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Bundesmodellprojekt Lokales Kapital für soziale Zwecke (LOS)

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Kopie Von Antrag Los

Antrag für Mikroprojekte auf eine Förderung aus dem ESF-Bundes-Programm "Lokales Kapital für soziale Zwecke" (LOS) im Bezirk Friedrichshain- Kreuzberg von Berlin 2007/2008
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(Kopie Von Antrag Los, 92730 KB)
Los Broschuere

Abschlussbroschüre für das LOS- Förderprogramm 2006/2007 laden »

(Los Broschuere, 5342621 KB)

Ziele des Bundesmodellprogramm LOS

Durch das Bundesmodellprogramm LOS „Lokales Kapital für soziale Zwecke“ gefördert durch das Bundesministerium für Familie ,Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und des Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union soll die Beschäftigungsfähigkeit von Menschen unterstützt und erhöht werden, die am Arbeitsmarkt besonders benachteiligt sind. Der soziale Zusammenhalt im Gebiet soll gestärkt werden, verbunden mit der Möglichkeit für Einzelne, Anschluss an den Arbeits- und Ausbildungsmarkt zu finden.

Aufgaben
Im Zentrum des Programms "Lokales Kapital für soziale Zwecke" steht die Anregung und Förderung von lokalen Mikroprojekten als Beiträge zur Aus- und Mitgestaltung der sozialen Infrastruktur in den Stadtteilen. Der allgemeine inhaltliche Fokus ist dabei auf den Erwerb von Qualifikationen zur beruflichen Integration und von Kompetenzen zur selbstständigen Lebensbewältigung gerichtet. Dazu gehören neben der beruflichen Eingliederung, der Gründung von kommunalen Netzwerken und sozialen Betrieben vor allem die soziale Integration von Jugendlichen und Erwachsenen mit Migrationhintergrund. Ein weiterer Schwerpunkt in der Umsetzung des Programms ist die Bekämpfung von Rassismus, Fremden-feindlichkeit und Intoleranz durch konkrete Maßnahmen und Projekte. Dabei geht es vor allem um Maßnahmen gegen Ausgrenzung und Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt und in der Gesellschaft. Es soll demokratisches Verhalten und ziviles Engagement gestärkt und Toleranz und Weltoffenheit gefördert werden. Die eingereichten Anträge müssen daher eine Situationsanalyse des Gebietes beinhalten, die den Bedarf hinsichtlich der vorgesehenen Projektaktivitäten darlegt.

Wer kann ein Mikroprojekt beantragen?

Träger von Mikroprojekten können z.B. Initiativen, Vereine, Genossenschaften, Bildungs- und Maßnahmeträger, Wohlfahrtsverbände, Kirchengemeinden, örtliche Unternehmen, Wirtschaftsverbände, Lehrstellenbündnisse und Einzelpersonen (z.B. Existenzgründungen) sein.
Mit dem Programm LOS sollen vor allem solche lokalen Akteure als Träger von Mikroprojekten erreicht werde, die im Rahmen der klassischen Programmförderung durch den Europäischen Sozialfonds (ESF) bisher wenig in Erscheinung getreten sind.

Die Ziele oder die Zielgruppen des Projektes müssen einen direkten inhaltlichen oder räumlichen Bezug zum Gebiet der sozialen Stadt (Quartiersmanagementgebiet) haben.

Wie hoch ist die Förderung?

Ein Mikroprojekt kann im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin mit einer Summe von 1.000,- Euro bis zu 10.000,- Euro gefördert werden. Die Förderung erfolgt zu 100 Prozent aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF). Eine Kofinanzierung ist nicht erforderlich bzw. nicht möglich. Ausgeschlossen ist die Förderung bereits laufender Projekte und die finanzielle Aufstockung größerer Projekte. Das Projekt muss in sich komplett abgeschlossen sein.
Die Laufzeit des Projekts ist durch den Förderzeitraum begrenzt (bis 30.06.2008).

Was kann gefördert werden?

Förderfähig sind Sach- und Personalkosten. Personalkosten müssen abgrenzbar und projektbezogen sein. Honorarmittel gelten entsprechend den Vorgaben der Regiestelle LOS des Bundes als Sachmittel! Ausrüstungs- bzw. Investitionsgüter können nur bis zu einer Höhe von 410,- Euro oder in Höhe der Abschreibung für den Zeitraum des Projektes gefördert werden. Baumaßnahmen sind nicht förderfähig.

Wo können Sie sich für eine Förderung bewerben?

Eine Bewerbung für ein Mikroprojekt ist nur für das Fördergebiet Wrangelkiez und Zentrum Kreuzberg/Oranienstr. möglich. Die Teilnehmer sollen auch in diesem Quartier wohnen. Den Antrag finden Sie auf der Internetseite des Bezirksamtes www.ba-friedrichshain-kreuzberg.de.(Externer Link)

Wer entscheidet über die Förderung?

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Der Begleitausschuss
Das Programm LOS hat u.a. zum Ziel, die Beteiligung von betroffenen und/oder engagierten Bürgerinnen und Bürgern an kommunalen Entscheidungen zu stärken. Aus diesem Grund werden die Mikroprojekte nicht alleine von der Politik oder der kommunalen Verwaltung ausgewählt sondern von Vertreter/innen aller relevanten Akteure, die Verantwortung für das Fördergebiet übernehmen. Neben den Vertreter/innen des Bezirksamtes sind das insbe-sondere Bewohner/innen des jeweiligen Fördergebietes, Vertreter/innen der Zielgruppen von LOS sowie Gewerbetreibende und das Quartiersmanagement.
Die lokalen Koordinierungsstellen
Das Programm LOS wird durch die geförderten Kommunen und Landkreise, in Berlin durch die Bezirksämter, umgesetzt. Das federführende Amt richtet zu diesem Zweck eine Lokale Koordinierungsstelle ein, die als Ansprechpartnerin für potentielle Träger von Mikroprojekten und als Schnittstelle zur Regiestelle LOS www.los-online.de(Externer Link)fungiert. Die Lokale Koordinierungsstelle ist dafür verantwortlich, dass LOS in den geförderten Gebieten bekannt gemacht und ein Netzwerk von z.B. Bewohner/innen, Vereinen und freien Trägern aktiviert oder gegründet wird. Darüber hinaus hat sie die Aufgabe, potentielle Antragsteller über das Programm zu informieren und anzuleiten und sie sitzt mit im Begleitausschuss, der über die Mikroprojekte entscheidet. Zudem muss die LOK die finanzielle Abwicklung, die Fortschreibung des Lokalen Aktionsplans und die Veröffentlichung der Ergebnisse von LOS sicherstellen.

Die Projektvorschläge müssen sich auf folgende Förderschwerpunkte beziehen:

Ausrichtung der Projekte auf die Erhöhung der Beschäftigungschancen
- für sozial benachteiligte Jugendliche
- Langzeitarbeitslose
- über 55-jährige Frauen und Männer
- Migrant(inn)en
- behinderte Menschen
- Alleinerziehende Mütter oder Väter

Das LOS Programm richtet sich vorrangig auf den Beschäftigungsaspekt und schließt somit Projekte für Kinder aus.

Ausrichtung der Projekte zur Förderung der beruflichen Eingliederung
- berufliche Qualifikation
- Maßnahmen gegen Schulabbruch
- Integrationsprojekte für besonders benachteiligte Zielgruppen
- sprachliche Förderung
- gemeindenahe Dienstleistungen

Ausrichtung der Projekte auf Existenzgründung
- Hilfe und Beratung bei der Existenzgründung
- Beratung für Vereine, Initiativen, lokale Akteure
- betriebliche Weiterbildung für lokale Kleinstinitiativen
- Belebung der lokalen Wirtschaft und des Quartiers


* die Zielgruppe gestaltet das Projekt aktiv mit
* Vernetzung der Projekte im Quartier
* Modellhaftes Erproben von neuen Methoden zur kommunalen Beschäftigungsförderung


Ihre wichtigste Arbeitsgrundlage ist das Handbuch für Mikroprojektträger , bitte lesen diese Unterlagen bevor Sie einen Antrag stellen. Link auf www.LOS-online.de(Externer Link)

Berliner Notdienst Kinderschutz



Hotline Kinderschutz
Tel. 61 00 66
Kindernotdienst
Tel. 61 00 61
Jugendnotdienst
Tel. 61 00 62
Mädchennotdienst
Tel. 61 00 63

Kontakt

Quartiersmanagement / LOS
Hr. Kühne
Frankfurter Allee 35/37
10247 Berlin

Stadtplan




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Telefon: 90 298 4138
Fax: 90 298 4178

E-Mail

Fahrverbindungen

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