Städtepartnerschaftsverein Friedrichshain-Kreuzberg e. V.

Folgende Städte und Gemeinden sind Bestandteil des Vereinsleben:

Vorsitzender: Herr Norbert Michalski
E-Mai

Gemütliches Beisammensein mit Freunden aus Limburg-Weilburg

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„Die Jecken sind los!“ So begrüßte der Vorsitzende Norbert Michalski des Partnerschaftsvereins (PV) die „Rotjacken“ aus dem Partnerkreis Limburg-Weilburg am Abend des 26. Juni 2015 im „Yorckschlösschen“, der Musikkneipe von Olav Dähmlow, dem Organisator des „Bergmannstrassenfestes“ zu Beginn des jährlichen Blues- und Jazzfestivals.

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Wiesbaden

Wiesbaden ist die Landeshauptstadt von Hessen und nach Frankfurt/Main zweitgrößte Stadt Hessens. Nördlich von Wiesbaden liegt das Mittelgebirge Taunus. Mit seinen südlichen Stadteilen liegt Wiesbaden am rechten Rheinufer, gegenüber der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz, mit der Wiesbaden ein bundesländerübergreifendes Doppelzentrum bildet.

Die Stadt besitzt zahlreiche Thermal- und Mineralquellen, die schon den Römern, die um 6 bis 15 Jahre nach Christus eine Befestigung in der Nähe errichteten, bekannt waren. Die meisten Gebäude der Wiesbadener Innenstadt sind etwa zwischen 1850 und 1914 entstanden. Die historische Innenstadt, mit vielen repräsentative Gebäude, wie dem hessischen Staatstheater oder dem Kurhaus ist im Vergleich zu anderen Städten in der Region sehr gut erhalten und gilt als einmaliges Kulturdenkmal, aus allen Phasen des Historismus. Das wohlhabende Wiesbaden ist heute zudem die Stadt mit der größten Millionärsdichte Deutschlands.

Der heutige Weinanbau von Riesling-Rebstöcken vom damaligen Staatsweingut am Wiesbadener Neroberg, die im Jahr 2011 durch eine weitere Spende des Wiesbadener Magistrats um weitere 70 Riesling-Rebstöcke vervollständigt wurden. Übrigens: der Name des Kreuzberger Weins, der „Kreuzneroberger“, stellt diese Verbindung zu seinem Ursprung, dem Wiesbadener Neroberg her.
Darüber hinaus zeichnet sich die Partnerschaft zu Wiesbaden vor allem durch intensive, jährlich sich wiederholende Begegnungen im Jugendsport zwischen diversen bezirklichen und Wiesbadener Sportvereinen aus. Weiterhin gab und gibt es von Zeit zu Zeit interessante Ausstellungen auf dem Gebiet der Malerei, der künstlerischen Handpressen und der Fotografie sowie Konzerten von Chören aus der jeweilige anderen Partnerkommune.

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Ingelheim am Rhein

Ingelheim am Rhein liegt in Rheinland-Pfalz, im Landkreis Mainz-Bingen. Die Stadt ist rund 50 km² groß, hat über 24.000 Einwohner und bezeichnet sich, aufgrund ihres überwiegenden Rotweinanbaus, als „Die Rotweinstadt“. Das Gebiet um Ingelheim wurde bereits in vorgeschichtlicher Zeit besiedelt und bietet einen Reichtum an historischen Sehenswürdigkeiten, darunter die von Karl dem Großen erbaute Kaiserpfalz, die Burgkirche oder den Bismarckturm als Wahrzeichen der Stadt.

Ingelheims berühmtester Sohn ist der 1488 geborene Kosmograph Sebastian Münster, Mitautor der Cosmographia, einer historisch-geographischen Beschreibung der Welt. Interessant ist auch das Johanna von Ingelheim als Inspiration für die angebliche Päpstin Johanna, im Roman „Die Päpstin“, von Donna W. Cross gilt. In Ingelheim finden sich jedoch keinerlei konkrete Spuren dieser Frau. Als landschaftliche Besonderheit hat Ingelheim seine, unter Naturschutz stehenden, Kalkflugsanddünen zu bieten.

Die Städtepartnerschaft zu Friedrichshain-Kreuzberg besteht seit 1971. Die bezirkliche Musikschule hat im Rahmen der Europakonzerte der Musikschulen aus den nationalen und internationalen Partnerschaftsstädte Ingelheims schon mehrmals an Konzerten in Ingelheim erfolgreich teilgenommen und viele Kontakte zu den Mitkonzertanten geknüpft. Besonders der Kontakt zu den Ingelheimer/-innen ist intensiv gewachsen.

Im Jahr 2011 war die Berliner Musikschule bereits mehrmals zu Gast in Ingelheim. Dieses Mal war die Musikschule Ingelheim Gast der Musikschule Friedrichshain-Kreuzberg. Seinen Höhepunkt fand der Besuch in dem gemeinsamen Konzert „Zeile 12 – Pop Perlen, für Stimme, Streicher und Band“.
Aus Anlass des diesjährigen 40-jährigen Städtepartnerschafts-Jubiläums hat die Stadt Ingelheim dem Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg 200 junge Rebstöcke der Spätburgunderrebe zur Blutauffrischung der seit 1970 angebauten Weinreben am Kreuzberg gespendet, die im Frühjahr 2012 angepflanzt werden.

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Landkreis Limburg-Weilburg

Der Landkreis Limburg-Weilburg liegt im hessischen Regierungsbezirk Gießen. Kreisstadt ist Limburg an der Lahn. Der Landkreis liegt in Mittelhessen, zwischen dem Mittelgebirgen Taunus und dem Westerwald, ist ca. 738 Quadratmeter groß und hat rund 174000 Einwohner/-innen.

Die ältesten Städte im Landkreis sind Hadarmar (gegr. 832), Weilburg (gegr. 906), Limburg (gegr. 910) und Bad Camberg (gegr. 1000). Daneben sind als Sehenswürdigkeiten die durch den Landkreis fließende Lahn und ihre Flusslandschaft, der Westerwald im nördlichen Teil des Landkreises sowie der Taunus im Süden zu nennen. Das Limburger Becken bildet mit seiner Boden- und Klimagunst eine der ertragreichsten Agrarlandschaften Hessens und hat darüber hinaus als günstiger Lahnübergang seit dem Mittelalter hohe verkehrsgeographische Bedeutung

Seit rund 50 Jahren besteht eine enge, von lebendiger Aufgeschlossenheit geprägte Freundschaft zwischen dem Landkreis und dem Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg. Im Mai 1962, wenige Monate nach dem Mauerbau, fuhren Vertreter des früheren Oberlahnkreises an die Spree, um dort ihre Solidarität mit den Menschen aus der geteilten Stadt zu bekunden. Sie übernahmen in Kreuzberg die Patenschaft für ein Kinderheim in der Hagelberger Straße, das fortan “Weilburger Land” hieß. Damit legten sie den Grundstein zur offiziellen Partnerschaft, die im März 1980 in Berlin und Limburg feierlich begründet wurde. Was diese Partnerschaft besonders auszeichnet sind die vielfältigen persönlichen Bindungen und Kontakte zwischen Vereinen und Schulen, Sportlern, Staatsbediensteten etc. aus Limburg-Weilburg und Friedrichshain-Kreuzberg.

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Kreis Bergstraße

Der Kreis Bergstrasse, mit etwa 264.000 Einwohnern und einer Fläche von 719 Quadratkilometern, liegt inmitten der Wirtschaftsräume Rhein-Main im Norden und Rhein-Neckar im Süden. Er ist ein Landkreis im hessischen Regierungsbezirk Darmstadt. Nachbarkreise sind die nördlichen Landkreise Groß-Gerau und Darmstadt-Dieburg, der Odenwaldkreis im Osten, der baden-württembergische Rhein-Neckar-Kreis im Süden und der Stadtkreis Mannheim. Im Westen bildet der Rhein die natürliche Grenze zu Rheinland Pfalz. Namensgebend ist die Bergstrasse, eine touristische Route, die von Darmstadt nach Süden, bis nach Wiesloch in Baden-Württemberg führt. Der nördliche Teil dieser Strecke führt durch den Kreis Bergstrasse.

Die breite Palette der Bildungseinrichtungen, die vielfältigen Freizeit-, Vereins- und Kulturangebote, das soziale Umfeld und nicht zuletzt die reizvolle und sagenumwobene Landschaft machen die Lebensqualität im Kreis Bergstrasse aus. Als familienfreundlicher Kreis sind flächendeckende Konzepte für Betreuung, Bildung und Erziehung wichtige Handlungsfelder von Politik und Verwaltungen. Das 2.000 Quadratkilometer große Gebiet des Geo-Naturparks Bergstrasse-Odenwald reicht vom Rhein im Westen, bis zum Spessart und dem Bauland im Osten sowie von der Mainebene im Norden, bis zum Neckar im Süden. Beliebt ist auch der 124 Kilometerlange „Nibelungensteig“, der als Wanderweg den Kreis durchzieht.

Eine Städtepartnerschaft zwischen dem Kreis Bergstrasse und dem Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg besteht seit 1969.

Sie ist vor allem gekennzeichnet durch die Begegnungen von Bürger/-innen aus den Partnern im Odenwald und im Berliner Bezirk im jeweils anderen Partner, Jugendsportbegegnungen und vor allem durch den Austausch von Kunstausstellungen der bildenden Kunst und Geschichtsausstellungen.

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Stadt Porta Westfalica

Die Stadt Porta Westfalica hat ihren Namen durch ihre geographische Lage (westfälische Pforte). Sie liegt am Durchbruch der Weser, zwischen Wiehen- und Wesergebirge, im Kreis Minden-Lübbecke und im Einzugsgebiet der Städte Bad Oeynhausen sowie der Kreisstadt Minden. Das Durchgangstal der Weser durch die Porta Westfalica wurde 2006 als Nationales Geotop ausgezeichnet.

Die Stadt Porta Westfalica besteht aus 15 ländlich geprägten Kleingemeinden, die 1973 durch eine Gebietsreform zusammengeschlossen wurden. Im Juni 2010 zählte sie 35.218 Einwohner.
Archäologische Funde zeigen, dass die Gegend um den Weserdurchbruch bereits in der Steinzeit besiedelt wurde. In der Römerzeit war hier ein Durchgangslager. Porta Westfalica ist heute der einzige lateinische Stadtname einer deutschen Stadt.

Markant für Besucher und ein beliebtes Ausflugsziel ist das Kaiser-Wilhelm-Denkmal auf dem Wittekindsberg. Es wurde zwischen 1797-1888 zu Ehren Kaiser Wilhelm I erbaut.
Das Besucherbergwerk Kleinbremen, der 142 m hohe Fernsehturm sowie drei Windmühlen, eine Wassermühle und die Naherholungsanlage „Großer Weserbogen“ sind weitere touristische Anziehungspunkte.

Am 30.08.1968 kamen das Amt Hausberge und der Bezirk Berlin-Kreuzberg darin überein, im Rahmen einer Partnerschaft einen Austausch zu pflegen. 1973 wurde die Partnerschaft dann auf die Stadt Porta Westfalica übertragen. „Kreuzberg ist weit über die Grenzen Berlins hinaus zu einem Begriff für kulturelle und soziale Vielfalt geworden“, so die Web-Seite der Stadt Porta.

Die Partnerschaftsbegegnungen zwischen den Bürger/-innen finden insbesondere in den Bereichen des Jugendsports, dem Zeigen von Kunst-Ausstellungen und den Besuchen von Bürger/-innen jeglichen Alters in der jeweils anderen Partnerkommune.

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Kiryat Yam

Kiryat Yam wurde 1945 in Israel gegründet und liegt am Mittelmeer. Die Küstenstadt liegt ca. 10 km nördlich von Haifa und hatte 2003 etwa 38.000 Einwohner, darunter etwa 20.000, die seit 1990 mit einer großen Einwanderungswelle, nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion, kamen.

2008 lag die Einwohnerzahl bei etwa 40.000. Zusammen mit einigen anderen kleinen Städten, bildet Kiryat Yam einen Ballungsraum mit dem inoffiziellen Namen Hakrajot. Kiryat Yam zielt in seiner Wirtschaftsplanung auf eine bessere Erschließung seiner kilometerlangen Sandstrände für den Tourismus. Demnächst soll ein Komplex mit Luxushotel, Kongress- und Einkaufszentrum sowie Wellness – Einrichtungen gebaut werden. Schon im letzten Jahr wurde zur Freude der Einwohner eine schöne Strandpromenade, mit Aussicht auf die Bucht von Haifa und das Kamelgebirge eingeweiht. Zahlreiche Cafés und Restaurants bringen Besuchern die kulinarische Kultur Israels näher. In Kiryat Yam wird traditionell viel musiziert und es gibt die Sage, dass die Musik eine Meerjungfrau an die Küste von Kiryat Yam gelockt haben soll. Viele wollen sie gesehen haben und es wurde eine beachtliche Belohnung für einen Nachweis ihrer Existenz ausgesetzt. Möge diese Meerjungfrau zum Wahrzeichen einer offenen und gastfreundlichen Stadt werden, die Jahrtausende alte Mittelmeer-Traditionen und modernes Leben verbindet. Seit 1990 ist Kiryat Yam Städtepartner von Friedrichshain-Kreuzberg.

Schwerpunkt der Partnerschaft ist der gegenseitige Besuch der Musikschule des Bezirks und des Jugendorchesters der Konservatoriums der israelischen Partnerstadt; insbesondere die Musik beider Musikinstitutionen führt zu engen Verbindungen der beteiligten Musiker/innen. Darüber hinaus kommen regelmäßige Besucher/innen aus dem Bezirk nach Kiryat Yam im Rahmen von Besuchen Israels zustande.

Eine Schulpartnerschaft je einer Schule aus beiden Partnerkommunen wird angestrebt.