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Hochbaumaßnahmen 2009 - 2013

Maßnahme: Grundinstandsetzung des Bürodienstgebäudes Urbanstr. 24 – 3308 / 715 07
Baukosten: 1.100 T€
Bauzeitraum: 2010-2011

Bedingt durch den Sanierungsrückstau sind zur Erhaltung des landeseigenen Dienstgebäudes Urbanstraße 24 als Standort des Gesundheitsamtes insbesondere energiesparende Maßnahmen an Dach und Fassade sowie die Installation einer neuen Heizungsanlage dringend erforderlich, damit die hohen Energieverluste des Gebäudes minimiert und eine ausreichende Beheizung der Räume sichergestellt werden können. Die Grundinstandsetzung der Sanitäranlagen ist dringend notwendig. Eine Reduzierung der Energiekosten des Gebäudes wird erwartet.


Maßnahme: Aufzugseinbau in der Volkshochschule Wassertorstraße 4 – 3711 / 715 00
Baukosten: 150 T€
Bauzeitraum: 2012

In die Volkshochschule Wassertorstraße 4 soll zur Ermöglichung der Teilhabe von Gehbehinderten am Angebot der VHS in Kreuzberg nachträglich ein Aufzug zur barrierefreien Erreichbarkeit aller Gebäudeteile hergestellt werden.


Maßnahme: Grundinstandsetzung der Bibliothek Adalbertstr. 2 – 3723 / 715 01
Baukosten: 340 T€
Bauzeitraum: 2012

Das Bibliotheksgebäude in der Adalbertstraße 2 wurde in den Jahren 1963/1964 erbaut.
Die Erneuerung der Fenster und der Außenfassade mittels Wärmedämmverbundsystem (WDVS) ist aus Gründen der Energie- und Heizkosteneinsparung dringend geboten.
Die Fenster können aufgrund ihres Alters und des starken Abnutzungsgrades allein durch Ausbesserungsarbeiten nicht mehr ausreichend gang- und schließbar gemacht werden, was zu erhöhten Heizkosten, aber auch zur mangelnden Beheizung der Räume im Winter führt.
Eine Erneuerung der Fassade ist dringend notwendig, um die Wärmeisolierung deutlich zu verbessern.
Der Bibliotheksstandort ist im Rahmen der bezirklichen Standortplanung langfristig gesichert, da er als Kreuzberger Mittelpunktbibliothek der Grundversorgung der Bevölkerung dient. Die Mittelpunktbibliothek des Bezirks suchen jährlich rund 170.000 Besucher auf.
Eine Reduzierung der Energiekosten des Gebäudes wird erwartet.


Maßnahme: Einbau von Fachräumen, Gymnasium Frankfurter Allee – 3733 / 715 02
Baukosten: 1.600 T€
Bauzeitraum: noch bis 2009

Wegen fehlender fachgerechter Schülerarbeitsplätze an der Georg-Friedrich-Händel-Oberschule, Frankfurter Alle 6a ist der standardgerechte Einbau von naturwissenschaftlichen Fachräumen und der Rückbau der Fachunterrichtsräumen im Altbau zu Unterrichtsräumen vorgesehen. Aufgrund der unzureichenden Fachräume können Experimente und Demonstrationen nicht mehr im erforderlichem Umfang durchgeführt werden. Die Größe der bestehenden Räume liegt unter den Vorgaben nach dem Musterraumprogramm. Das grundständige Gymnasium mit den musikbetonten Zügen soll dauerhaft im Schulnetz verbleiben.


Maßnahme: Umbau und Schaffung von Fachräumen, Gymnasium Böckhstraße – 3733 / 715 06
Baukosten: 800 T€
Bauzeitraum: 2012

Die Hermann-Hesse-Oberschule ist ein 3-zügig eingerichtetes Gymnasium, das dauerhaft im Schulnetz verbleiben soll. Aufgrund der unzureichenden naturwissenschaftlichen Fachräume können Experimente und Demonstrationen nicht mehr im erforderlichen Umfang durchgeführt werden, da sie teilweise unfallgefährdend sind. Die Übungsräume haben jeweils nur 16 Arbeitsplätze, statt jeweils 25. Da die Schule aus mehreren getrennten Gebäuden besteht, sind die Fachräume über verschiedene Gebäude verteilt, wodurch der Schulbetrieb auch im naturwissenschaftlichen Bereich beeinträchtigt wird. Im Rahmen dieser I-Maßnahme ist auch der baulich und räumlich defizitäre Kunst- und Musikbereich für ein 3-zügiges Gymnasium herzurichten.


Maßnahme: Neubau einer Sporthalle und von Außenanlagen 21. G., Hallesche Straße – 3736/715 05
Baukosten: 1.600 T€
Bauzeitraum: ab 2013

Die zweizügige Clara-Grunwald-Grundschule, Hallesche Straße 24 hat keine Sportanlagen. Deshalb ist der Neubau einer einteiligen Sporthalle sowie der Neubau von Außensportanlagen und eines Spielplatzes vorgesehen. Im Rahmen eines städtebaulichen Vertrages (”Triade”) verpflichtet sich der Investor - in Abhängigkeit von der Errichtung einer bestimmten Anzahl von Wohneinheiten - zur Zahlung eines Folgekostenzuschusses.
Durch den Neubau der Sporthalle kann der Sportunterricht der Schule am Standort abgesichert werden. Darüber hinaus kann hier der Bedarf einer benachbarten Grundschule anteilig abdeckt werden und von Vereinen etc. mitgenutzt werden.


Maßnahme: Erweiterungsbau und Grundsanierung des Altbauschulgebäudes, Grundschule Hausburgstraße- 3736 / 715 06
Baukosten: 4.387 T€
Bauzeitraum: 2010 - 2013

Der Standort der vierzügigen Hausburg-Grundschule, Hausburgstraße 20 wird wegen seines nachgefragten Status „Europaschule“ dauerhaft im Schulnetz verbleiben.
Aufgrund der steigenden Schülerzahlen im Einzugsbereich ist eine Kapazitätserweiterung durch einen Erweiterungsbau, angeschlossen an das Schulgebäude, erforderlich. Hierdurch soll insbesondere das Defizit an Gruppen- und Unterrichtsräumen beseitigt werden.
Eine Grundsanierung des bestehenden Schulgebäudes und der Sporthalle ist dringend erforderlich, da nur einzeln angesetzte Reparaturleistungen durch den allgemeinen Zustand der Schule (auch aus ökonomischer Sicht) nicht mehr vertretbar sind.
Die Maßnahme wird aus Mitteln der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung kofinanziert.


Maßnahme: Erweiterung der Modersohn-Grundschule, Niemannstraße – 3736 / 715 07
Baukosten: 1.000 T€
Bauzeitraum: 2009-2010

Standorterweiterung um 7 Unterrichtsräume durch Aufstockung des Daches der Modersohn-Grundschule, Niemannstraße 3.
Aufgrund der Schülerzahlentwicklung hat die Grundschule einen erheblichen Raummehrbedarf. Dieses Defizit wird gegenwärtig insbesondere durch Einschränkungen in der Freizeitbetreuung der Modersohn-Schule offensichtlich. Es fehlt insbesondere an standardgerechten Unterrichtsräumen. Im Ergebnis besteht ein Raummehrbedarf von 7 Räumen.


Maßnahme: Erweiterung der Ludwig-Hoffmann-Grundschule, Lasdehner Str - 3736 / 715 08
Baukosten: 4.100 T€
Bauzeitraum: 2010-2011

Im Einzugsbereich der Ludwig-Hoffmann-Grundschule, Lasdehner Straße ist eine Zuwachstendenz von Einwohnern und Geburten zu verzeichnen, die nicht zuletzt auch ein Ergebnis der beachtlichen Sanierungstätigkeiten der vergangenen Jahre ist. Mittelfristig entsteht ein Bedarf zur Einrichtung von 3 Zügen. Ohne schulplanerische Maßnahmen, die zur Kapazitätserhöhung führen, wird sich die defizitäre Raumsituation am Standort stetig erhöhen auf 1,2 Züge.
Durch einen Erweiterungsbau (13 Unterrichtsräume) soll der künftige Raumbedarf gedeckt werden.
Die Maßnahme wird aus Mitteln des Förderprogramms „Bildung im Quartier“kofinanziert.


Maßnahme: Neugründung einer Grundschule Scharnweberstraße, Grundsanierung und Umbau des Gebäudes – 3736 / 715 09
Baukosten: 3.260 T€
Bauzeitraum: 2011

In der Bezirksregion VIII im Ortsteil Friedrichshain entstehen im Grundschulbereich demnächst Schulraumbedarfe, die im gegenwärtigen Raumbestand nicht zu realisieren sind. Die künftigen Bedarfe in dieser Region belaufen sich auf zusätzlich ca. 3,8 Züge, so dass eine Schulneugründung geplant ist.
Der ehemalige Grundschulstandort in der Scharnweberstraße wird reaktiviert und muss umfassend saniert und entsprechend neuer Richtlinien unter Beachtung von neuen Musterraumprogrammvorgaben umgebaut werden.
Die Maßnahme wird aus Mitteln des Programms Stadtumbau Ost kofinanziert.Die Baumaßnahme umfasst die Herrichtung des Hauptgebäudes. Eine Sanierung der Turnhalle ist nicht Bestandteil des Bauvorhabens, dies ist als gesonderte Maßnahme im Rahmen des Programms Stadtumbau Ost angestrebt.


Maßnahme: Erweiterung der Thalia-Grundschule, Alt-Stralau – 3736 / 715 10
Baukosten: 4.000 T€
Bauzeitraum: ab 2013

Aktuell entsteht an der Thalia-Grundschule, Alt-Stralau 34 ein Erweiterungsbau als erster Bauabschnitt. Dadurch werden die Raumvorgaben für einen zweizügigen Grundschulstandort realisiert.
Aufgrund weiterer Wohnungsneubebauung im ehemaligen Entwicklungsgebiet und damit vermehrter Zuzugsbewegungen entsteht mittel- und langfristig ein Bedarf, der die Bereitstellung einer Grundschule mit einer Kapazität für 3 Züge erfordert. In diesem Zusammenhang soll ein zweiter Erweiterungsbau für einen Grundschulzug (10 Unterrichts- und Freizeiträume) erfolgen. Eine Fläche ist dafür bereits vorgehalten worden.
Laut geltendem Musterraumprogramm für 3 Züge sind 2 Hallenteile vorgesehen. Zur Zeit verfügt die Schule nur über eine kleine Gymnastikhalle.


Maßnahme: Neubau der Jugendfreizeiteinrichtung O35 und der Außenanlagen auf dem Gelände der Jugendverkehrsschule Weinstr – 4011 / 715 03
Baukosten: 950 T€
Bauzeitraum: 2012-2013

Neubau einer Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung mit ca. 300 m² Nutzfläche zzgl. Gestaltung einer Außenanlage auf dem Gelände der Jugendverkehrsschule Weinstraße als Ersatzstandort für den bisher am benachbarten Kita-Standort Höchste Straße 11 betriebenen Schülerladen O 35.
Die dort freiwerdenden Kapazitäten werden für die Bereitstellung zusätzlicher Kitaplätze benötigt. In der Bezirksregion V werden prognostisch bis 2014 ca. 50 Kitaplätze mehr benötigt. Durch den Auszug des Schülerladens könnte die Belegungskapazität am Kita-Standort Höchste Str. 11 um 35 Plätze erweitert werden.
Der Schülerladen hat neben der Erfüllung des allgemeinen außerschulischen Förderungs- und Bildungsauftrages eine für den Barnimkiez in ganz wesentlichem Maße stabilisierende Funktion und soll daher im Viertel erhalten bleiben.


Maßnahme Sanierung des Gebäudes und der Außenanlagen Fürstenwalder Str – 4021 / 715 10
Baukosten: 2.100 T€
Bauzeitraum: ab 2013

Das gesamte Gebäude Fürstenwalder Straße 30 befindet sich in einem sehr schlechten Zustand. Insbesondere müssen die zum Teil nicht mehr zu öffnenden Fenster und Glasgänge ausgetauscht, das Dach, die Berohrung und die Heizungsanlage erneuert werden.
Das Objekt wird durch eine Kita, die Kinder- und Jugendambulanz sowie für Angebote und Projekte der Familienbildung und Beratung in allgemeinen Fragen zur Erziehung genutzt. Alle Angebote werden auch weiterhin im Bezirk benötigt, so dass der Erhalt des Standortes von großer Wichtigkeit ist.


Maßnahme: Neubau einer Zweifeldsporthalle, Oderstraße – 4060 / 715 03
Baukosten: 2.900 T€
Bauzeitraum: 2009-2010

Neubau einer Doppelsporthalle mit Zuschauertribüne (199 Plätze) mit Standardausstattung nach dem Musterraum- und Ausstattungsprogramm ohne Schulsportanforderungen sowie erforderlicher Stellplätze für Sonder- und Einsatzfahrzeuge.
Zur Verringerung der dauerhaft bestehenden Defizite an Sportanlagen im Bezirk und des wachsenden Bedarfs an sportlicher Betätigung im Sektor Freizeit- und Gesundheitssport, ist der Neubau einer Sporthalle im Ortsteil Friedrichshain notwendig.
1.250 T€ werden aus Städtebaumitteln kofinanziert.


Maßnahme: Ausstattung von Schulen, Bürodienstgebäuden und Sportgebäuden mit Gebäuderegeltechnik – 4211 / 715 00
Baukosten: 260 T€
Bauzeitraum: 2011-2013

Ausstattung von Schulen, Bürodienstgebäuden und Sportgebäuden mit Gebäuderegeltechnik sowie Aufschaltung von Schulgebäuden des ESP-Pool 9 vom Vertragspartner an den Immobilienservice.
Durch die Ausstattung fachlich genutzter Liegenschaften mit Gebäuderegeltechnik werden Energiesparmaßnahmen realisiert. Die Amortisation der investierten Mittel beträgt voraussichtlich 5 bis 6 Jahre. Es ist von jährlichen Einsparungen i.H.v. 45 T€ auszugehen, bei steigenden Energiepreisen ist mit entsprechend höheren Einsparpotenzialen zu rechnen.

Kontakt

Ansprechpartner
im Haushalltsamt für die Investitionsplanung ist
Herr Bütow
Tel. 030 / 90298-2064