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Beratung, Unterstützung, Hilfe

Der Sozialpsychiatrische Dienst



Bei uns arbeiten Fachärztinnen und -ärzte für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychologinnen und Psychologen, Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen sowie Verwaltungsfachkräfte. (Wir bieten auch die Möglichkeit zum Praktikum für alle Berufsgruppen.) Wir bieten eine erste Orientierung und verstehen uns als niedrigschwelliges Angebot. Dabei haben wir eine beratende und unterstützende Funktion, es finden keine medizinischen Behandlungen durch uns selbst statt, wir führen aber psychiatrische und psychologische Diagnostik durch.

Wir sind für Sie Ansprechpartner, wenn Sie ...


  • sich in einer Krise oder einer ausgeprägten Konfliktsituation befinden,
  • an einer psychischen Krankheit leiden oder sich diesbezüglich unsicher sind;
Typische Erkrankungen sind z. B. Depressionen kompetenznetz-depression(Externer Link) und Psychosen aus dem schizophrenen Formenkreis kompetenznetz-schizophrenie(Externer Link) <http://www.kompetenznetz-schizophrenie.info/rdkns/index.htm>,

  • Suchtprobleme und Probleme im sozialen Bereich haben,
  • mit Ängsten und/oder erheblichen Kontaktschwierigkeiten zu tun haben,
  • psychische oder soziale Probleme bei geistiger Behinderung haben,
  • an Gedächtnisstörungen leiden oder einer Demenz kompetenznetz-demenzen(Externer Link) erkrankt sind,
  • Probleme haben,
  • altersbedingt verwirrt sind,
  • Angehörige/r oder Kontaktperson von Betroffenen sind.


Außerhalb unserer Dienstzeiten wenden Sie sich bitte an:

Der Berliner Krisendienst(Externer Link) für den Bereich Friedrichshain-Kreuzberg
Berliner-Krisendienst/Frhain-Krberg rund um die Uhr erreichbar : 030 / 390 63 - 10.

Angehörigen empfehlen wir zusätzlich die Beratungsangebote und Gesprächsgruppen des

Angehörige psychisch Kranker Landesverband Berlin e.V.
apk-berlin(Externer Link)
Mannheimer Straße 32, 10713 Berlin, Tel: 030 / 86395701
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Unter welchen Bedingungen findet die Beratung statt?


  • Die Gespräche mit uns sind vertraulich.
  • Unsere Hilfeangebote sind kostenlos. Sie können zu einem persönlichen Gespräch zu uns kommen oder uns anrufen. Wir machen auch Hausbesuche.
  • Wir bieten Ihnen unsere Erfahrung in der Vermittlung von Hilfen an und geben Ihnen Informationen zu Selbsthilfemöglichkeiten. Ziel ist es, die für Sie geeigneten therapeutischen, psychosozialen oder sozialarbeiterischen Angebote im Bezirk herauszufinden.
Unser Angebot umfasst:


Information über

  • psychische Erkrankungen und Behandlungsmöglichkeiten,
  • Angebote ambulanter Versorgung für psychisch erkrankte und alte Menschen,
  • Hilfs- und Beratungsangebote bei Suchterkrankungen,
  • ambulante, komplementäre und stationäre Hilfen (u.a. Hauspflege, Hauskrankenpflege, Wohngemeinschaftsplätze, betreutes Wohnen, Wohnheime),
  • ambulante / stationäre psychiatrische Behandlung,
  • Selbsthilfemöglichkeiten.

Beratung
  • bei psychiatrischen, sozialen, familiären, nachbarschaftlichen Problemen,
  • bei persönlichen und materiellen Schwierigkeiten, die aus der Erkrankung resultieren,
  • zu Eingliederungshilfe und zu finanziellen Hilfen nach der Sozialgesetzgebung,
  • zum Verstehen von Ursachen und Hintergründen seelischer Störungen.

Vermittlung
  • von konkreten Hilfs-, Untersuchungs- und Betreuungsmaßnahmen,
  • von Gruppenangeboten für Betroffene,
  • in betreute Wohnformen, Tagesstätten oder Hilfen (z. B. Hauspflege, Einzelfallhilfe).

Hilfe
  • bei der Klärung sozialhilferechtlicher Ansprüche,
  • bei der Antragstellung.

Hausbesuche bei psychiatrischen Notfällen und Einleiten entsprechender Hilfen.

Information für Betriebe, Schulen und andere Institutionen zu psychischen Erkrankungen.


Die Arbeit erfolgt in enger Abstimmung mit allen Trägern psychosozialer Betreuung im Bezirk. Wir nehmen regelmäßig an der psychosozialen Arbeitsgemeinschaft (PSAG), am Psychiatriebeirat und den entsprechenden Fach- und Arbeitsgruppen teil. Es besteht Zusammenarbeit auch mit anderen Dienststellen des Bezirksamtes, z. B. dem Jugendamt und dem Sozialamt.
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Bei Bedarf stellen wir u. a. Kontakt her


  • zu niedergelassenen Ärzten
  • zum Job Center
  • zu betreuten Wohngemeinschaften
  • zur Betreuungsbehörde
  • zu Kontakt- und Beratungsstellen
  • zu Obdachlosenheimen
  • zu Schuldnerberatungsstellen
  • zu Seniorenheimen
  • zum Sozialamt
  • zu Sozialstationen
  • zu Suchtberatungsstellen
  • zu Tagesstätten
  • zu Werkstätten für Behinderte
  • zu Wohnungsbaugesellschaften
Hoheitliche und gutachterliche Aufgaben

Einleitung stationärer Behandlungen nach dem Gesetz für Psychisch Kranke (PsychKG).
Es kommt vor, dass Menschen in psychischen Ausnahmesituationen oder bei krisenhaften Zuspitzungen psychischer Erkrankungen von anderen Menschen ihrer Umgebung als eigen- oder fremdgefährdend erlebt werden. Oft werden dann die Polizei, die Feuerwehr, der Berliner Krisendienst(Externer Link) oder wir herbeigerufen. Dann versuchen wir, die Krise durch unterstützende Maßnahmen zu bewältigen. Mitunter muss dennoch direkt eine Einweisung in eine psychiatrische Klinik stattfinden. Dies ist oft auch der Wunsch des Betroffenen. Gelegentlich ist dieses Vorgehen aber nicht einvernehmlich mit den Betroffenen.
Die Unterbringung in einer Klinik gegen den Willen der/des Betroffenen erfolgt erst, wenn andere Hilfemaßnahmen ausgeschöpft sind. So schreibt es auch das Berliner PsychKG vor.
In solchen Fällen wird durch eine Ärztin oder einen Arzt des Sozialpsychiatrischen Dienstes als neutrale Behörde entschieden, ob eine Unterbringung in der Klinik auch gegen den momentan bekundeten Willen der/des Betroffenen erforderlich ist. Falls ja, wird die Unterbringung vorläufig angeordnet bis ein Richter spätestens am folgenden Tag auf Grundlage unserer Stellungnahme darüber entscheidet, ob die/der Betroffene für einen voraussichtlichen Zeitraum von einigen Tagen bis zu sechs Wochen in der Klinik bleiben muss.

Im Anschluss an solche Einsätze bieten wir eine Beratung an mit dem Ziel, Hilfen zu benennen und einen Plan zu entwickeln, damit sich solche krisenhaften Zuspitzungen zukünftig vermeiden lassen.


Fachärztliche Begutachtung im Auftrag von Behörden und Gerichten.
Wir erstellen Gutachten u. a. für die Amtsgerichte zur Frage der Notwendigkeit einer gesetzlichen Betreuung (einer Rechtsvertretung), wenn Menschen aufgrund einer psychischen Erkrankung oder seelischen oder geistigen Behinderung ihre Angelegenheiten (Einwilligung in medizinische Behandlung, Regelung der finanziellen Angelegenheiten, u. a.) nicht alleine besorgen können.
Wir erstellen Gutachten zur Frage, ob einem gesetzlichen Betreuer genehmigt werden soll, den von ihm Betreuten in einer Klinik zur Heilbehandlung unterzubringen


Ärztliche und sozialpädagogische Stellungnahmen für die Kostenträger von Hilfemaßnahmen, z. B. das Sozialamt.
Dabei beurteilen wir als psychiatrischer Fachdienst z. B. den erforderlichen Umfang der geplanten Hilfsmaßnahmen.


Flyer FB3 Erwachsene

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(Flyer FB3 Erwachsene, 331272 KB)
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Kontakt

im OT Kreuzberg:
Urbanstr. 24

im OT Friedrichshain:
Koppenstr. 38-40