Direkt zum Inhalt der Seite springen

Präsentation und Beschreibung der Entwürfe

Signet für den Bezirk Marzahn-Hellersdorf

Die Abstimmung über die Entwürfe ist beendet. Herzlichen Dank für die große Beteiligung!

Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle dankt den über 300 Bürgerinnen und Bürger, die im Internet oder in den Bürgerämtern nicht nur voteten, sondern auch gleich noch interessante und differenzierte Kommentare beisteuerten. mehr>>


Präsentation der Entwürfe zu einem Signet für den Bezirk als Grundlage für ein Corporate Design
Ein neues Erkennungszeichen für den Bezirk Marzahn-Hellersdorf zu entwickeln ist – insbesondere vor dem Hintergrund einer schwierigen Image-Situation und eines vielschichtigen Wandlungsprozesses – schon für professionelle Designer eine anspruchsvolle Aufgabe mehr>>


1. Neubau und Entwicklung

Entwurf und Beschreibung von Romy Fey

Der Signetentwurf »Neubau«, besteht aus mehreren Elementen. Die Vierecke stehen für die Bauten, speziell auch für die »Platte« Marzahns, denn sie sind mittlerweile selbstverständlicher Teil des Bezirks.
Die rundlichen Elemente als völlig neue Formen verkörpern die Fortschritte – die neue Entwicklung,
die der Bezirk seit einiger Zeit nimmt. Ein dunkles modernes Grau steht für die Bauten und ein freundliches Grün für den wachsenden Pflanzenanteil im Bezirk.

Auffällig sind die großen Zwischenräume in dem Signet. Diese symbolisieren die Offenheit und Aufgeschlossenheit gegenüber Neuerungen. In den letzten Jahren hat sich sehr viel getan und das ist auch im Signet sichtbar. Marzahn-Hellersdorf mausert sich und hat mittlerweile den höchsten Grünanteil gegenüber den anderen Bezirken. Um das zu würdigen und darauf aufmerksam zu machen, dominiert auch in meinem Signet der Grünanteil.

Beide Elemente zusammen, sind kreisförmig angeordnet. Denn diese Form prägt sich gut ein und ist eine runde Sache, die Interesse weckt und mehrere Komponenten vereint. Der Slogan »... offen für neue Ideen« kann beim Signet zusätzlich verwendet werden, denn Marzahn-Hellersdorf wird sich auch auch weiterhin verändern und entwickeln.

2. Offener Bezirk

Entwurf und Beschreibung von Michele König

Das Kreissegment steht zum einen für ein „offenes Marzahn“ – ein im Wandel befindlichen Stadtteil.
Zum anderen steht der offene Kreisabschnitt oben rechts für die geografische Lage Marzahns im Nordosten Berlins.

Offener Bezirk

Der geöffnete Kreisbogen mit dem gespiegelten Kreisabschnitt ist bewusst sehr reduziert gehalten – die Grundidee dieses Entwurfes liegt in seiner seriellen Anwendung – in Kombination mit den unterschiedlichsten visuellen Merkmalen und Aspekten des Bezirks.

Damit entsteht eine vielfältige Einsetzbarkeit. Auch für die Teilbezirke: Kaulsdorf, Mahlsdorf, Biesdorf, Hellersdorf sowie Marzahn sind eigene Varianten entstanden, hier wechselt der gespiegelte Kreisausschnitt jeweils die Farbe. Die strenge Ausführung - nur mit dem gespiegelten Kreisbogen und ohne zusätzliches Symbol wird als „offizielles“ Signet des Bezirkes vorgestellt. Die „Smile- Variante“ dagegen ist für Image-Kampagnen gedacht. Der Slogan „natürlich…“ steht im bewussten Kontrast zu den eingefleischten Vorurteilen.

3. Entwicklungsprozess

Entwurf und Beschreibung von Lukas Naumann

Dieser Logo-Entwurf macht mit seiner aufstrebenden Bewegung den Imagewandel des Bezirkes sichtbar. Die unterschiedlichen Elemente, die sich aus der jeweiligen vorherigen Form weiterentwickeln symbolisieren Entwicklungsintervalle. Der grüne Rahmen steht für die umfassenden Grünflächen im Bezirk - auch um dem Vorurteil der grauen Platten entgegen zu wirken.

4. Windmühle

Entwurf und Beschreibung von Christian Laugsch

Die Form dieses Signets leitet sich von der stilisierten Form der Flügel einer Windmühle ab. Die Bockwindmühle ist eine Attraktion des Bezirkes, die sich bereits herumgesprochen hat. Sie drückt eine gewisse Verbundenheit mit der Tradition aus. Die bewegte Form kommuniziert Entwicklung und Leichtigkeit. Diese Aussagen werden durch die Leuchtkraft der Farbgebung unterstützt.

5. Puzzle

Entwurf und Beschreibung von Christian Laugsch

Das Grundelement dieses variablen Signets geht auf den Umriss des Bezirks Marzahn-Hellersdorf zurück. Dazu kommen der Schriftzug und drei Balkenelemente. Der Umriss gleicht in seiner Form einem Pfeil und ist somit Symbol für Bewegung. Bewegung, die für die Entwicklung des Stadtbezirkes steht. Die Balkenelemente erinnern sowohl an Gebäude als auch an ungenutzte Flächen mit ihrem hohen Entwicklungspotential.

Puzzle

Die Anordnung der Grundelemente soll ständig verändert werden. Es entstehen Zeichenkombinationen, die sich zwar unterscheiden, aber doch als einander zugehörig erkannt werden. Diese Zeichenvarianten lassen sich z.B. zur Kennzeichnung der verschiedenen Referate des Bezirksamtes Marzahn-Hellersdorf verwenden.

6. Vielfalt

Entwurf und Beschreibung von Juliane Schettler

Ziel war es, ein Logo zu entwickeln, dass möglichst viele Aspekte des Bezirks repräsentiert. Neben dem viel diskutierten Plattenbau sollte auch die Mühle als bekannteste Sehenswürdigkeit einbezogen werden. Die vielen Grünanlagen, Parks und Freiflächen lassen den Bezirk in einem gänzlich anderen Licht erscheinen, als die vorherrschende Meinung suggeriert.

Demnach sollte auch die Natur in einer adäquaten Form in diesem Entwurf repräsentiert werden. Während des Entwicklungsprozess reduzierten sich die Formen immer stärker, bis es zuletzt gelang, mit nur einer durchgehenden Linie alle drei Eigenheiten des Bezirkes dfarzustellen.

In diesem Entwurf ist die Urbanität, die Marzahner Mühle als bekannte Sehenswürdigkeit und der Bezug zur Natur aufgegriffen. Die Linie als einfachstes gestalterische Mittel lässt die Vielfältigkeit des Bezirks in all seinen Facetten erkennen. Bei den Menschen, die nicht mit dem Bezirk vertraut sind, soll Neugierde geweckt werden, den Bezirk selbst zu erkunden und die Vielfältigkeit Marzahns kennen zu lernen. Betrachtet man die Grundform des Entwurfs als Ganzes, lässt sich ein Kreis erkennen. Diese Form trägt unter anderem die Bedeutung von Gleichgewicht und Harmonie.

7. Urbanität und Grünflächen

Entwurf und Beschreibung von Meltem Demirtas

Die Abrundungen der Buchstaben verleihen dem Logo die Modernität, die sich der Bezirk mit der Zeit
aneignet. Durch den gebogenen Querstrich des Buchstaben "H", strahlt das Logo als Ganzes eine
Positivität aus. Die Natur im Stadtbezirk ist als starker Kontrast zur Urbanität sichtbar. Drei grüne Blätter repräsentieren den Erholungs- Aspekt und thronen über den fusionierten Buchstaben.
Sie stehen auch für das neue Erblühen des Bezirks Marzahn-Hellersdorf. Beide Elemente bilden trotz farblicher Unterschiede eine Einheit. Wie eine Krone trägt die Buchstabenfusion die zarten aufstrebenden Blätter auf dem Kopf. Sie symbolisieren das Frische und den Neuanfang, der im neuen Image des Marzahn Hellersdorf zum Ausdruck kommen soll.

8. Die Bockmühle

Entwurf und Beschreibung von Linda Süßmut

Das Signet ist eine Bildmarke und setzt sich aus drei unterschiedlichen Elementen zusammen:
Buchstabe M – Buchstabe H und die Bockwindmühle. Das Große M und das große H stehen für die Anfangsbuchstaben von Marzahn-Hellersdorf. Die Mühle wird als signifikantes Merkmal dieses Bezirkes ins Signet eingebunden. Hinsichtlich der Formen ist es eine klare und moderne Bildmarke und wirkt nicht aufdringlich.


Da das M im Bezirksnamen zuerst steht, umschließt es die Anderen zwei Elemente und fällt somit dem Betrachter als erstes ins Auge. Dies wird unterstütz durch die Farbe Orange, welche sich von dem Grauen H abhebt und Wärme ausstrahlt. Sie symbolisiert Lebensfreude und in der chinesischen Philosophie gilt sie als Farbe des Wandels. Das graue H, welches vom M umarmt wird spiegelt die Urbanität dieses Stadtbezirkes wieder und kann mit den zwei Türmen assoziiert werden.Konträr dazu steht die Mühle im Kern des Signets.

Sie ist in weiß gehalten und symbolisiert den historischländlichen Teil von Marzahn-Hellersdorf. Durch die senkrechte Form der Buchstaben wirkt die Bildmarke insgesamt aufstrebend und bekommt durch die diagonale Ausrichtung der Windräder einen Hauch Dynamik.


Ihr Votum wird von einer Jury berücksichtigt, die Anfang Juni darüber entscheidet, welcher Signet-Entwurf gewinnt.

Seitenanfang

Präsentation der Entwürfe zu einem Signet für den Bezirk als Grundlage für ein Corporate Design

Ein neues Erkennungszeichen für den Bezirk Marzahn-Hellersdorf zu entwickeln ist – insbesondere vor dem Hintergrund einer schwierigen Image-Situation und eines vielschichtigen Wandlungsprozesses – schon für professionelle Designer eine anspruchsvolle Aufgabe.

Ein Signet kann zwangsläufig nicht alle Aspekte eines Unternehmens oder einer Körperschaft abbilden - aber es kann den Wesenszügen eine Anmutung, eine Absicht verleihen. Je komplexer die Inhalte sind – und das ist bei dieser Aufgabe nun eindeutig, desto schwieriger ist dieser Weg der gestalterischen Reduktion.

Und Vereinfachung ist schlicht notwendig, um zu einer markanten und wiedererkennbaren Form zu gelangen: Nur mit einem prägnanten Zeichen gelingt es, vom Empfänger überhaupt wahrgenommen zu werden. Hier haben SchülerInnen und Schüler einer Berufsfachschule - also Berufsanfänger - sich ausgerechnet in einer Königs-Disziplin des Grafik-Designs bewiesen.

Funktioniert das überhaupt - oder würden die angehenden gestaltungstechnischen Assistenten mit dieser Aufgabe überfordert? Diese Fragen haben wir uns als Lehrer und Dozenten zu Beginn des Projektes selbstverständlich auch gestellt.

Zu den wesentlichen Vorraussetzungen gehört neben der Ambition des Gestaltens, vor allem auch die Bereitwilligkeit, jenseits des regulären Unterrichts einen hohen Zeitaufwand zu investieren. Denn nur mit einem solchen Engagement ist es möglich, innerhalb relativ kurzer Zeit mit begleitenden Vorübungen dann zu einem professionellen Entwurfsprozess zu gelangen.

Herausgekommen ist eine abwechslungsreiche Palette von Lösungsansätzen – vom markenhaften Einzelsignet, über variable Modulationen bis hin zu einem kompletten Zeichen-System. Natürlich haben alle Teilnehmenden von der Arbeit an diesem Projekt profitiert - auch bei anderen schulischen Aufgaben wurde das sichtbar.

Uli Heid

Die Entwürfe für ein Signet wurden am 27. April vorgestellt
Archiv Pressemitteilungen zum Projekt

Pressemitteilung vom 01. Juni 2010
Jury entscheidet über Signet für den Bezirk Marzahn-Hellersdorf – über 300 Bürgerinnen und Bürger gaben Votum ab.

Pressemitteilung vom 06. Mai 2010
Entwürfe für ein Signet des Bezirkes Marzahn-Hellersdorf online – erste Voten bereits abgegeben – Bürgerinnen und Bürger können vom 06. – 21.05. im Internet und in den Bürgerämtern sowie beim Blütenfest am 15. und 16.05. ihre Entscheidung fällen

Pressemitteilung vom 30. April 2010
Entwürfe für ein Signet des Bezirkes Marzahn-Hellersdorf werden vorgestellt – Bürgerinnen und Bürger können vom 06. – 21.05. im Internet und in den Bürgerämtern ihr Votum abgeben

Kontakt

Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf von Berlin
Alice-Salomon-Platz 3
12627 Berlin

Bezirkliche Fragen:

Pressestelle
Rosemarie Stegemann
Telefon: (030) 90293-2003
Telefax: (030) 90293-2009
E-Mail

Internetredaktion:
Ina Lilie
Telefon: (030) 90293-2004
Telefax: (030) 90293-2009
E-Mail

Uta Simdorn
Telefon: (030) 90293-2045
Telefax: (030) 90293-2009
E-Mail

Inhaltliche Fragen

kontakt
Fürstenwalder Aus- und Weiterbildungszentrum gGmbH

Thomas Enkelmann
Julius-Pintsch-Ring 25
15517 Fürstenwalde (Spree)
Tel: 03361 / 35 84 00
Fax: 03361 / 35 84 02
E-Mail : info@fawz.de
Internet: www.ausbildung-fuerstenwalde.de(Externer Link)

Uli Heid, Projektleiter
Tel: 0171/9511944
E-Mail:
mail@design-network.de