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Safer Internet Programm 2009 bis 2013

Programmziel

Mit dem Programm sollen Maßnahmen zur sicheren Nutzung des Internets und neuer Online-Technologien gefördert werden, insbesondere für Kinder, sowie zur Bekämpfung illegaler, unerwünschter und schädlicher Inhalte sowie rechtswidriger und schädlicher Verhaltensweisen wie "Grooming" und "Cyberbullying" (Kontaktanbahnung in Missbrauchsabsicht und Schikane per Medien).

Das Programm unterstützt Kooperationen zwischen den verschiedenen Akteuren (zum Beispiel Anbieter und NGOs).

Was wird gefördert?

Das Programm "Sicheres Internet" für die Jahre 2009-2013 baut auf dem Erfolg des 2005 eingeleiteten Vorläuferprogramms auf und umfasst auch neuere Kommunikationsdienste des Web 2.0 wie das soziale Networking. Im Rahmen des neuen Programms werden Projekte mit folgender Zielsetzung kofinanziert:

  • Sensibilisierung von Kindern, Eltern und Lehrern für Risiken der Internetnutzung und Unterstützung von Kontaktstellen, die Beratung zur sicheren Internetnutzung anbieten.
  • Einrichtung nationaler Anlaufstellen für die Meldung illegaler Inhalte und schädlichen Verhaltens im Internet unter besonderer Berücksichtigung von Material über sexuellen Kindesmissbrauch und Kontaktaufnahme in Missbrauchsabsicht.
  • Förderung von Selbstregulierungsinitiativen auf diesem Gebiet und Unterstützung der Einbeziehung von Kindern in die Schaffung eines sichereren Umfeldes für die Internetnutzung.
  • Schaffung einer Wissensbasis zur Nutzung neuer Technologien und damit verbundener Risiken, indem Forscher, die sich mit Jugendschutz im Internet befassen, auf europäischer Ebene zusammengebracht werden.

Wie wird gefördert?

Für die Antragsstellung gab es keine "Mindestanzahl für die zu beteiligenden Projektpartner" aus anderen Programmstaaten. So konnten sich auch Projektantragsteller nur aus einem Programmstaat beteiligen, wobei dann der europäische Mehrwert klar dargelegt werden musste.

Die Beteiligung von Ländern auch außerhalb der Europäischen Union (EU) war je nach Aktionsbereich unterschiedlich. Es bestand die Möglichkeit, einen Projektentwurf über die Helpline im Vorfeld der Antragstellung einzureichen.

Das Programm ist für den Zeitraum 2009-2013 mit insgesamt 55 Millionen Euro ausgestattet, die wie folgt verwendet werden sollen:

  • zu 48% für Sensibilisierungsmaßnahmen,
  • zu 34% zur Bekämpfung illegaler Inhalte und schädlicher Verhaltensweisen,
  • zu 10% für die Förderung eines sichereren Umfelds für die Internetnutzung und
  • zu 8% zum Aufbau einer Wissensbasis verwendet werden.

Anträge

Beteiligen können sich juristische Personen mit Sitz in den EU-Mitgliedstaatenin oder einem der EFTA-Staaten, die Vertragsparteien des EWR-Abkommens sind (Norwegen, Island und Liechtenstein).
Teilnehmen können ferner - unter den in Artikel 2 des Programmbeschlusses (5) genannten Bedingungen - juristische Personen mit Sitz in anderen Ländern, sofern eine entsprechende bilaterale Vereinbarung unterzeichnet wird. Aktuelle Informationen darüber, welche Länder am Programm teilnehmen, werden auf der Internetseite des Programms veröffentlicht: http://ec.europa.eu/saferinternet
Juristische Personen mit Sitz in anderen als den oben genannten Nicht-EU-Staaten sowie internationale Organisationen können sich auf eigene Kosten an allen Vorhaben beteiligen. Juristische Personen mit Sitz in Russland können an Aktion 1.1 (Safer-Internet-Zentren) dieser Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen unter den im Arbeitsprogramm genannten Bedingungen teilnehmen und sich außerdem an thematischen Netzen und an Projekten zur Erweiterung der Wissensbasis unter den gleichen Bedingungen wie juristische Personen mit Sitz in den Mitgliedstaaten (jedoch nicht als Projektkoordinatoren) beteiligen.

Die Anträge sind an folgende Adresse zu senden:Europäische Kommission, GD Informationsgesellschaft und Medien, Sicheres Internet, Büro EUFO 1194, Rue Alcide de Gasperi, 2920 Luxembourg, LUXEMBOURG

Die förderfähigen Kosten können bei den Aktionen 1 und 2 bis zu 50 % (im Falle von öffentlichen Stellen, KMU und gemeinnützigen Organisationen bis zu 75 %), bei den Aktionen 3 und 4 bis zu 100 % betragen.
Die aktuelle Projektausschreibung läuft bis 04. Mai 2011!

Weitere Informationen

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