Direkt zum Inhalt der Seite springen

Quartiersmanagement am Mehringplatz

Im Juli 2005 wurde der Verein Kunstwelt e.V. vom Berliner Senat mit der Bildung eines Teams zur Durchführung des Stadtteilmanagements im Präventionsgebiet Mehringplatz beauftragt.
Das Gebiet ist nördlich begrenzt von der E.T.A Hoffmann Promenade und der Hedemannstraße, westlich von der Stresemannstraße und der Wilhelmstraße (das Willy-Brandt-Haus ausklammernd). Südlich wird das Gebiet durch das Hallesche Ufer und die Gitschinerstraße eingegrenzt.

Im Gebiet um den Mehringplatz leben derzeit etwa 5.189 Menschen.
Die Lebenssituation im Gebiet ist geprägt durch die schwierige ökonomische Lage vieler AnwohnerInnen und eine in ihrer kulturellen Herkunft sehr heterogenen Bewohnerstruktur. 35,94 % der hier lebenden Menschen sind nichtdeutscher Herkunft (Stand 30.06.06, Stat. Landesamt). Der Anteil der Kinder mit Migrationshintergrund in den Kitas und der Schule liegt momentan bei etwa 98%.

Die „Verarmung“ des Quartiers und die nicht stattgefundene Integration der Zuzügler haben ein Sozialgefüge geschaffen, das im Kontext der gesamtgesellschaftlichen Entwicklung zu erheblichen Spannungen geführt hat und auch weiterhin führt.

Besonders der Zuzug nichtdeutscher Familien und Einzelpersonen aus ganz unterschiedlichen Kultur- und Sprachkreisen mit anderen Werthaltungen und Alltagsgebräuchen als die vieler „alteingesessener“ BewohnerInnen, problematisiert das Zusammenleben am Platz nachdrücklich. Neben Menschen deutscher und türkischer Herkunft leben viele Menschen aus dem ehemaligen Jugoslawien bzw. den Nachfolgestaaten, aus Polen, den Staaten der GUS sowie aus Asien und den Arabischen Staaten am Mehringplatz.

Darüber hinaus sind der Drogenhandel- und Konsum (gerade auch unter Jugendlichen) und die Verwahrlosung des Gebietes zentrale Themen.

Seitenanfang

ZUSAMMEN ETWAS BEWEGEN!

Bei der Quartiersarbeit sind die Einbeziehung und die aktive Mitwirkung der BewohnerInnen von größter Bedeutung. Sowohl der Quartiersrat als auch die Bürgerjury entscheiden aktiv über die Zuteilung der Fördermittel aus dem Quartiersfonds, bzw. dem Aktionsfonds.

Angelehnt an die durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und das Programm der „Sozialen Stadt“ definierten, sowie mit dem Quartiersrat diskutierten und festgelegten Handlungsschwerpunkte für das Gebiet, wurden ab 2005 verschiedene Projekte initiiert und gefördert. Ein großer Schwerpunkt lag hier auf der Förderung von Kindern und Jugendlichen: für die ansässigen Kitas, die Galilei – Grundschule und die Jugendeinrichtungen bewilligten die Quartiersgremien neben Sachmitteln die Durchführung von Projekten mit Bildungs-, Sport- und Freizeitangeboten. Ab 2007 hat in den 5 Kitas des Gebietes sowie in der Grundschule Sprachförderung oberste Priorität.
Ein zweites großes Themenfeld sind Veränderungen und Aktionen im öffentlichen Raum (z.B. Sperrmülltag, Nachbarschaftsaktivitäten), um eine bessere Qualität von Wohn – und Lebensraum zu schaffen.

Seit Arbeitsbeginn des Stadtteilmanagements ist vieles in die Wege geleitet, vernetzt und koordiniert worden. Der Quartiersrat, die Bürgerjury und die Kiezrunde als wichtige Vor-Ort-Gremien tagen monatlich. VertreterInnen aus relevanten Interessensgruppen vor Ort nehmen daran teil und stehen für die verschiedenen Interessen der BewohnerInnen im QM- Gebiet ein. So sind die Träger, Vereine und Initiativen des Gebietes fest in das Verfahren eingebunden.

Seitenanfang

Aus dieser gemeinsamen Arbeit haben sich inzwischen mehrere Arbeitsgruppen entwickelt, die sich der einzelnen Problemfelder des Gebietes annehmen:


  • AG Sprachförderung an der die Kitas und die Schule im Gebiet teilnehmen
  • AG Sauberkeit um der „Vermüllung“ des Gebietes entgegenzuwirken
  • AG’ s zur Lösung der „Trinker“ - sowie der Drogenproblematik am Platz
  • AG Pflanzen zur Pflege und Gestaltung der lokalen Grünanlagen
  • AG Jugend für die Belange der Kinder und Jugendlichen im Gebiet
  • AG lokale Ökonomie rund um das Thema Gewerbeförderung
  • AG Integrationshaus an der sich die Nutzer des Integrationshauses Friedrichstraße 1 beteiligen


Das Team des Quartiersmanagements ist für Sie da!
Seitenanfang
Quartiersmanagement am Mehringplatz


  • Friedrichstraße 1
    10 969 Berlin
    Telefon: (030) 399 332 43
    Fax: (030) 252 947 53

  • Ansprechpartnerinnen:
    Kristijana Penava, Candy Hartmann, Christine Piwek, Özlem Cinar
    E-Mail
    QMamMehringplatz(Externer Link)

  • Bürozeiten:
    Montag bis Freitag: 10:00 Uhr – 17:00 Uhr
Gebietskoordination im Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg


  • Herr S. Dill (Stapl QM 1)

  • Dienstgebäude
    Yorckstr. 4-11
    10965 Berlin
    Zimmer 2043 b

  • Telefon: (030) 90298 - 4020
  • E-Mail
Ansprechpartner bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung


  • Ralf Hirsch
    Regionaler Sachbearbeiter für das QM-Gebiet Mehringplatz
    Telefon: 030 / 90139- 4845
    E-Mail

Kontakt

Quartiersmanagement
Quartiersmanagement

Postanschrift:


Bezirksamt Friedrichshain-
Kreuzberg von Berlin

Stadtentwicklungsamt
Fachbereich Stadtplanung
Quartiersmanagement

Postfach 35 07 01
10216 Berlin

E-Mail an Quartiersmanagement


Frau Berneking
Tel.: 90298 - 3176
Fax: 90298 - 4178
Zeichen: Stapl QM L
E-Mail

Dienstsitz (NEU!)

Yorckstr. 4-11
10965 Berlin

Zimmer 2043 (a-c)
Stadtplan

Fahrverbindungen

U-Bahnhof:
Mehringdamm:
U6 / U7

Bushaltestelle:
U-Bahnhof Mehringdamm, Yorckstr./Großbeerenstr.:
M19, 140, 248, N6, N7, N42