Bezirkskulturfonds Lichtenberg

Aus dem Bezirkskulturfonds (BKF) Lichtenberg werden jährlich künstlerische Vorhaben und Veranstaltungen gefördert, die für den Bezirk bedeutsam sind. Mit dem Ziel, die kulturelle Infrastrukturentwicklung Lichtenbergs sowie Schwerpunktthemen zu fördern, werden besonders Vorhaben unterstützt, die innovativ sind und eine überregionale und internationale Ausstrahlung haben.

Der Senat von Berlin hat die Fördersumme für die Berliner Bezirke für 2018 insgesamt verdoppelt. Das Bezirksamt stellt zusätzliche finanzielle Mittel zur Verfügung und erhöht die Fördersumme auf etwa 120 000 Euro.
Das Bezirksamt will durch die Förderung aktueller und künstlerischer Projekte dazu beitragen, den kulturellen Dialog über gesellschaftlich bedeutsame Fragen aufzunehmen, zu führen und zu festigen. Dabei wird auf die Ausgewogenheit der Projekte sowohl hinsichtlich der künstlerischen Genres und Sparten als auch hinsichtlich der räumlichen Verteilung im Bezirk Wert gelegt. Besondere Unterstützung sollen künstlerische Vorhaben in Alt- und Neu-Hohenschönhausen erfahren.

Die Vergabe erfolgt auf Empfehlung des Lichtenberger Kulturbeirates, dem Künstler und Künstlerinnen verschiedener Sparten sowie Persönlichkeiten des kulturellen Lebens im Bezirk angehören. Antragsschluss für die Förderung 2018 war der 20. November 2017.

Ihre Fragen richten Sie bitte an Frau Werner, Telefon (030) 475 94 06 12, E-Mail

Antragsformular BKF | Vergaberichtlinie zum BKF | Archiv

Der Kulturförderpunkt Berlin versteht sich als Anlaufstelle für Berliner Kulturschaffende, Künstler, Projektinitiatoren, Vereine und Akteure der freien Szene, die Informationen zum Thema Kulturförderung und -finanzierung suchen. Sie können Beratungstermine vereinbaren und in der Datenbank nach Fördermöglichkeiten suchen: www.kulturfoerderpunkt-berlin.de
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2017: Künstler*innen realisieren Theater-, Film- und Musikprojekte

  • Werkstatt-Kino und Geschichten heißt die Filmreihe im Studio Bildende Kunst.
    Der Fokus liegt auf dem nationalen wie internationalen Autoren- und Kunstfilm mit personellem oder inhaltlichem Zusammenhang zu “Lichtenberg”. Mehr
  • “Agitate, Educate, Organize“ ist der Titel der künstlerischen Recherchen zur Arbeiterkultur.
    Konstanze Schmitt unternimmt eine performative Recherche zur Arbeitertheatergeschichte in Lichtenberg und gestaltet eine Ausstellung in der Galerie after the butcher in der Spittastraße. Mehr
  • Hier und Jetzt heißt das Residenzprojekt für Künstler*innen im Exil,
    das die BLO-Ateliers im Kaskelkiez zwischen April und Oktober 2017 realisieren. Es soll Künstlern im Exil eine Plattform für Austausch im Kontext der künstlerischen Produktion, für Reflektion, Integration, Partizipation und das Schaffen von Netzwerken bieten. Mehr
  • „Was nur mir Gehört“ ist der Titel der intermedialen Theaterinstallation.
    Das Künstler*innenkollektiv bite my tongue verhandelt den Themenkomplex Liebe-Macht-Freiheit anhand einer Adaption von Henrik lbsens Figur der Ellida aus “Die Frau vom Meer”. Premiere ist am 26. Mai, 20 Uhr, im Museum Kesselhaus, Herzbergstraße 79. Mehr
  • UNwege heißt das Projekt des Yrrwahria Theaters.
    15 Menschen des Yrrwahria Ensembles mit und ohne Behinderung interviewen Menschen auf den Straßen Lichtenbergs und sammeln persönliche Antworten zu Barrieren im Alltag und zu klimafreundlicher Mobilität. Die Aufführungen finden als Straßentheater in Lichtenberg statt. Mehr
  • Neither & Delusions II – Das Künstlernetzwerk phase7 bringt die 3D-Audio-Oper für virtuelles Orchester und einen Sopran auf die Bühne.
    Die Oper wird im Herbst 2017 in den Räumen des Künstlernetzwerks phase7, Hauptstr. 13, 10317 Berlin aufgeführt. Mehr
  • Das Haus Zingster Straße 25 ist Ort der Langzeitrecherche von Sonya Schönberger.
    In dem Hochhaus, dem Domizil der Galerie „studio im HOCHHAUS, wird sie Bewohner*innen interviewen, die Ergebnisse in einer Publikation zusammenfassen und am 7. November 2017 im studio im HOCHHAUS präsentieren. Mehr
  • Jauchzet, frohlocket – Bachs Weihnachtsoratorium im Kiez
    bringt die evangelische Kirchengemeinde Berlin-Hohenschönhausen zur Aufführung, und zwar zum Jahresende 2017 / Jahresanfang 2018 in der katholischen Kirche Heilig Kreuz, Malchower Weg, und in der evangelischen Kirche zu Wartenberg, Falkenberger Chaussee.

Werkstatt-Kino und Geschichten

Bildvergrößerung: La Villette
Bild: Michael Loewenberg

Freitag, 10.11.2017, 19.30 Uhr, Grenzpunkt Beton (D 2015, 20 min) und La Villette (DDR 1990, 52 min) – zwei Filme von Gerd Kroske

  • Grenzpunkt Beton bezeichnet ein Terrain, eine Zone, die sich an wenigen Punkten noch durch Berlin zieht…“ In dem Dokumentarfilm vollzieht sich die Suche und Beobachtung der Reste des Bauwerks, das 28 Jahre lang „Die Mauer“ genannt wurde und kurz und eruptiv verschwand… (www.realistfilm.de)
    Produktion/Verleih: realistfilm , Uraufführung im Februar 2017 am Clark Institute, Williamstown/USA im Kolloquium „Site/Border: The fragility of narration“
  • La Villette (DDR 1990, 52 min), Berlin-Premiere, Produktion: DEFA-Studio für Dokumentarfilme, Bernd Röder, Verleih: Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen, DEFA-Filmverleih
    Der 1990 entstandene, und um 2010 wiederentdeckte Dokumentarfilm „La Villette“ zeigt eine Ausstellung, die kurz nach dem Mauerfall, vom 19. bis 21. Januar 1990 unter dem Titel „L’autre Allemagne hors les murs [Das andere Deutschland außerhalb der Mauern]“ in den ehemaligen Schlachthöfen von Paris stattfand: An drei Tagen war dort unwiederholbar Musik, Film, Tanz, Literatur, bildende Kunst und Aktionskunst durch etwa 200 Künstler aus der DDR erlebbar gemacht. Kuratiert von einem Team um den Kunsthistoriker Christoph Tannert und den Journalisten Maurice Najman wurden mit dem hehren Ziel, beide Teile Europas einander kulturell anzunähern, v.a. Künstler vorgestellt, die der „Gegenkultur“ angehört hatten. Gerd Kroske begleitete das Ausstellungsprojekt filmisch, hielt selten aufgezeichnete Auftritte fest – etwa Performances von „Allerleihrauh“ und den Autoperforationsartisten, und auch die Entstehung von Kunstwerken, v.a. des Künstlers und Filmemachers Jürgen Böttcher/Strawalde (der diesen Prozess auch kommentiert) und führte Interviews.
    Mit Jürgen Böttcher/Strawalde, Joachim Damm, Peter Dittmer, Ulrich Domröse, Else Gabriel, Conny Hege, Volker Henze, Klaus Killisch, Kai Hohlschmidt (Sandow), Maurice Najman, Helga Paris, Hans Schimansky, Christoph Tannert, Michael Brendel, Volker via Lewandowsky [Autoperforationsartisten], Agnes Wagner, Trakia Wendisch, “Allerleihrauh”, “AG Geige” u.v.a.

Im Anschluss an die beiden Filme Gespräch mit Gerd Kroske, Eintritt: 5, ermäßigt 3,50 €

Werkstatt-Kino und Geschichten

Bildvergrößerung: Filmszene aus "Herr Schmidt und Herr Friedrich" (D 2001), GMfilms
Filmszene Bild: GMfilms

“Herr Schmidt und Herr Friedrich” – ein Dokumentarfilm von Ulrike Franke und Michael Loeken (D 2001), 72 min), in dem das Paar über seien Beziehung berichtet. “ Aus dem speziellen Fall wird eine allgemeine Zustandsbeschreibung dieses Landes, voller Melancholie.” (Pressetext GMfilms)
Produktion: Viola von Liebieg, in Ko-Produktion mit dem NDR (Dagmar Filoda) | Filmförderung des NDR in Niedersachsen und Filmbüro NW | Verleih: GMfilms | www.loekenfranke.de | www.gmfilms.de
Filmaufführung am 20. Oktober, 19.30 Uhr

Bildvergrößerung: Filmszene aus "Ich fühl mich Disco" von Axel Ranisch
Filmszene Bild: Salzgeber&Co

“Ich fühl mich Disco” – ein Film von Axel Ranisch (D 2013, 95 min), mit Frithjof Gawenda, Heiko Pinkowski, Christina Große, Robert Alexander Baer und Rosa von Praunheim. Regie/Buch: Axel Ranisch | Kamera: Dennis Pauls | Produktion: Alexandra Kordes, Meike Kordes | Koproduktion mit ZDF – Das kleine Fernsehspiel und arte, gefördert durch das Medienboard Berlin-Brandenburg | Verleih: Salzgeber&Co. Medien GmbH | www.axelranisch.de

  • Filmaufführung am 22. September, 19.30 Uhr
Bildvergrößerung: Filmszene "Leben - BRD" von Harun Farocki (1990)
Filmszene Bild: Harun Farocki GbR

„Leben – BRD, ein Film von Harun Farocki (D 1990, 83 min, eUT): Zur Zeit des ‘Übergangs’ zum wiedervereinigten Deutschland beschreibt der im Jahr 2014 verstorbene Regisseur Harun Farocki seinen aus vielen Einzelszenen montierten dokumentarischen Film als einen “Höllengang durch eine Gesellschaft, die mit Ritualen, Schulungen, Lehrgängen aus dem Leben ein Trainingscamp macht.

  • Filmaufführung und Gespräch am 23. Juni 2017
Tuchollaplatz 1a Bild aus der audiovisuellen Topografie "Musika" von Ruth Biller
Tuchollaplatz 1a Bild: Ruth Biller

„MUSIKA – Sounds of Lichtenberg“, eine audiovisuelle Topografie (2015, 52 min) der Lichtenberger Malerin Ruth Biller. Für das Musik-Film-Projekt interpretierten verschiedene Musiker/Musik-Ensembles sechs Orte des Bezirks Lichtenberg, die ebenso aus mehreren Kameraperspektiven gefilmt wurden. Pressemitteilung

  • Film und Gespräch am 19. Mai 2017
Filmszene aus "Striche ziehen"
Filmszene Bild: Salzgeber & Co Medien GmbH

„Striche ziehen“, DokFilm, 2014, Gerd Kroske (Buch und Regie), über die Kunstaktion „Der weiße Strich“ an der Berliner Mauer im Jahr 1986 in West-Berlin, über die darauf folgenden Verhaftung und den Verrat innerhalb der Gruppe der beteiligten Menschen. Der Verrat wurde erst lange nach der Aktion entdeckt und hat Folgen bis in die Gegenwart. Premiere hatte der Film im Deutschen Wettbewerb von DOK Leipzig 2014.

  • Filmaufführung am 31. Mai 2017

Agitate, Educate, Organize

Karte zur Ausstellung AGITATE, EDUCATE, ORGANIZE von Konstanze Schmitt.
Bild: Konstanze Schmitt

Künstlerische Recherchen zur Arbeiterkultur
von Konstanze Schmitt / Rena Rädle & Vladan Jeremić
Ausstellung vom 1. April bis 20. Mai 2017 Vortrag am 2. April, 14 Uhr, von Rena Rädle & Vladan Jeremić: ABC des Stahlwerks – Zur Künstlerkolonie im ehemaligen Stahlwerk Sisak, Jugoslawien (in deutscher Sprache)

  • Bunter Abend am 6. Mai mit Konstanze Schmitt.
    Ort: after the butcher | Ausstellungsraum für zeitgenössische Kunst und soziale Fragen | Spittastraße 25 | 10317 Berlin | Telefon 0163 774 061 | Geöffnet mittwochs 15-19 Uhr & nach Vereinbarung | www.after-the-butcher.de

HIER & JETZT

Hier & jetzt Open Call
Bild: BLO Ateliers

Das Residenzprojekt für Künstler*innen im Exil,
die in Berlin leben und die für ihre künstlerische Produktion einen Arbeitsraum benötigen, haben die BLO Ateliers ins Leben gerufen. Ab April bieten sie drei Künstler*innen oder Künstlergruppen im Exil an, für jeweils zwei Monate in ihrem Gaststudio K22 zu arbeiten. Die Künstler Wasim Ghrioui (Syrien), Dachil Sado (Irak) und Yaser Safi (Syrien) wurden von der Jury ausgewählt.

  • Artists Talks und Open Studio *am 18. Mai, mit den in Berlin lebenden Künstler*innen Halim Karabibene (Tunesien), Abdul Razzak Shaballout (Syrien) und Lara Zeyad (Palestina) Wasim Ghrioui, der erste Residenzkünstler des Projekts, öffnet sein Studio und gibt Einblick in seine künstlerische Praxis.
  • Kunstfilmreihe KIN*K Kino Kapriziös am 19. Mai mit fünf Kurzfilmen über Migration, Integration und politische Verfolgung von Iván Andrés Simonovis aus Venezuela.
    Ort: BLO-Ateliers, Kaskelstraße 55, 10317 Berlin, nahe S-Bahnhof Nöldnerplatz | www.blo-ateliers.de

Was nur mir gehört

Eine intermediale Theaterinstallation anhand einer Adaption von Henrik lbsens Figur der Ellida aus “Die Frau vom Meer”
Das Künstler*innenkollektiv bite my tongue untersucht verschiedene Konzeptionen von romantischen Beziehungen in Hinblick auf die ihnen inhärenten Machtstrukturen. Ein Fokus liegt dabei auf dem Umgang mit dem Körper: Der Körper als das Ureigene, das immer wieder in Besitz genommen wird. Im Mittelpunkt steht Ellida, die seit 150 Jahren auf einem Erdhügel haust und den Besucher*innen von ihrem vielbewegten Leben erzählt. Gefangen in einer Zwischenweit ist sie gezwungen, das Gewesene immer wieder zu reflektieren. Das Publikum folgt den Geistern aus Elllidas Vergangenheit durch das Kesselhaus und erlebt ein Wechselspiel zwischen Ellida und mehreren sie kommentierenden Videoinstallationen. Der Theaterraum wird begehbar wie eine Ausstellung. Die Überlagerung von Video, Sound und Schauspiel fordert die Zuschauer*innen heraus und verlangt ihnen ständige Entscheidung ab.

  • Aufführungen am 26., 27. und 28. Mai, 19. und 20. Juni, jeweils 20 Uhr
    Pressemitteilung
    Ort: Museum Kesselhaus Herzberge, Herzbergstraße 79, 1069 Berlin | www.museumkesselhaus.de | Eintritt 9, erm. 5 Euro
    Das Projekt entstand in Kooperation mit Facetten der Kulturarbeit e.V.. Der Netzwerkverein der Kulturarbeit vereint Studierende, Lehrende, Alumni und Kulturschaffende mit den Zielen der nachhaltigen Vernetzung, der künstlerischen und kulturellen Bildung, des Austausches. http://facettenderkulturarbeit.de

UNwege mit Yrrwahria

Theaterinszenierung des Yrrwahria Ensembles
Bild: Yrrwahria

UNwege ist der Titel des Theaterprojektes des inklusiven Ensembles des Yrrwahria Theaters, in dem die Künstler*innen eine interaktive Reihe von Aufführungen zu den Themen Barrierefreiheit und klimafreundliche Mobilität kreiert haben.
Die Theatergruppe, bestehend aus 15 Menschen mit und ohne Behinderung, hat Barrieren und Hindernisse im Alltag aufgespürt. Mit ihrem Fragen zog die Gruppe im September 2016 durch Lichtenberg und interviewte Menschen auf der Straße. Aus den persönlichen Antworten sind Ideen für Szenen und Figuren entstanden, die zu einer realfantastischen Geschichte wurden, in die nun das Publikum verstrickt werden soll – nicht nur als bloße Zuschauer, sondern inmitten einer amüsant verwirrenden Theaterreise durch Lichtenberg sind sie eingeladen sich wiederzufinden. Denn diese Fragen gehen uns alle an: Wo gleichen, wo unterscheiden sich menschliche Bedürfnisse, wenn es um barrierefreie Mobilität geht? Führt Gemütlichkeit direkt ins Verbrechen oder soll ich die Wirklichkeit in Ruhe lassen?
Es spielen: Mandy Adam, Falk Bruder, Marion Burtzlaff, Annette Hälker, Ingrid van Hulle, Klaus-Peter Konsolke, Rainer Koppe, Florian Leue, Ramona Maerker, Peter Mechelke, Jeanette Teichmann, Anke Wicklein und Beate Winkler. Regie: Nina Siller und Verena Beck. Der Eintritt ist frei, gefördert vom Bezirkskulturfonds 2017.

  • Straßentheater *am 6. Mai in der Verkehrsschule Lichtenberg, Baikalstraße 4.
  • Straßentheater in der Mobilitätswoche (11.-16.9.17) in Lichtenberg und im Rathaus an der Möllendorffstraße
  • Aufführung am internationalen Tag für Menschen mit Behinderung (3.12.17) im Kulturhaus Karlshorst. Das Yrrwahria-Theater auf Facebook

Partizipative Kunst

Bildvergrößerung: Buchcover Berliner Hefte zur Geschichte und Gegenwart der Stadt, Heft Nr. 6: IZingster Straße 25 von Sonya Schönberger
Buchcover Berliner Hefte Nr. 6: Zingster Straße 25 von Sonya Schönberger Bild: Berliner Hefte

“Zingster Straße 25” heißt die Publikation von Sonya Schönberger, die zur
Vernissage am Dienstag, 7. November, 19 Uhr im Studio im HOCHAUS, Zingster Str, 25, vorgestellt wurde. Sonya Schönberger zeigt Ergebnisse ihrer Recherche in dem Hochhaus Zingster Straße 25. 25 Interviews hat sie mit Bewohnern geführt und in einer Publikation zusammengefasst. Das Buch ist in der Ausstellung zum Anfassen, Hineinlesen und als Installation zu erleben.
Ausstellung vom 8.11.2017 bis 17.01.2018
Die Interviews sind in den Berliner Heften zur Geschichte und Gegenwart der Stadt, Heft Nr. 6, erschienen und können in der Galerie und im Buchhandel erworben werden.

NEITHER & DELUSIONS II von phase7

Bildvergrößerung: Szenenbild aus der Audio-Oper Neither von Regisseur Sven Sören Beyer
Bild: Vitoscha Königs

NEITHER & DELUSIONS II heißt die 3D-Audio-Oper für virtuelles Orchester und einen Sopran, die von dem Künstlernetzwerk phase7 auf die Bühne gebracht wird. Die Aufführung bringt die Anti-Oper Neither von Samuel Beckett und Morton Feldmann in der Regie von Sven Sören Becker und die Neukomposition Delusions II von phase7-Mitglied Christian Steinhäuser an einem Abend und in adaptierten Bühnenbildern zusammen.
NEITHER ist die Beschreibung eines virtuellen, körperlosen Zustands des Dazwischen. Die 3D Audio-Anti-Oper wird in einem Wellenfeldsynthese-Audiosystem mit 80 Lautsprechern und einem Cube aus LED Panels inszeniert. Die Inszenierung in 3D macht es möglich, das Orchester virtuell durch den Raum schweben zu lassen und einzelne Instrumente im Raum zu positionieren, die Geige „sitzt“ plötzlich direkt neben dem Zuschauer.
Mit Delusions II komponiert Christian Steinhäuser eine auditive Wahrnehmungsstörung, basierend auf einem Field Recording aus dem Zuschauerraum. Gehörtes wird verstärkt, geschnitten, gefiltert, neu zusammengesetzt und teilweise rhythmisiert. Die elektroakustische Komposition wird durch signifikantes Lichtdesign unterstützt.
www.phase7.de

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2015: Übersicht über die durch den Bezirkskulturfonds geförderten Projekte

  • Der Mühlengrund in Hohenschönhausen im Wandel – eine (und)endliche Geschichte? Poetischer Dokumentarfilm zum Großumbauprojekt 2015 am Mühlengrund (Björn Seidel-Dreffke, Arge IAVM)
  • Gustav Regler in Berlin Symposium, Lesungen, Vorträge und Diskussionen, Werkstatt sowie eine Recherche-Ausstellung und eine multimediale Ausstellung in der Kantine der BLO-Ateliers (Miriam Sachs / FilmRissTheater)
  • Die Treskow rauf und runter Revue zum 120 jährigen Bestehen von Karlshorst, Aufführung im Kulturhaus Karlshorst im Juni und im Oktober (Dr. Andreas Köhler, Bürgerverein Karlshorst)
  • Bem me-up! Das instrumentale Science-Fiction-Theater, die genreübergreifende Mischung aus Instrumentenalmusik und Schauspiel stellt eine neuartige Form des (nonverbalen) Musiktheaters dar. Aufführung im Kulturhaus Karlshorst im September und Oktober (Miriam Dir, BEM)
  • BARSTÜCK (AT) Das Mitmach-Theater liefert ein Stimmungsbild der Lichtenberger. Geschichten, Hoffnungen und Träume der Gäste werden in den zehn verschiedenen Rollen – Gastwirt, Gastwirtin und Barbesucher – wiedergegeben. Aufführung im Kulturhaus Karlshorst und in Lichtenberger Kneipen im Juli und August (Annekathrin Walther)
  • Musika Eine audiovisuelle Reise durch den Bezirk Lichtenberg, Video- und Musikaufführung in der rk-Galerie für zeitgenössische Kunst im Ratskeller Lichtenberg während der Art Week Berlin.(Ruth Biller)
  • J.S. Bach: Weihnachtsoratorium Kantaten I-III Aufführung des chorsinfonischen Werkes mit etwa 70 Sängerinnen und Sängern der Kantorei, 30 Kindern des Kinder- und Jugendchors Canzonetta, dem Orchester Berlin Sinfonietta sowie Gesangssolisten am 06.12.2015 in der Kirche Zur frohen Botschaft Karlshorst.(Evangelische Paul-Gerhardt-Gemeinde)

2014: Übersicht über die durch den Bezirkskulturfonds geförderten Projekte

  • Der Räuber Hotzenplotz – Wie jagt eine Großmutter einen Räuber? Der Inszenierung wurde ein Puppen- und Objekttheater-Workshop im Weiten Theater zugrunde gelegt, in dem gemeinsam mit alten Leuten und Grundschulkindern die Unterschiede, Schnittstellen und Gemeinsamkeiten in den Realitäten beider Generationen erforscht werden. (Sabine Mittelhammer, Puppenspielkompanie Handmaids)
  • Bandwettbewerb Berlin Bands United (BBU) Mit der Konzertreihe sollte durch eine genreübergreifende Auswahl der Bands die Berliner Nachwuchsszene entwickelt werden. Partner sind Rockhaus Berlin und der Jugendlub Linse. (Michael Wilke, Mika Productions GmbH)
  • Chicago Boy Eine Installation im öffentlichen Raum thematisierte die spielerische Verbildlichung des Vaters des Neoliberalismus Milton Friedmann. (Uwe Jonas)
  • Bilder für Hohenschönhausen Vier Bilder hingen an der viel befahrenen Falkenberger Chaussee an einem Baugerüstturm. Eine Dokumentation beschreibt den Prozess und die Reaktionen der Öffentlichkeit. (Heike Kati Barath)
  • Endstation Lichtenberg Die Neubearbeitung des Dramas von Tennessee Williams aus dem Jahr 1947 wurde am Ostkreuz aufgeführt. Das Geschehen wird nach Lichtenberg in das Jahr 2014 versetzt. (Theater OmU, Türkay, Poyraz)
  • Herrenreiter | Eine Minute ein Held Sechs Videokünstler und Filmemacher aus verschiedenen Ländern realisierten das interkulturelle Projekt in Lichtenberg am Reiterstandbild an der Trabrennbahn Karlshorst. (Matthias Roth, top e.V., Verein zur Förderung kultureller Praxis)
  • Survival Das Internationales Performance Festival 2014 auf dem Gelände der BLO-Ateliers, zusammen mit einer Kunstwerkschau der in den Ateliers verorteten KünstlerInnen. (Michael Steger, Blo-Ateliers)
  • “Meine Freiheit, Deine Freiheit” Das freie Filmfestival Berlin Lichtenberg fand im November statt. (Tobias Schimmack, Verein “Kulturwerker Berlin”)
  • BAND STADT VIDEO Zwei Berliner Bands drehten live ein Musikvideo im öffentlichen Raum. Dabei ist die Kunstinstallation eine mobile Videobox. (Hajo Toppius, Stadtraumnutzung e.V.)
  • Sommergäste – Szenen nach Gorki. Eine Ensemble-Inszenierung im Victoriacenter am Ostkreuz. (Thomas Lang, theaterboxring berlin Lichtenberg)

2013: Übersicht über die durch den Bezirkskulturfonds geförderten Projekte

  • Berlin 2.0 Gentrifizierung und Verdrängung in Berlin – Kunstinstallation von Johnny Kortlever: 15.06. bis 30.06. und 10.08. bis 08.09. 2013, Aufbau in den BLO-Ateliers, Fahrt durch Berliner Bezirks, Stationen im Land Brandenburg, Finissage zur Langen Nacht der Bilder
  • Andere Welten, andere Helden? – Theaterprojekt des Rehabilitationszentrums Berlin-Ost gGmbH mit geistig behinderten Menschen: Theateraufführung am 15.06. und 16.06.2013 in der Max-Taut Aula
  • Shakespeares Sommernachtstraum – Ein Theaterparcours in der Inszenierung von Juliane Meyerhoff: Premiere am 23.08.2013 im Museum Kesselhaus Herzberge und im Landschaftspark Herzberge, Aufführungen im August und September
  • Grenzenlose Musik – Konzertreihe mit dem Sheridan-Ensemble, Aufführungen 31.08.2013, 13.09.2013, Kulturhaus Karlshorst
  • Wunderwagen – Vagabundierendes Erzähltheater im Bauwagen für Zuschauer von 9-99 Jahren von S.C.E.N.E. 5 e.V./K.I.E.Z.ToGo: Aufführungen vom 13.-15.9., Villa Kuriosum, 19.-22.9.Kultschule Sewanstraße, 26.-29.9.2013, BLO-Ateliers
  • The Lost Thing – ein Puppentheaterworkshop für Kinder, Das Weite Theater: 30.09. bis 05.10.2013 im Weiten Theater
  • Mein ganz privates Deutschland: Berlin-Lichtenberg , Ausstellung / Dialog / Performance von Frauke Frech: 11. bis 29.112013, Lichtenberg Studios/Info Cafe Stadthaus
  • Das Ramayana – Theaterstück nach dem indischen Nationalepos von Beate Dieckmann, Puppenspielerin: Aufführung an fünf Grundschulen im Dezember 2013 und Januar 2014