Gleichstellungsbeauftragte

Gleichstellung - Worte zum Thema
Bild: fotodo - Fotolia.com

Herzlich Willkommen auf der Seite der Gleichstellungsbeauftragten im Bezirk Lichtenberg

Als kommunale Gleichstellungsbeauftragte bin ich Ansprechpartnerin für die Lichtenberger Bürger*innen für die Umsetzung der Gleichstellung von Frauen und Männern im Bezirk. Bei allen Vorhaben und Maßnahmen der Kommune, die die Belange von Frauen berühren oder Auswirkungen auf die Gleichberechtigung von Frau und Mann haben, wirkt die Gleichstellungsbeauftragte mit.
Themen wie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, als eine wesentliche Voraussetzung der faktischen Gleichstellung sowie Maßnahmen gegen Gewalt und sexuellen Missbrauch stehen dabei im Vordergrund. Die Gleichstellungsbeauftragte initiiert darüber hinaus zielgruppenspezifische Maßnahmen zum Beispiel für Alleinerziehende, Migrantinnen oder den Girls Day. Sie arbeitet eng mit gesellschaftlich relevanten Gruppen und Behörden zur Verbesserung der Lebenssituation von Frauen im Bezirk zusammen. Sie ist Ansprechpartnerin für Projekte, Vereine und Träger, die Angebote für Frauen umsetzen oder entwickeln möchten.

Rechtliche Grundlagen finden Sie auf den Seiten der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung | Ausführungsvorschrift zum Landesgleichstellungsgesetz

+ + Aktuelles + +

Lichtenberger Frauenpreis für frauen- und gleichstellungspolitisches Engagement

Blumen - Dekoration
Bild: PhotoSG - Fotolia.com

Die Auszeichnung mit dem „Lichtenberger Frauenpreis“ und einer Urkunde erfolgt jährlich im Rahmen einer bezirklichen Veranstaltung zum Internationalen Frauentag. Der Preis ist mit 500 € dotiert.

Der Preis richtet sich an Träger, Projekte und Einzelpersonen die in Lichtenberg wirken.
Die Preisträgerin zeichnet sich durch mindestens eine der folgenden Vergabekriterien aus:

  • die Umsetzung nachhaltiger Projekte zur Förderung der Gleichstellung von Frauen und Mädchen
  • Initiativen zur Sensibilisierung gegen geschlechtsspezifischer Diskriminierung und deren Beseitigung
  • gesellschaftspolitisches Engagement zur Einhaltung der Menschenrechte, insbesondere der Rechte von Frauen.

Die durch den Bezirksbürgermeister geleitete Jury zur Vergabe des Frauenpreises, bestehend aus den beiden Bezirksstadträtinnen, der Gleichstellungsbeauftragten sowie je einem weiblichen Mitglied

  • des Ausschusses Gleichstellung und Inklusion der Bezirksverordnetenversammlung,
  • der Seniorenvertretung Lichtenberg,
  • des Wirtschaftskreises Hohenschönhausen-Lichtenberg,
  • des Runden Tisches „Frau Lichtenberg vernetzt sich“,
  • der Bürgerstiftung Lichtenberg,
  • des Bezirkssportbundes Lichtenberg

wählen jährlich eine geeignete Preisträgerin aus.

Begründete Vorschläge können bis zum 10.Februar an das Bezirksamt Lichtenberg, Gleichstellungsbeauftragte eingereicht werden.

Hilfe in Notlagen

Projekte für Frauen

3D-Männchen lehnt an rotem Informationsbuchstaben
Bild: masterzphotofo - Fotolia.com

Diskriminierung

Paragraph über Geichberechtigung
Bild: Denis Junker - Fotolia.com

Die Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung hat zum zehnjährigen Jubiläum des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) einen Infobrief in Leichter Sprache veröffentlicht. Auf zehn Seiten wird u.a. erklärt, was Diskriminierung ist und warum die Gleichbehandlung der Menschen so wichtig ist.

Runder Tisch

Frau Lichtenberg vernetzt sich

Frau Lichtenberg vernetzt sich - Logo
Bild: Netzwerk der Lichtenberger Frauenprojekte

Das Netzwerk der Lichtenberger Frauenprojekte und die Gleichstellungsbeauftragte des Bezirkes Lichtenberg initiieren seit Juni 2014 den Runden Tisch „Frau Lichtenberg vernetzt sich“, als ein Netzwerk, das grundsätzlich überparteilich, überkonfessionell und basisdemokratisch tätig ist. Der Runde Tisch greift die sozialen, wirtschaftlichen, kulturellen Themen und Probleme der im Bezirk lebenden und arbeitenden Frauen auf und nimmt Einfluss auf den Erhalt und die Weiterentwicklung der Rahmenbedingungen, die dazu beitragen die Lebensqualität von Frauen im Bezirk zu verbessern.
Der Runde Tisch tauscht sich aus, gibt Informationen, Stellungnahmen zu politischen, sozialen und kulturellen Angelegenheiten von Frauen und Mädchen ab und unterbreitet Vorschläge.

Sprecherinnen des Runden Tisch „Frau Lichtenberg vernetzt sich”:

Geschäftsstelle:

  • Gleichstellungsbeauftragte Bezirksamt Lichtenberg
    Majel Kundel

Keine Gewalt gegen Frauen

nein hei§t NEIN. Das ist jetzt Gesetz.

"nein heißt nein" auf lilanem Untergrund
Bild: LARA Fachstelle gegen sexualisierte Gewalt an Frauen

Am 10. November 2016 sind folgende gesetzlichen Neuregelungen in Kraft getreten (§§ 177-179 StGB, §184i StGB):

Ein sexueller Übergriff ist dann strafbar, wenn er gegen den erkennbaren Willen einer Person ausgeführt wird. Es kommt nicht mehr darauf an, ob eine betroffene Person sich gegen den Übergriff gewehrt hat oder warum ihr dies nicht gelungen ist. Alle nicht-einverständlichen sexuellen Handlungen werden unter Strafe gestellt.

Außerdem wird mit der Reform auch die Ungleichbehandlung im Strafrahmen bei Betroffenen mit Behinderung abgeschafft, bisher war ein sexueller Übergriff gegen eine ‚widerstandsunfähige‘ Person mit geringerer Strafe belegt.

Ganz neu eingeführt wird der Straftatbestand der sexuellen Belästigung. Dadurch sind künftig auch Übergriffe strafbar, die bislang als nicht erheblich eingestuft waren.

Formate: video/mp4

Egal wie kurz der Rock, egal wie spät, egal wer und wann. Jede Frau hat das Recht "Nein" zu sagen! www.nein-heisst-nein-berlin.de Ein Videoclip der LARA Fachstelle gegen sexualisierte Gewalt an Frauen

Radiospots von Studierenden der Design Akademie Berlin

Der Erlkönig

Formate: audio/mp3

Der Supermarkt

Formate: audio/mp3

Die Mobilbox

Formate: audio/mp3

Das Gedicht

Formate: audio/mp3

Hörspot der BIG-AG Schutzmaßnahmen für Frauen mit Behinderungen

Formate: audio/mp3

Gender Mainstreaming

Eine Gemeinschaft
Bild: creativeapril / depositphotos.com

Chancengleichheit für die Geschlechter bei jedem Handeln als Ziel zu haben, das soll mit Gender Mainstreaming erreicht werden.
www.gleichstellung-weiter-denken.de

Dokumentation Projekt Spielplätze in Lichtenberg und Gender Mainstreaming
Was ist Gender Mainstreaming? Wozu braucht es Gender Budgeting. Was hat das mit Spielplätzen zu tun? Genderkriterien für öffentliche Spielplätze.
Diese Fragen werden in der Broschüre kurz und knapp beantwortet.
Nach einem knappen Exkurs zu Gender Mainstreaming und Gender Budgeting wird der Frage nachgegangen, warum es notwendig ist, Spielplätze einer gendersensitiven Nutzungsanalyse zu unterziehen und was dabei heraus gekommen ist.

Spielplätze in Lichtenberg

Über zwei Jahre hat das Bezirksamt Lichtenberg untersucht.

PDF-Dokument (1.5 MB)

Evaluation eines spannenden Prozesses:
Der Bericht ist eine Bestandsaufnahme der Aktivitäten des Bezirksamtes Lichtenberg, zeigt Erfolge, Synergieeffekte aber auch Vorbehalte, Schwierigkeiten und Hindernisse bei der Nutzung von “Gender Mainstreaming und Gender Budgeting” zur Herstellung von Chancengleichheit von Männern und Frauen auf. Frau Dr. Frey von Genderbüro hat den Prozess der vergangenen zehn Jahre analysiert und gibt Empfehlungen für die Weiterarbeit.

Evaluationsbericht 2010 - Kurzfassung

Evaluation des Gender Mainstreaming Prozesses im Bezirksamt Lichtenberg durch Dr. Frey, genderbüro

PDF-Dokument (105.9 kB)

Evaluationsbericht 2010 - Langfassung

Evaluation des Gender Mainstreaming Prozesses im Bezirksamt Lichtenberg durch Dr. Frey, genderbüro

PDF-Dokument (281.0 kB)