Tiefbaumaßnahmen 2009 - 2013
Maßnahme: Neubau des Markgrafendamms von Hauptstraße bis Stralauer Allee – 4212 / 725 04
Baukosten: 2.411 T€
Bauzeitraum: noch bis 2009
Zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit sowie zur Beschleunigung des ÖPNV ist die Wiederherstellung einer ordnungsgemäßen Begeh- und Befahrbarkeit des Markgrafendammes dringend erforderlich. Hierzu muss die vorhandene Pflasterbefestigung im Fahrbahnbereich einschließlich der nicht mehr benötigten Straßenbahngleise aufgebrochen werden und durch eine bituminöse Befestigung ersetzt werden. Im Bereich der bituminösen Fahrbahnbefestigung sind die Binder- und Deckschicht zu erneuern.
Die vorhandenen Gehwege sind stellenweise unbefestigt und müssen vollständig neu hergestellt werden.
Im Zusammenhang mit dem Bauvorhaben ist die Verbesserung der Verkehrssituation für die Radfahrer geplant.
Maßnahme: Umbau der Gürtelstraße von Neue Bahnhofstraße bis Scharnweberstraße – 4212/ 72505
Baukosten: 2.875 T€
Bauzeitraum: noch bis 2010
Zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit insbesondere für Fußgänger ist die Herstellung verkehrssicherer Gehwege dringend erforderlich. Hierbei ist zur verkehrssicheren Abgrenzung des ruhenden Verkehrs die Anlage von Parkhäfen vorgesehen. Die vorhandene Fahrbahnbefestigung weist großflächige Beschädigungen auf, so dass eine einwandfreie Straßenentwässerung nicht möglich ist. Hier muss neben einer Erneuerung der bituminösen Binder- und Verschleißschicht eine teilweise Erneuerung der Tragschicht erfolgen.
Maßnahme: Umbau der Rigaer Straße von Proskauer Straße bis Pettenkoferstraße – 4212 / 738 03
Baukosten: 1.857 T€
Bauzeitraum: noch bis 2010
Die Gehwegbefestigung ist im Bereich der Rigaer Straße von Proskauer Straße bis Pettenkoferstraße stark wellig, die Gehwegplatten sind gebrochen und fehlen teilweise. Die Geschwindigkeit soll auf 30 km/h reduziert und durch Gehwegvorstreckungen, Fahrbahneinengungen plausibel durchgesetzt werden.
Im Zuge des Umbaus sollen die Überwege behindertengerecht gestaltet und für die Fußgänger Querungshilfen (Vorstreckungen) geschaffen werden. Die Parkhäfen sind baulich zu gestalten.
Der Straßenumbau erfolgt gemäß der Sanierungssatzung für das Sanierungsgebiet Samariterviertel.
Maßnahme: Umbau der Anhalter Straße – 4212 / 738 09
Baukosten: 770 T€
Bauzeitraum: 2011 bis 2013
Die Anhalter Straße hat eine vollkommen gerissene Fahrbahnkonstruktion, woraus sich immer häufiger und großflächigere Teile herauslösen. Es entstehen dadurch zunehmend Verkehrsgefährdungen und die Oberflächenentwässerung ist nicht mehr ordnungsgemäß gewährleistet. Die Straße ist als Bestandteil des übergeordneten Straßennetzes Stufe III (örtliche Straßenverbindung) des StEP-Verkehr 2002 stark befahren und von touristischer Bedeutung. Die Fahrbahn muss dringend grundhaft erneuert werden. Die Gehwege weisen starke Versackungen sowie schiefe und gebrochene Platten auf. Eine gestalterische und funktionale Aufwertung ist nur durch Einbau von Neumaterial möglich, da sich anliegend die Gedenkstätte „Topographie des Terrors“ im Aufbau befindet und der Gehweg zunehmend stark von Touristen benutzt wird. Am neuen Hotelkomplex Anhalter Straße 1-6 wurde der Gehweg bereits auf Kosten des Anliegers erneuert.
Maßnahme: Umbau der Eldenaer Straße von Thaerstraße bis Proskauer Straße – 4212 / 738 10
Baukosten: 1.430 T€
Bauzeitraum: 2010 bis nach 2013
Die Eldenaer Straße weist eine schadhafte Fahrbahnkonstruktion auf. Es bestehen zahlreiche Risse (auf fast der gesamten Fläche) und Schlaglöcher. Auf Grund der Verkehrsbedeutung (örtliche Straßenverbindung im übergeordneten Straßennetz) und der Erschließungsfunktion für die angrenzenden Wohngebiete und das Entwicklungsgebiet Alter Schlachthof ist die Fahrbahn dringend grundhaft zu erneuern. Die Gehwege weisen erhebliche Unebenheiten, gerissene und zerbrochene Gehwegplatten und provisorische Befestigungen auf. Die Baumscheiben bedürfen neuer Einfassungen. Die Baumreihen weisen Lücken auf.
Maßnahme: Umbau der Rigaer Straße von Bersarinplatz bis Proskauer Straße – 4212 / 738 11
Baukosten: 1.128 T€
Bauzeitraum: 2009 bis nach 2013
Die Rigaer Straße besitzt eine in Teilen, mit starken Versackungen versehene Großpflasterdecke, welche ein stetiges Fahren nicht ermöglicht. Es entsteht zusätzlich Verkehrslärm im Wohngebiet. Das Pflaster muss dringend neu gesetzt und teilweise vergossen werden, um den Verkehrslärm zu mindern und den Fahrkomfort für Krafträder und Radfahrer zu erhöhen. Die Asphaltdecke in der Fahrbahn ist großflächig gerissen, eine ökonomisch vertretbare Schlaglochbeseitigung nicht mehr möglich und bedarf daher einer grundlegenden Erneuerung. Die Borde stehen schief und müssen in einen verkehrssicheren Zustand versetzt werden. Die Gehwegbefestigung ist stark wellig; die Betonplatten sind größtenteils gebrochen und lösen sich daher zunehmend aus dem Verbund. Die Gehwege sind zu erneuern und es sind dringend zusätzliche behindertengerechte Querungsstellen für die Fußgänger in Form von Gehwegvorstreckungen zu schaffen.
Maßnahme: Umbau der Fahrbahn, Radwege und Fußgängerquerungsstellen, Südstern – 4212/ 73812
Baukosten: 720 T€
Bauzeitraum: 2009 bis nach 2011
In der Fahrbahn werden seit Jahren kontinuierlich Schlaglochbeseitigungen und notdürftig Asphaltreparaturen durchgeführt. Temperaturwechsel verursachen an den Anschlussstellen zu den Reparaturflächen weitere Schäden. Es bestehen großflächige Rissteppiche in den Anschlussbereichen zur Bergmannstraße, Blücherstraße und Gneisenaustraße. Die Fahrbahn muss grundhaft erneuert werden.
In den Radwegen treten zunehmend Stolperkanten durch Wurzelwuchs unterhalb der Radwegbefestigung auf. Im Bereich der Lichtsignalanlagen bestehen großflächig Versackungen im Gehweg (Plattenbelag) an den Aufstellflächen für Fußgänger, weshalb die Oberflächenentwässerung nicht mehr in ausreichendem Maß funktioniert. Die Gehwegbefestigung ist deshalb dringend zu erneuern.
Maßnahme: Umbau der Gehwege Weidenweg von Bersarinplatz bis Liebigstraße - 4212 / 738 13
Baukosten: 340 T€
Bauzeitraum: ab 2012
Die Gehwege haben ihre Nutzungsdauer erreicht und müssen vollständig und grundhaft erneuert werden. Es bestehen große Schäden.
Es sind die stark beschädigten Granitplatten auszutauschen bzw. zu bearbeiten. Schief liegende Platten sind auf neuer Bettung auszurichten. Die Ausbesserungen des Plattenbelages durch Pflaster sind zu beseitigen. Der Oberstreifen des Gehweges weist in Abschnitten infolge Wurzelschäden keine Befestigung mehr auf. Die unbefestigten Stellen sind neu zu pflastern. Das vorhandene Pflaster ist durch zahlreiche Provisorien ausgebessert worden. Hier ist wieder ein dauerhafter Belag einzubauen. Fehlstellen sind zu ersetzen. Die vorhandenen Versackungen des Mosaikpflasters sind im Unterstreifen zu beseitigen. Die größtenteils schief stehenden Borde sind zu richten, defekte Borde auszutauschen.
Insgesamt soll mit der Baumaßnahme die Verkehrssicherheit wieder dauerhaft hergestellt und der Straßenraum gestalterisch aufgewertet werden.
Maßnahme: Umbau des Columbiadamms von Friesenstraße bis Golßener Straße - 4212 / 738 14
Baukosten: 1.800 T€
Bauzeitraum: ab 2011
Die Verkehrsanlage ist insgesamt sehr stark abgenutzt. Die übliche Nutzungsdauer ist schon seit längerem abgelaufen. Eine grundhafte Erneuerung der Fahrbahn als auch der Gehwege ist erforderlich. Der in den 80er Jahren zur Stabilisierung der desolaten Fahrbahnkonstruktion aufgebrachte Dünnschichtoberflächenbelag löst sich teilweise auf und ruft zunehmend eine Verkehrsbehinderung hervor. Die Gehwegplatten sind verkantet, das Mosaikpflaster teilweise versackt. Hier ist dringend eine Neupflasterung erforderlich. Der baulich angelegte Radweg auf dem nördlichen Gehweg ist zu schmal und entspricht als benutzungspflichtiger Radweg nicht dem geltenden Standard. Hier ist dringend eine Verbesserung für die Radfahrer herbeizuführen, auch weil im östlichen Verlauf der Radwege bereits neue Anlagen geschaffen wurden. Ein südlicher Gehweg existiert derzeit nicht, wäre aber mit einer Umnutzung des Flughafengeländes erforderlich.
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