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studio im hochhaus - Frühere Ausstellungen


TWIST AND SHOUT

Hildegard Skowasch und Tanja Zimmermann
Twist and Shout
Zeichnungen, Collagen, Drucke, Installationen
Ausstellungsdauer: 12.02.2012 bis 02.04.2012

Hildegard Skowasch war in den achtziger Jahren Schülerin von Timm Ulrichs an der Kunstakademie in Münster, heute lebt sie in Berlin.
Tanja Zimmermann studierte etwa zeitgleich bei Gerhard Kettner und Johannes Heisig in Dresden und zog 2003 zurück nach Mecklenburg, wo sie aufgewachsen ist.
Interessant - immer noch - wie sich die unterschiedlichen Ausbildungen in Ost und West ausgewirkt haben. Seit 2009 tauschen die beiden Künstlerinnen Arbeiten aus. Es handelt sich um eine Korrespondenz in Bildern. Diese Bildreihe bildet die Grundlage der Ausstellung. Wie an einer Kette wird die Abfolge dieses Bilderaustausches in den Ausstellungsräumen präsentiert. Einzelne Bilder werden Ausgangspunkt für ausufernde Malereien und Wandcollagen von Tanja Zimmermann, sowie für raumgreifende Objekte und Installationen von Hildegard Skowasch. Voller Spannung ist das sich-heran-Tasten an Arbeitsweise und -inhalt der jeweils anderen. Einen Blick in eine andere künstle-rische Welt wagen und sich mit ihr auseinandersetzen. Beide beschäftigen sich mit dem, was die Welt ihnen „auftischt“, aktuelle gesellschaftspolitische Themen (Geschlechter-Fragen, Gleichstellung von Mann und Frau, die ethische Erziehung von Kindern, Ökologie und Internationalität) wie auch mit den Fragen des eigenen Wachsens und Werdens.
hildegardskowasch.de(Externer Link)
tanja-zimmermann.com(Externer Link)

Valentina Pavlova: Kinderhimmel - Fotografie Objekte Installation

Dem Andenken der Kinder, die durch die Euthanasie im Nationalsozialismus ihr Leben verloren.

Valentina Pavlova studierte künstlerische Fotografie an der Folkwang - Schule in Essen und Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf.
Seit ihrem künstlerischen Projekt Kinderhimmel 1991 widmet sie sich in ihren Arbeiten dem Schicksal der Kinder, die unter der NS-Herrschaft getötet wurden. Der Entstehungsprozess der Installation Kinderhimmel umfasste für mehrere Etappen und ist mit der aktuellen Ausstellung abgeschlossen. In verschiedenen Städten wurden Teile des Projektes gezeigt, unter anderem 2000 in Bonn durch einen Garten der Erinnerung, der aus einem Baumkreis von russischen Moorbirken und einer "Säule der Kinder" aus Marmor besteht; 2010 in Köln durch einen Baumkreis im Projekt Garten der Zukunft. Alle Projekte waren Inspirationsquelle der Installation für den Holocaust-Gedenktag 2011. Am 27. Januar 2011 wurden Kinderphotos und weiß blühende Zwergapfelbäume als begehbare Installation im Deutschen Bundestag gezeigt. Diese Ergebnisse bildeten die Grundlage für die Ausstellung im - studio im hochhaus - kunst- und literaturwerkstatt. Das Projekt Kinderhimmel wurde hier jedoch als Wand und Klang-Installation neu entwickelt.

Ausstellungsdauer vom 20.11.2011 bis 05.02.2012

valentina-pavlova.com(Externer Link)

Handlungsmuster zur Wertschaffung

Mehrteiliges Projekt zum Thema Arbeit
Die Berliner Künstlerinnen und Künstler analysieren mit ihren Arbeiten auf eigenwillige Weise gewohnte Arbeits- und Lebensstrukturen. Sie schaffen konkrete Handlungsmuster indem sie Prozesse, Ziele und Konsequenzen der Wertschaffung untersuchen und stellen mit Installationen, Fotografien, Zeichnungen, Filme und Reliquien die Selbstverständlichkeit der Arbeitsrealität auf den Kopf.
Die vier Künstlerinnen und Künstler in der Ausstellung zu Wort kommen zu lassen heißt gleichzeitig, vier Positionen darzustellen, die die Arbeitsrealitäten im privaten und öffentlichen Raum hinterfragen und Grenzen zwischen Arbeit und Privatem aufheben beziehungsweise in einen neuen Kontext stellen.

Nastia Eliseeva (1981 in St Petersburg geboren) lebt und arbeitet seit 2008 in Berlin. Sie schloss 2005 die Petersburger Staatliche Akademie für Kunst ab, studierte an der dänischen "Bornholms Højskole" und arbeitet seit 2004 mit deutschen, finnischen und italienischen Künstlern und Künstlerinnen zusammen. Ihre Objekte und Installationen hat sie in zahlreichen Projekten und Ausstellungen unter anderem in Galerien und Museen in St. Petersburg, Helsinki, Stuttgart, Büdelsdorf, Valencia ausgestellt. Sie ist Mitglied der finnischen Landart-Vereinigung "LaruArt". In der Ausstellung zeigt Nastia Eliseeva eine Installation deren Grundlage ein seit September 2009 geführtes Bildertagebuch ist. Das Tagebuch reiht ihren Alltag als Mutter, als Künstlerin, als in Berlin Neu-Angekommene auf zu einer Kette von subjektiven Einzeleindrücken. Diesen Alltag, in dem die Grenzen zwischen Arbeit und Privatem verschwimmen, setzt die Künstlerin in einen neuen Kontext aus fokussierter Wahrnehmung, Märchen, Traum. (Nastia Eliseeva(Externer Link))

Karin Schroeder (1973 in Rendsburg geboren) lebt und arbeitet in Berlin, sie hat Mode Design an der FHTW Berlin studiert und sich an zahlreichen Ausstellungen, Projektes und Aktionen zeitgenössischer Kunst beteiligt. Mit filmerischen und zeichnerischen Mitteln zeigt Karin Schroeder die Bewegungen der Hände beim (Hand-)Arbeiten ohne Werkzeug oder Material und ohne Orientierung auf ein bestimmtes Ergebnis. Die Künstlerin macht die Handlung selbst und die Spuren dieser sichtbar. In der Videoarbeit "Strickbewegung" wird die auf einen Punkt gerichtete Kamera durch die strickenden Hände geführt und zeichnet so deren Bewegungen auf. In der Serie zeichnerischer Arbeiten unter dem Titel "Hand-Arbeit: Spuren" zeichnen die Hände Spuren ihrer Bewegung auf Papier. In beiden Arbeiten bestimmt die gewohnte (Arbeits-) Bewegung der Hände das Bild.

Patrick Timm (1979 in Hamburg geboren) lebt und arbeitet in Berlin und St. Petersburg, studierte Bildhauerei an der Kunsthochschule Berlin und Design in St. Petersburg/Russia. In der Ausstellung zeigt der Aktionskünstler Patrick Timm dokumentarische Ausschnitte zweier Projekte die 2007 und 2008 im öffentlichen Raum stattgefunden haben. Die Aktion "Willste’n Euröö..?!" wendet sich mit dem Versuch, einen Euro zu spenden, an Berliner Banken in der Friedrichsstraße. Die mehrjährige Aktionsserie "faule ARBEIT" endete 2008 am 1. Mai mit einem Happening, in dem Arbeitsplätze an Passanten verschenkt wurden. (Patrick Timm(Externer Link))

Francis Zeischegg (1956 in Hamburg geboren) lebt und arbeitet in Berlin. Sie studierte Malerei und Visuelle Kommunikation an der Hochschule der Künste Berlin, Sozialwissenschaften und Pädagogik an der Technischen Universität Berlin und war an Ausstellungen im In- und Ausland beteiligt. Ursprünglich von der Malerei ausgehend arbeitet Francis Zeischegg heute skulptural und installativ sowie mit Wand füllenden Grafiken und anderen Medien. Die Themen ihrer künstlerischen Arbeit liegen im Grenzbereich zwischen Kunst, Architektur und der Wahrnehmung sozialer Räume. (Francis Zeischegg(Externer Link))

Paolo Navalesi - Earthheart

Paolo Navalesi (geb.1962 in Arcola / Italien) studierte zunächst Malerei und Kupferstich an der "Accademia di Belle Arti di Carrara", absolvierte Studienkurse für Fotografie und verbindet diese Tätigkeiten in seiner künstlerischen Arbeit.
Alle Orte und Anwesenheiten, die Paolo Navalesi bei seinen Streifzügen durch Orient und Okzident festgehalten hat, spiegeln sein soziales Engagement wider. Sie nehmen Bezug auf Situationen mit politischen Spannungen, die auf Kriege, Armut oder Protestbewegungen zurückzuführen sind. Durch die Verwendung von Schwarzweiß und die nüchterne Strenge des Bildausschnittes wird der Eindruck einer engagierten Fotografie zusätzlich unterstrichen - einer Fotografie, deren Ziel es ist zu informieren und zu sensibilisieren. Trotzdem ist Navalesis Blick auf die Dinge nicht nur eindimensional sozial oder politisch, sondern eher indirekt und mittelbar, geleitet von subtileren Absichten. Die Ausstellung zeigte eine repräsentative Auswahl aus den Bereichen Fotografie, Malerei und Grafik. (Paolo Navalesi(Externer Link))

Rolf Biebl, Ullrich Jöhrke, Sigrid Herdam, Maguerite Blume-Cardenas, Karin Gralki, Karl Günther Möpert, Karin Tiefensee - Anordnungen

Arbeiten auf Papier (Grafik, Collage, Zeichnung), Skulptur (Marmor und Sandstein), Metallplastik und andere Materialien

In der Ausstellung ist der Fokus vor allem auf das zeichnerische und grafische Werk von sieben bekannten Bildhauerinnen und Bildhauern gerichtet. Von der klassischen Bildhauerzeichnung bis hin zur farbig-abstrakten Grafik ist hier die bildliche Auseinandersetzung mit Figur und Raum das Besondere. Es geht um Standortbestimmung - um das Festhalten von Raum und Zeit - um bildhauerische Inspiration und Auslotung zum Thema Mensch.
Immer wieder treffen sich die Künstler auf verschiedenen Symposien (wie dem seit 1974 bestehendem Berliner Bildhauersymposium in Reinhardtsdorf / Sächsische Schweiz und das seit fünf Jahren bestehende Marmorsymposium in Berlin-Mahlsdorf) und lassen sich anregen von der künstlerischen Vielfalt der Gruppe. Es ist vor allem dem Berliner Bildhauer Karl Günther Möpert zu danken, dass er diese künstlerische Zusammenarbeit seit dem immer wieder angeregt hat und die verschiedenen Symposien initiiert hat. Sie bilden eine der sehr wesentlichen Grundlagen um gemeinsam künstlerisch zu arbeiten und sich auszutauschen.

Andrej Krementschouk - No Direction Home

Die Ausstellung des bekannten jungen Fotografen Andrej Krementschouk zeigt im Wesentlichen eine umfangreiche Auswahl dreier wichtiger Serien des Künstlers: No Direction Home (Siegertitel des Deutschen Fotobuchpreises 2010), Come Bury me und einige Arbeiten aus der Serie Tschernobyl beziehungsweise neue Exponate an denen der Künstler gegenwärtig arbeitet. Seine neuen Fotoalben sind in der Galerie erhältlich.

Andrej Krementschouk wurde 1973 in Gorki/Russland geboren und auch wenn er heute in Leipzig lebt, hat er den genauen, ja unbestechlichen kenntnisreichen Blick für den Alltag seiner Heimat, der Kultur Russlands mit ihren vielen Eigenarten, aber auch unbarmherzigen Wirklichkeiten nicht verloren. Zu den Bildern gesellt sich jedoch ein Humor, der seinen vielen Momentaufnahmen und Serien eine fast lakonische Leichtigkeit gibt, die Trotz und Gegenwehr ahnen lassen. Krementschouk spürt in der prämierten Fotoarbeit "No Direction Home" (Arbeitstitel: An deinem Haus) seiner russischen Heimat nach, die er verlassen hat und die kein Zuhause mehr für ihn ist. Mit eindringlichen Bildern stellt er die immer wieder aktuelle Frage nach Erinnerung und Verlust, nach emotionaler Verwurzelung und kultureller Identität: "Ich muss über diesen bescheidenen Ort, den keiner kennt, etwas erzählen, was mich betrifft…"
"Come Bury me" (Komm mich begraben) erzählt eine andere bewegende Geschichte von Heimat und Heimatlosigkeit, Ursprung und Identität. Schauplatz ist eine baufällige Hütte im Zentrum einer russischen Kleinstadt. Eine Gruppe von Obdachlosen, aufgewachsen in Waisenhäusern, hatte hier ein Zuhause am Rande der Gesellschaft gefunden. Krementschouk trifft 2007 zufällig auf diese Menschen, wird eingeladen und es gelingen ihm Aufnahmen, die einerseits die Verzweiflung der Gruppe ahnen lassen, jedoch auch ihre Sehnsucht nach Wärme und Geborgenheit. Aber bereits ein Jahr später ist das Haus nur noch eine Brandruine und der Fotograf trifft niemanden mehr an.
Zunächst studierte Andrej Krementschouk bei Prof. Ute Mahler an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg Fotografie und seit 2008 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Er war Gewinner unter anderem von gute aussichten - junge deutsche fotografie. Andrej Krementschouk(Externer Link) lebt und arbeitet in Leipzig. Biografie (PDF Dokument)

Arndt Beck - Kaliningrad ohne Heimweh

Frei von sentimentalen Erinnerungen steht die Stadt Kaliningrad (und ihre Umgebung) im Zentrum dieses poetischen Fotoessays von Arndt Beck. Denn "ohne Heimweh" versteht sich als Absage an die deutschen Heimwehtouristen, die in Kaliningrad stets nur die untergegangene deutsche Stadt Königsberg suchen.

Arndt Beck richtet seinen Blick in eine andere Richtung: auf sowjetische Denkmale, die Feierlichkeiten zum Sieg über den Faschismus und den großen Waldfriedhof, aber auch auf die ganz gewöhnliche Stadt und ihre Umgebung. Hier findet er seine Motive im Spannungsfeld von Geschichte und Gegenwart. Dabei schließt er in seinen nüchternen Beobachtungen den Blick auf einzelne Menschen weitestgehend aus. So entstand während eines sechswöchigen Aufenthalts im Frühjahr dieses Jahres dieser umfangreiche Fotoessay, der nun, kuratiert von Brigitte Graf, mit Unterstützung des Bezirkskulturfonds Lichtenberg erstmals gezeigt wird.

Arndt Beck (geb. 1973 am Niederrhein) freier Fotograf und Autor, Arbeiten: Autopsie 2000 - Stillstand der Geschichte, Raum ohne Volk (Foto-Essays), Die beerdigte Nation (Buch), lebt in Berlin. (Arndt Beck(Externer Link))

Bernard Misgajski und Gudrun Wiesmann - Gesucht Gefunden Gemacht

Allenorts sind wir umgeben von destruktiven Veränderungen, ob an Mauern, Fassaden, Holztoren, Blechtonnen, Stahlteilen, Plakatwänden oder anderen Werbeträgern. Alles Decollagen im weitesten Sinne. Ausdruck von Hässlichkeit? Mitnichten! Schönheit liegt im Auge des Betrachters.
Bernard Misgajskis Werftbilder aus korrodiertem Stahl mit Spuren industrieller Bemalung oder Resten von Beschriftung sind Fundstücke aus seiner unmittelbaren Umgebung. Sie regen den Künstler an, durch das Zusammenfügen mit anderen Gestaltungselementen oder Fundstücken, neues zu schaffen. Seine Stahlbilder sind Collagen und Decollagen zugleich.

Wiesmanns Arbeitsschwerpunkt ist die Fotografie. Spuren des Vergänglichen wie verwitterte Farbanstriche auf Holz, Putz oder Metall oder Plakate, die in mehreren Schichten aufgetragen und dann teilweise verwittert oder anderweitig wieder abgetragen wurden, werden ausschnittsweise mit der Kamera festgehalten. Es ist nicht Dokumentation von Vergänglichkeit, es sind Bilder, Decollagenfotos.
In diesen Bildern steckt eben soviel Poesie wie in den verarbeiteten Fundstücken von Misgajski.

Die Fotografien wiederum regen Wiesmann dazu an, aus Gesehenem und Gefundenem und zum Teil aufbewahrten Ausschnitten dieser Decollagen in Kombination mit anderen Materialien neue Bilder, Collagen oder Assemblagen zu schaffen.
Bernard Misgajski. "Rote Felder 6-18/17" und "Rote Felder 5-20/21
Gudrun Wiesmann."Paroc" aus der Fotoserie "INSIGHTOUT" 2009
Internet: Künstlerbund(Externer Link)

Weitergearbeitet - Denk- und Bewegungsmuster der Hand

Mehrteiliges Projekt zum Thema Arbeit
Die Ausstellung "Weitergearbeitet. Denk- und Bewegungsmuster der Hand" ist die zweite Ausstellung in dieser Reihe und zeigt Arbeiten von Künstlerinnen, die Wesensmerkmale der textilen Handarbeit in ihrer künstlerischen Vorgehensweise veranschaulichen. Textile Handarbeiten haben aus ökonomischer Sicht kaum eine Bedeutung in unserer heutigen Arbeitswelt. Sie bilden aber einen Aspekt ab, den die meisten Menschen emotional mit Arbeit assoziieren. Verbinden, verstricken, verknüpfen - aktive Teilhabe an der Gesellschaft wird immer noch stark über den Begriff der Arbeit definiert. (Weitergearbeitet 2010(Externer Link)) (PDF Dokument)
Birgit Cauer, Magdalena Drebber, Angelika Frommherz, Anja Fußbach, Kati Gausmann, Ingrid Göttlicher, Harriet Groß, Juliane Laitzsch, Katrin von Lehmann, Ulrike Mohr, Cordula Prieser, Gabriele Regiert, Karin Schroeder, Ilse Winckler

Ute Mahler - Spurensuche

Die Bilder der Ausstellung Spurensuchen von Ute Mahler sind in aus verschiedenen Aufträgen und freien Arbeiten hervorgegangen. Seit Jahren hat die Fotografin an Serien über das Leben großer Männer gearbeitet: Goethe, Schiller, Fontane, Nietzsche, Heine, Freud, Hesse, Brecht.
Dafür suchte sie die Orte auf, an denen die deutschen Dichter und Philosophen gelebt und gewirkt, die sie beeinflusst und geprägt haben. Konkrete Stätten, die sie mit subjektiven Bildern beschreibt. Aus der großen Anzahl der dabei entstandenen Fotografien nimmt sie für "Spurensuchen" nun eine neue Anordnung vor. Die Fotografin löst einzelne Bilder aus ihrem ursprünglichen Entstehungszweck und fügt sie zu einem neuen erzählerischen Strang. Die Bilder zeigen im Einzelnen konkrete Dinge und Situationen. In Kombination miteinander werden sie zu Bildwelten, die in einem assoziativen Zusammenhang stehen. Jeder Betrachter kann selbst einen Sinnzusammenhang herstellen. (Ute Mahler(Externer Link))

Volkmar Götze - Malerei und Grafik

Ähnlich wie der naive französische Maler Henri Rousseau ist Volkmar Götze (geb. 10.05.1944 in Weißenfels/Saale) als Maler Autodidakt und absolvierte aber beim Berliner Haus für Kulturarbeit eine künstlerisch fundierte Ausbildung, bevor er 1976 die Leitung des Studios "Otto Nagel" übernahm. Seit 1965 trug dieses Vorzeigeprojekt im Bereich der Volkskunst /Bildende Kunst, 1963 gegründet, mit dem Namen Otto Nagels nicht zufällig auch den eines Maler-Autodidakten. Seine Geschichte ist untrennbar mit der Geschichte der DDR und dem damit in dieser Zeit typischen kulturpolitischen Anspruch eines breiten künstlerischen Volksschaffens verbunden. Aus dem umfangreichen Lebenswerk Götzes, wird die Ausstellung nur einen kleinen Ausschnitt zeigen können. Der Künstler hat in den letzten Jahren insbesondere in sehr farbigen, lockeren Aquarellen seinen eigenen Stil gefunden. (Volkmar Götze(Externer Link))



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