Bedingt durch den demographischen Wandel steigt die Zahl der hilfe- und pflegebedürftigen alten Menschen an. Insbesondere die Zunahme demenzieller Erkrankungen stellt eine Herausforderung für das Gesundheits- und Sozialwesen dar.
Das zwingt, nicht zuletzt durch knapper werdenden Mittel, zu entsprechenden politischen Entscheidungen und zu neuen Wegen bei der Unterstützung und Pflege der Betroffenen.
Mit Einführung des Pflegeversicherungsgesetzes 1995 wurden von Bund und Ländern zahlreiche Modelle gefördert, damit sich zukunftsweisende Altenhilfestrukturen entwickeln können.
Die Etablierung regionaler Netzwerke und trägerübergreifende Kooperationen sind ein Ergebnis dieser Bemühungen.
Seit September 2003 besteht in Friedrichshain-Kreuzberg ein Netzwerk, in dem sich Einrichtungen aus Altenhilfe, Geriatrie, Gerontopsychiatrie und Rehabilitation zusammengeschlossen haben. Zurzeit gehören dem Netzwerk 35 Träger und Institutionen an.
Die Mitgliedschaft im Netzwerk wird durch eine Kooperationsvereinbarung und Geschäftsordnung geregelt. Darin wurde die Zusammenarbeit verbindlich geregelt und Ziele und Aufgaben wurden vereinbart.






