein »Deutschland von Innen und Außen (DIA) – Verein für Kultur und Migration e.V.« möchte mit dem Projekt »Die sieben Dimensionen« den Ansatz der interkulturellen ästhetischen Bildung erproben. Das Projekt reagiert damit auf das Defizit des interkulturellen Austauschs in den Lehrplänen an Schulen. Zur Zeit findet an sieben Mainzer Schulen verschiedener Schultypen in Workshops eine kreative Auseinandersetzung mit den kulturellen Hintergründen von acht in Deutschland vertretenen immigrierten Gruppen statt, um die Chancen interkulturellen Lernens und die Potenzen von Kunst und Kultur für die Integration und die Selbstvergewisserung zu nutzen. Eine erste Publikation »Die sieben Dimensionen. Ästhetische Bildung als
Mittel zur Integration« erscheint im März 2007 (ISBN 978-3-939742-00-5).
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7 Dimensionen
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REFINA Forschung für die Reduzierung der Flächeninanspruchnahme und ein nachhaltiges Flächenmanagement: Internet-Plattform gestartet
Im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsforschung lässt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit dem Förderschwerpunkt REFINA innovative Konzepte für die Reduzierung der Flächeninanspruchnahme entwickeln und erproben. Mit Hilfe dieser Fördermaßnahme sollen unterschiedliche Ziele, wie Umwelt- und Naturschutz, wirtschaftliches Wachstum aber auch sozialgerechte Wohnungsversorgung, städtebauliche Qualität und Mobilität besser in Einklang gebracht werden. Mithilfe gezielter Öffentlichkeitsarbeit und intensiver Einbindung von Multiplikatoren soll so auf der einen Seite das Problembewusstsein für Flächeninanspruchnahme geschärft werden.
Hierzu wurde inzwischen eine Internetdomain eröffnet. Die REFINA-Internetplattform dient sowohl der öffentlichkeitswirksamen Darstellung des Forschungsschwerpunkts, seiner Ziele und Ergebnisse als auch als interne Kommunikations- und Arbeitsplattform der beteiligten Projektpartner.
Der Newsletter kann ab sofort kostenlos abonniert werden unter
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refina-info
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19.-20.04.2007 in Berlin
Kunststück Erziehung. Familienbildung als Angebot der Kinder- und Jugendhilfe (§16 SGB VIII) Weitere Informationen und das Programm erhalten Sie unter
vfk
Anmeldungen und Anfragen richten Sie bitte an
Verein für Kommunalwissenschaften e.V.
Arbeitsgruppe Fachtagungen Jugendhilfe,
Straße des 17. Juni 112, 10623 Berlin
Tel.: 030/39001-136
Fax: 030/39001-146
E-Mail:
agfj
Ein Online-Anmeldeformular finden Sie unter:
Homepage:
vfk
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Gesundheitsförderung als Handlungsfeld sozialer Stadtteilentwicklung von Gesine Bär, Christa Böhme Dr. Bettina Reimann
Vortrag im Rahmen der "Difu-Dialoge zur Zukunft der Städte" am 7. März 2007 in Berlin
Die Folien zum Vortrag erhalten Sie unter erhalten Sie unter
Homepage:
difu
(pdf, 983 kb)
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DIE KINDERKULTURKARAWANE ZIEHT WEITER
Seit dem Jahr 2000 ist die Kinder- und Jugendkulturkarawane eine der wenigen Gelegenheiten in Deutschland, bei denen sich Kinder- und Jugendkultur spartenübergreifend und international präsentiert. Das Projekt erleichtert Kindern und Jugendlichen den Zugang zur Vielfalt der Kulturen der Welt, indem es kreative Projektarbeit und Begegnung im Umfeld von einzelnen Gastspielen ansiedelt. Zudem verändern die Kinder- und Jugendkulturgruppen aus Afrika, Asien, Lateinamerika den Blickwinkel auf die „Dritte Welt“. Die Internetseite für 2007 ist nun online.
Kinderkulturkarawane
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SCHÜLERFIRMA MEHRWERT ERNEUT VON DEN VEREINTEN NATIONEN AUSGEZEICHNET
Bereits zum zweiten Mal wurde die Schülerfirma MehrWert der aGEnda 21 in Gelsenkirchen von den Vereinten Nationen ausgezeichnet. „Offizielles Projekt der Dekade der Vereinten Nationen zur Bildung für Nachhaltige Entwicklung 2005 bis 2014“ durfte sich die etwas andere Firma bereits 2005/2006 nennen. Ausgezeichnet wurden damals das Konzept und Handbuch für den Aufbau und Betrieb. Die erneute hohe Auszeichnung gilt nun für die praktische Umsetzung am Beispiel der Schülerfirma MehrWert in Gelsenkirchen-Hassel. Dort wird sie mit Unterstützung des Dietrich-Bonhoeffer-Hauses und des DGB-Bildungswerk NRW e.V. im Rahmen der „Ausbildungsinitiative Hassel“ seit Anfang 2006 erfolgreich betrieben.
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agenda 21 Gelsenkirchen
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UNESCO-ÜBEREINKOMMEN ZUR KULTURELLEN VIELFALT
Das UNESCO-Übereinkommen zum Schutz und zur Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen tritt am 18. März 2007 in Kraft. Seit der Verabschiedung durch die UNESCO-Generalkonferenz im Oktober 2005 haben schon 50 Staaten die Konvention ratifiziert. Deutschland hat das Übereinkommen am 12. März ratifiziert. Die erste Vertragsstaatenkonferenz tritt voraussichtlich im Juni 2007 in Paris zusammen.
Als eine der ersten Veranstaltungen weltweit zur Bedeutung und Umsetzung der Konvention organisiert die Deutsche UNESCO-Kommission im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft vom 26. bis zum 28. April 2007 die internationale Fachkonferenz „Kulturelle Vielfalt – Europas Reichtum. Das UNESCO-Übereinkommen mit Leben füllen“ in Essen, Kulturhauptstadt Europas Ruhr 2010.
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UNESCO
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Das „Ziel-30-ha“: Es bleibt viel zu tun
In der Bundesrepublik werden weiterhin jeden Tag 114 Hektar (ha) Fläche für Gewerbe, Wohnungsbau und Verkehr verbraucht. Das führt nicht nur zu hohen Erschließungs- und Infrastrukturkosten, sondern belastet auch die Umwelt. Der Rat für Nachhaltige Entwicklung hat 2004 der Bundesregierung konkrete Maßnahmen empfohlen, den Flächenverbrauch bis 2020 auf 30 ha zu reduzieren. Die Evaluation dieser Empfehlung liegt jetzt vor.
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Nachhaltigkeitsrat
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Portal für deutsch-russischen Austausch
Das Online-Portal fördert den Austausch und die Kommunikation zwischen potenziellen ProjektpartnerInnen aus West- und Osteuropa, die sich auf Deutsch und/oder Russisch präsentieren und informieren möchten. Die zweisprachige Datenbank "NGO-Ressourcen" wird aktuell gepflegt und weiter ausgebaut. Sie richtet sich an AnfängerInnen und Profis des Dritten Sektors, die ihre Kompetenz einbringen wollen, ebenso wie an Menschen, die das Angebot einer Einrichtung oder Organisation in Anspruch nehmen möchten und vorab nützliche Informationen suchen.
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ngo
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Texte zur Nachhaltigkeit
Junge, kreative AutorInnen aus Nichtregierungsorganisationen (NRO) zur Nachhaltigkeit oder aus dem Medienbereich haben sich in diesem blog zusammengefunden, um die Nachhaltigkeitsszene in Deutschland zu vernetzen, Konferenzen anzukündigen, interessante Projekte vorzustellen, NROs zu präsentieren und um ihr Wissen auszutauschen.
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nachhall-texter
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Mitmachen beim Tag der Regionen 2007
Unter dem Motto "regional und fair" will der Tag der Regionen am 30. September 2007 Beispiele für faires Konsumverhalten aufzeigen. Ein regionales und faires Konsumverhalten bedeutet Fairness gegenüber ErzeugerInnen, ProduzentInnen, Natur und Tieren und gegenüber den nachfolgenden Generationen. Interessierte sind eingeladen, sich am Tag der Regionen mit eigenen Programmen zu beteiligen. Die guten Beispiele des fairen, regionalen und fairregionalen Handelns sollen auf vielen Bühnen präsentiert werden.
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Tag der Regionen
Ehrenamtspreis "für mich, für uns, für alle" Der Bürgerpreis der Initiative "für mich, für uns, für alle" - ein Zusammenschluss von engagierten Bundestagsabgeordneten, den Städten, Gemeinden und Landkreisen Deutschlands sowie den Sparkassen - richtet sich an bürgerschaftlich Engagierte, die durch ihren Einsatz für Sport und Bewegung den sozialen Dialog in ihrem Umfeld fördern. Preise gibt es in vier Kategorien: "Junior" ehrt Bewerber bis zum Alter von 21 Jahren, "Alltagshelden" richtet sich an vorbildlich engagierte Personen und Projekte, "Arbeit & Engagement" würdigt den gemeinsamen Einsatz von mittelständischen Unternehmen und ihren MitarbeiterInnen und "Lebenswerk" wird für langjähriges ehrenamtliches Wirken verliehen.
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Bürgerengagement
Einsendeschluss 31.05.07
© Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf