„Xavier“ ist weg – die Schäden bleiben: Bezirksamt bedankt sich bei den Helferinnen & Helfern

Pressemitteilung vom 06.10.2017

Der Sturm Xavier hat am gestrigen Donnerstag, 5. Oktober 2017, auch im Bezirk Lichtenberg gewütet. Bezirksbürgermeister Michael Grunst (Die Linke) sagt: „Ich möchte mich heute ganz herzlich bei allen Helferinnen und Helfern von der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr, dem Technischen Hilfswerk und der Polizei bedanken. Auch freue ich mich über jeden einzelnen Lichtenberger und jede Lichtenbergerin, die tatkräftig bei den Aufräumarbeiten anpacken. Den Menschen, die Xavier verletzt hat, wünsche ich eine schnelle Genesung.“

Diese folgenden Baumschäden – ohne etwaige Schäden an Personen, Fahrzeugen oder übrigen Sachen – waren bis 12 Uhr mittags bekannt:

Bislang sind Bäume in rund 500 Fällen stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Entweder sind diese umgestürzt oder es sind Starkäste herausgebrochen. Es wird eingeschätzt, dass derzeit erst max. 50 Prozent der Schäden aufgenommen werden konnten. Die Zahl der tatsächlichen Baumschäden könnte sich daher abschließend im Bereich von 1.000 bis 1.500 Fällen bewegen. Damit liegt das Schadensausmaß höher als beim letzten großen Sturmereignis im Jahr 2002.

Der für Straßen und Grünflächen zuständige Bezirksstadtrat, Wilfried Nünthel (CDU), erklärt: „Wir erhalten seit gestern fortlaufend Hinweise zu Baumschäden, die bei uns nun gesammelt und priorisiert abgearbeitet werden. Dies wird noch mehrere Wochen in Anspruch nehmen, da wir neben eigenen Kräften auch Firmen beauftragen und diese kurzfristig keine freien Kapazitäten mehr haben.“

Die Abarbeitung der Baumschäden erfolgt priorisiert nach folgender Reihenfolge:

1. Herstellen der Verkehrssicherheit für alle Straßenbäume gemeinsam mit der Feuerwehr. Teilweise lehnen Bäume an den Häusern und Straßen sind durch die Feuerwehr komplett gesperrt.

2. Herstellen der Verkehrssicherheit auf Wegen in Grünanlagen – inklusive Spielplätzen und Friedhöfen – nach deren Bedeutung sowie Schulen, sofern Gefahr droht oder eine Absperrung nicht möglich ist.

3. Alle übrigen Bäume in Grünanlagen, denn grundsätzlich ist ein umgestürzter und sich in der Horizontalen befindlicher Baum in einer Grünfläche keine höchste Priorität, sofern er keine Wege oder Zufahrten einschränkt.

Davon abweichend erfolgen situativ Einsätze auf Schulhöfen, Sportflächen und sonstigen Anlagen wie Kleingärten oder Gemeinschaftsflächen.

Weitere Informationen:
Bezirksstadtrat für Schule, Sport, Öffentliche Ordnung, Umwelt und Verkehr
Wilfried Nünthel
Telefon: (030) 90296-4200 | E-Mail