Marzahner Konzertgespräche: Tschaikowskys Oper "Eugen Onegin"

Pistolenduellszene aus dem Versepos „Jewgenij Onjegin“ - Ölgemälde des russischen Malers Ilja Repin aus dem Jahre 1901
Bild: Ilja Repin
Pressemitteilung vom 16.04.2018

Am Mittwoch, den 2. Mai 2018, ab 19:00 Uhr, lädt die Bezirkszentralbibliothek “Mark Twain”, Marzahner Promenade 55, 12679 Berlin, zum nächsten Termin der Veranstaltungsreihe “Marzahner Konzertgespräche” ein. Simon Berger, Dramaturg der Komischen Oper Berlin, hält einen musikalischen Vortrag über Tschaikowskys Oper “Eugen Onegin”.

Alexander Puschkin schrieb 1833 einen in Versform gefassten Roman mit dem Titel “Jewgeni Onegin”. Die Geschichte handelt von einem wohlhabenden städtischen Dandy, der sich in der ländlichen russischen Provinz auf einem geerbten Landgut mit dem Dorfadligen Lensky anfreundet und die angetragene Liebe der Landadeligen Tatjana verschmäht. Auf einem Ball umschwärmt er Lenskys Verlobte und Tatjanas Schwester Olga, daraufhin fordert Lensky ihn zum Duell auf. Lensky wird erschossen und er verlässt das Landgut. Nach Jahren in St. Petersburg taucht er wieder auf. In feiner Gesellschaft begegnet er der einst von ihm abgewiesenen Tatjana: Er verfällt ihr, doch sie weist ihn zurück.

Tschaikowsky vertonte die Geschichte 45 Jahre später zu einer Oper, die umgehend ein großer Erfolg wurde. Sie ist nicht nur im russischsprachigen Raum ein Drama ersten Ranges.

Simon Berger ist Dramaturg an der Komischen Oper und dort in dieser Spielzeit unter anderem zuständig für die dramaturgischen Umsetzungen von “Jewgeni Onegin”, “Anatevka” und “Medea”.

Der Eintritt ist frei.

Anmeldung unter Tel.: (030) 547 04 14 2.

Weiter Informationen unter www.berlin.de/bibliotheken-mh.