QPK - Netzwerke, Gremien und Kooperationspartner

Gesunde Städte Netzwerk (GSN)

Lichtenberg ist seit 1997 Mitglied im GSN . Ausgangspunkt für die „Gesunde Städte Initiative“ der WHO ist die „Ottawa-Charta zur Gesundheitsförderung“ von 1986. Das Netzwerk ist ein freiwilliger Zusammenschluss der beteiligten Kommunen. Es dient vor allem als Aktions- und Diskussions- aber auch als Lerninstrument und spricht in fachlicher sowie fachpolitischer Hinsicht Vertreter der Verwaltung, Gesundheitsinitiativen und Selbsthilfegruppen an. Die Kriterien für die Teilnahme am „Gesunde Städte Netzwerk“ werden als 9-Punkte-Programm bezeichnet. Alle 2 Jahre bildet ein „Gesunde Städte Symposium“ den Rahmen für Austausch und Diskussion der Akteure.

Gemeindepsychiatrischer Verbund Lichtenberg (GPV)

Der Gemeindepsychiatrische Verbund Lichtenberg wurde im Jahre 2005 gegründet und hat das Ziel, durch die bessere Vernetzung und gegenseitige Nutzung der vorhandenen Ressourcen aller Anbieterinnen und Anbieter die psychiatrische Versorgung in Lichtenberg nachhaltig zu verbessern. Im GPV arbeiten derzeit 28 Träger, Institutionen und Einzelpersonen intensiv zusammen, um den Zugang zum Hilfesystem im Bereich der seelischen Gesundheit zu erleichtern und die Versorgungsqualität zu verbessern. Der Gemeindepsychiatrische Verbund Lichtenberg hat sich ein Leitbild erarbeitet, welches die grundsätzlichen Qualitätsstandards der fachlichen Arbeit und der Kooperation beschreibt.

Geriatrisch-Gerontopsychiatrischer Verbund Lichtenberg (GGV)

Der GGV versteht sich als nichtkommerzielles Netzwerk, bestehend aus ambulanten, voll- und teilstationären Diensten sowie Kliniken und kommunalen Sozialhilfeträgern in Lichtenberg. Der Verbund berät geriatrisch und gerontopsychiatrisch erkrankte Seniorinnen und Senioren sowie deren Angehörige. Ziel ist eine ganzheitliche und bedarfsgerechte Versorgung und Betreuung der älteren Menschen.

Gesundheit Berlin – Brandenburg e.V.

Der Verein Gesundheit Berlin – Brandenburg e.V. bildet die Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung in Berlin und Brandenburg und verbindet die relevanten Akteure des Gesundheitswesens. Der Verein ist ein Interessenvertreter der gesundheitliche Fach- und Sachkompetenz bündelt sowie Aktivitäten durch gesellschaftliche und politische Vernetzung koordiniert. Ziel ist es, die Gesundheitsförderung regional und bundesweit voranzubringen. Im Schwerpunkt sollen die gesundheitlichen Belange der Menschen ins öffentliche Bewusstsein gebracht werden. Insbesondere Menschen in sozial belasteten Lebenslagen sollen dadurch Gesundheitschancen ermöglicht werden.

Bezirkliche Leitstelle Demenzfreundliche Kommune Lichtenberg

Die Demenzleitstelle Lichtenberg ist ein Ergebnis des Auditverfahrens zur familiengerechten Kommune im Bezirk Lichtenberg. Hier reagiert der Bezirk auf den demografischen Wandel, insbesondere auf die vielfach wachsenden Altersanteile. Dabei versteht sich die Demenzleitstelle Lichtenberg als fachlich spezialisierter, trägerübergreifend auf Kooperation ausgerichteter Dienstleister.

Ansprechpartnerin
Frau Hitzek
Einbecker Straße 85 | 10315 Berlin
Telefon (030) 983176324 | Mobil: 0172 7833994
E-Mail: jennifer.hitzek@volkssolidaritaet.de | www.demenzleitstelle-lichtenberg.de

Bezirkliche Steuerungsgremien Psychiatrie und Sucht

In beiden Steuerungsgremien werden die Hilfen für psychisch- bzw. suchtkranke Menschen in den Bereichen Betreutes Wohnen und Beschäftigungstagesstätten nach § 53 Sozialgesetzbuch XII, „Eingliederungshilfen für Menschen mit Behinderung“, gesteuert. Die Eingliederungshilfe ist eine Leistung der Sozialhilfe. Sie dient der sozialen und gesundheitlichen Eingliederung psychisch- und suchtkranker Menschen. Die Eingliederungshilfe muss beim Sozialamt beantragt werden.

Das Steuerungsgremium Psychiatrie wird durch die Psychiatriekoordination und das Steuerungsgremium Sucht durch die Suchtkoordination geleitet. In beiden Gremien werden individuellen Hilfen gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Gesundheits- und Sozialamtes sowie allen bezirklichen Leistungsanbietern koordiniert und verteilt. Die Gremien tagen monatlich.

Folgende Angebote stehen für die Bereiche Psychiatrie und Sucht zur Verfügung:
  • Betreutes Einzelwohnen (BEW)
    Betreutes Einzelwohnen ist eine psychosoziale Betreuungsform in der eigenen Wohnung oder in einer Trägerwohnung (in Lichtenberg auch Apartmentwohnen)
  • Therapeutische Wohngemeinschaften (TWG)
    In einer Therapeutischen Wohngemeinschaft wohnen psychisch- und/ oder suchtkranke Menschen gemeinsam in einer Wohnung und werden sozialtherapeutisch betreut. Der Aufenthalt in einer TWG ist überwiegend zeitlich befristet. Jede/r bewohnt innerhalb dieser Wohnung ein eigenes Zimmer.
  • Einzelfallhilfe (EFH)
    Die Einzelfallhilfe bietet gezielte Unterstützung in der Lebensbewältigung für die Einzelne / den Einzelnen an.
  • Beschäftigungstagesstätte (BTS)
    Beschäftigungstagesstätten bieten psychisch- und suchtkranken verschiedenste Beschäftigungsangebote u.a. im hauswirtschaftlichen, handwerklichen, künstlerischen und gärtnerischen Bereich.

Nähere Informationen zum Betreuten Wohnen und zu Beschäftigungstagesstätten finden Sie unter Publikationen im Gesundheitswegweiser Lichtenberg, Sonderteil psychische Gesundheit oder auf der Homepage des Gemeindepsychiatrischer Verbund Lichtenberg (GPV) .
Anmeldungen für die Steuerungsgremien Psychiatrie und Sucht erfolgen über den Psychiatriekoordinator (Dr. Roland Scheil ) beziehungsweise die Fachstelle für Suchtprävention .

Psychiatriebeirat

Der Psychiatriebeirat berät das für Gesundheit zuständige Mitglied des Bezirksamtes in allen grundsätzlichen Fragen der psychiatrischen Versorgung. Er setzt sich aus Fachleuten verschiedener Bereiche aus dem Bezirk Lichtenberg zusammen.

Psychiatriebeschwerdestelle

An die unabhängige Vertrauens- und Beschwerdestelle Psychiatrie kann sich gewendet werden, wenn es u.a. um die Lösung von Konflikten bei der ambulanten oder stationären Behandlung, sozialtherapeutischen Betreuung oder Problemen mit dem rechtlichen Betreuer geht.

Fachstelle für Suchtprävention Berlin gGmbH

Zentrale Aufgabe der Fachstelle für Suchtprävention Berlin ist es, Ressourcen zu bündeln, zu vernetzen und allen zugänglich zu machen. Insbesondere sollen der Konsum von Suchtmitteln und riskante Verhaltensweisen reduziert, Suchtkarrieren rechtzeitig gestoppt und jungen Menschen ein unabhängiges Leben mit Zukunftsperspektiven ermöglicht werden. Wenn es darum geht Suchtgefahren zu erkennen und ihnen frühzeitig entgegenzuwirken, bietet die Fachstelle Eltern, Pädagoginnen und Pädagogen sowie allen anderen Fachkräften, die täglich mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, kompetente Unterstützung an. Das Engagement der Fachstelle für Suchtprävention konzentriert sich darauf die Verhältnisse und Lebensbedingungen suchtpräventiv und gesundheitsfördernd mitzugestalten.“

Evangelisches Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge

Das Evangelisches Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge ist eine gemeinnützige GmbH und eins von zwei modernen Krankenhäusern Bezirk Lichtenberg. Es ist sowohl für die Regelversorgung als auch für die Notfallversorgung zuständig. Mit 707 Betten und von mehr als 1000 Mitarbeitern werden die Patienten in verschiedenen Fachabteilungen betreut. Bei einer ganzheitlichen Behandlung steht immer der Mensch als Ganzes und nicht nur die körperlichen und psychischen Erkrankungssymptome im Vordergrund.

Sana-Klinikum Lichtenberg

Das Sana-Klinikum Lichtenberg mit dem Standort „Oskar-Ziethen-Krankenhaus“ ist ein Krankenhaus der Schwerpunktversorgung und akademisches Lehrkrankenhaus der Charité-Universitätsmedizin Berlin. Es besitzt 556 Betten und bietet 1053 Bürgern einen Arbeitsplatz. Pro Jahr werden über 31.000 Patienten stationär und mehr als 65.000 Patienten ambulant behandelt. Im Leitbild des Krankenhauses sind u.a. die Ziele kontinuierliches Lernen, Innovation und Verbesserung sowie die Entwicklung von Partnerschaften fest verankert.