Drucksache - DS/0536/VII  

 
 
Betreff: Klimaneutrale Veranstaltungen
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:Fraktion Bündnis 90/Die GrünenBezirksamt
   
Drucksache-Art:Antrag zur BeschlussfassungVorlage zur Kenntnisnahme (Abb.)
Beratungsfolge:
Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg von Berlin Entscheidung
13.12.2012 
15. Sitzung in der VII. Wahlperiode der Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg von Berlin überwiesen   
Hauptausschuss Entscheidung
02.01.2013 
20. Sitzung in der VII. Wahlperiode des Hauptausschusses vertagt   
06.03.2013 
22. Sitzung in der VII. Wahlperiode des Hauptausschusses vertagt   
05.06.2013 
25. Sitzung in der VII. Wahlperiode des Hauptausschusses vertagt   
07.08.2013 
26. Sitzung in der VII. Wahlperiode des Hauptausschusses mit Änderungen im Ausschuss beschlossen   
Umwelt mitberatend
12.02.2013 
15. Sitzung in der VII. Wahlperiode des Ausschusses Umwelt vertagt   
12.03.2013 
16. Sitzung in der VII. Wahlperiode des Ausschusses Umwelt vertagt   
09.04.2013 
17. Sitzung in der VII. Wahlperiode des Ausschusses Umwelt erledigt   
Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg von Berlin Entscheidung
22.08.2013 
22. Sitzung in der VII. Wahlperiode der Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg von Berlin ohne Änderungen in der BVV beschlossen   
Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg von Berlin Entscheidung
28.08.2014 
34. Sitzung in der VII. Wahlperiode der Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg von Berlin mit Abschlussbericht zur Kenntnis genommen   

Sachverhalt

Die Bezirksverordnetenversammlung wolle beschließen:

Das Bezirksamt bittet die Bezirksverordnetenversammlung, Folgendes zur Kenntnis zu nehmen:

 

Das Bezirksamt wurde ersucht, bei Veranstaltungen des Bezirksamtes ein Bewusstsein für CO2-Emissionen zu entwickeln, indem diese berechnet werden. Bei den ausschließlich durch das Bezirksamt durchgeführten Veranstaltungen sollen bereits in der Planungsphase verbindliche Maßnahmen geplant werden, wie die CO2-Emissionen reduziert werden können und Vorhaben festgelegt werden, die der Kompensation der entstandenen CO2-Emissionen dienen sollen (z. B. durch neue Baumpflanzungen).

 

Das Bezirksamt sollte jährlich über die durchgeführten Maßnahmen berichten.

 

Hierzu berichtet das Bezirksamt wie folgt:

 

Das Bezirksamt sieht sich außerstande die CO2-Emissionen von Veranstaltungen zu berechnen.

 

Selbst bei einer Eingrenzung der Art der Veranstaltungen auf zentrale öffentliche Veranstaltungen mit Besuchern (Sommerfest, Maifest, Hoffest, Sozialtage, Gesundheitstage, Lichtermarkt) ist das nicht möglich. Die anfallenden Energieverbräuche als notwendige Grundlage einer CO2-Emissionsberechnung werden nicht gesondert erfasst.

 

Bei Veranstaltungen im und am Rathaus sind Verbrauchsspitzen beim Stromverbrauch feststellbar.

 

Da elektrischer Strom jedoch im Rahmen des gegenwärtigen Liefervertrages mit Vattenfall CO2-frei zur Verfügung gestellt wird, ist eine CO2-Emissionsberechnung entbehrlich.

 

Bei Veranstaltungen in nicht bezirkseigenen Objekten entzieht sich der Nachweis des Energieverbrauchs der Überprüfung durch das Bezirksamt, die Partner (Linden-Center, Allee-Center) erfassen den Energieverbrauch nicht gesondert. Es muss davon ausgegangen werden, dass auch kein höherer Verbrauch entsteht, da die Veranstaltungen während der Öffnungszeiten stattfinden und weitgehend ohne Zusatztechnik auskommen. 

 

Der Fernwärmeverbrauch bei Veranstaltungen unterscheidet sich nicht vom Normalbetrieb.

 

Um CO2-Emissionen zu erfassen, die durch die Besucher (z.B. bei der Anfahrt), durch bei Veranstaltungen eingesetzte Produkte (Verkauf, Lebensmittel, giveaways) oder z.B. Küchentechnik (Grill, Kochplatten u.a.) bzw. Veranstaltungstechnik verursacht werden, fehlen dem Bezirksamt jegliche Voraussetzungen.

 

Das Bezirksamt hat dennoch entschieden, anlässlich jeder der genannten Veranstaltungen mindestens 1 Baum und je 1000 Besucher einen weiteren Baum zu pflanzen.

 

 
 

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