„Film im Studio“ beginnt am 31. März mit „Striche ziehen“

Pressemitteilung vom 15.03.2017

Die Filmreihe im Studio Bildende Kunst wird unterstützt vom Bezirkskulturfonds Lichtenberg

„Film im Studio“, das Werkstatt-Kino im Studio Bildende Kunst vom Kulturring in Berlin e.V. wird in diesem Jahr fortgesetzt, gefördert durch den Bezirkskulturfonds Lichtenberg.
Den Auftakt bildet die Aufführung des Dokumentarfilms „Striche ziehen“ von Gerd Kroske (Buch und Regie) und Anne Misselwitz (Kamera) am Freitag, 31. März, um 19.30 Uhr im Studio Bildende Kunst, John-Sieg-Straße 13, 10365 Berlin – nahe S- und U-Bahnhof Frankfurter Allee. Der Regisseur wird erwartet. Der Eintritt beträgt 5, ermäßigt 3,50 Euro.
Der Dokumentarfilm entstand 2014. Er erzählt von der Kunstaktion „Der weiße Strich“ an der Berliner Mauer im Jahr 1986 in West-Berlin, von der darauf folgenden Verhaftung und dem Verrat innerhalb der Gruppe der beteiligten Menschen, die bereits in den 1980er Jahren in Weimar zusammen agiert hatten. Der Verrat wurde erst lange nach der Aktion entdeckt und hat Folgen bis in die Gegenwart. Damit wird das Striche ziehen auch zum retrospektiven Symbol für den persönlichen Umgang mit Geschichte. Der Film unternimmt mit altem Filmmaterial und an Originalschauplätzen Rückblenden in die Vergangenheit und stellt Fragen. Mit Grit Angermann (Sozialpädagogin) Frank Willmann (Autor) Jürgen Onißeit (Kletterlehrer) Thomas Onißeit (Grafikdesigner) Frank Schuster (Sozialpädagoge) Anne Hahn (Autorin) Maik Vollmann (Instrumentenschleifer, Musiker) Holger Friedrich (Wirt, Musiker).

Premiere hatte der Film im Deutschen Wettbewerb von DOK Leipzig 2014, er erhielt den Publikumspreis der 38. Duisburger Filmwoche 2014 und Preise bei „achtung Berlin“ 2015, der Dokfilmwoche Hamburg 2015 und der Viennale 2015. www.striche-ziehen.de Verleih: Salzgeber & Co. Medien GmbH

Gerd Kroske, geboren in Dessau/DDR, Lehre als Betonwerker, Telegrammbote, Arbeit in der Jugendkulturarbeit. Studium der Kulturwissenschaften an der Humboldt Universität zu Berlin und Regie an der HFF „Konrad Wolf“, Potsdam-Babelsberg. Arbeit als Autor und Dramaturg im DEFA-Dokumentarfilmstudio (1987-1991). Zusammenarbeit mit den Regisseuren Jürgen Böttcher, Petra Tschörtner (verst.) und Volker Koepp. Eigene Regiearbeiten ab Herbst 1989. Freischaffender Autor und Regisseur seit 1991.

Weitere Informationen:
Studio Bildende Kunst (Villa Skupin)
John-Sieg-Straße 13, 10365 Berlin
Telefon: (030) 55 32 276 | www.kulturring.org

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