Drucksache - DS/0915/V  

 
 
Betreff: Schikane am Fahrradweg Frankfurter Tor
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:CDUCDU
Verfasser:Müller, GötzMüller, Götz
Drucksache-Art:Mündliche AnfrageMündliche Anfrage
Beratungsfolge:
BVV Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin
29.08.2018 
Öffentliche Sitzung der BVV Friedrichshain-Kreuzberg (BVV) schriftlich beantwortet     

Beschlussvorschlag

Ich frage das Bezirksamt:

 

  1. Aus welchen sachlichen Gründen wurde der Anschluss des Fahrradweges stadtauswärts nicht komplett auf der normalen Breite ca. 1,5 m durchgeführt, sondern schmaler gemacht?
     
  2. Wurde die in Frage 1 thematisierte nicht realisierte Möglichkeit durch das BA in Betracht gezogen?
     
  3. Gehört diese Art der Fahrradweggestaltung aus Sicht des BA  zum Radverkehrskonzept des Senats?

 

Nachfrage:
 

  1. Ist das Bezirksamt der Auffassung, mit der Realisierung des Anschlusses zu einer erhöhten Attraktivität des Radverkehrs bzw. zur Einhaltung der Verkehrsregeln durch Radfahrer einen Beitrag geleistet zu haben?

 

 

Abt. Bauen, Planen und Facility Management                                               

Bezirksstadtrat

 

 

Ihre Anfrage beantworte ich wie folgt:

 

  1. Aus welchen sachlichen Gründen wurde der Anschluss des Fahrradweges stadtauswärts nicht komplett auf der normalen Breite ca. 1,5 m durchgeführt, sondern schmaler gemacht?

 

Der Fahrradweg stadtauswärts besitzt östlich des Frankfurter Tores eine Breite von mindestens 1,5 m. Nur in einem kurzen Abschnitt (ca. 20m) direkt am U- Bahnhofzugangsbauwerk ist die Radwegbreite geringer. Die geringere Breite resultiert aus der Lage der sich direkt gegenüberliegenden U-Bahnhofzugangsbauwerke und der dazwischen zur Verfügung stehenden Verkehrsfläche, welche für notwendige Fahrspuren für den Kfz- Verkehr, eine Aufstellfläche für Fußgänger auf dem Mittelstreifen und Flächen für den Radverkehr aufzuteilen sind. Da die bestehenden Fahrspuren und der Mittelstreifen aus aus Sicht der Verkehrslenkung Berlin und der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz für unverzichtbar gehalten werden, wurden diese in Mindestbreite straßenverkehrsbehördlich angeordnet und der zwischen den Außenkanten der U- Bahnhofzugangsbauwerken verbleibende Verkehrsraum für die Radwege ausgebaut.

 

  1. Wurde die in Frage 1 thematisierte nicht realisierte Möglichkeit durch das BA in Betracht gezogen?

 

Eine Möglichkeit, den Radweg an dem U-Bahnhofzugangsbauwerk breiter auszubauen, gab es auf Grund der baulichen Situation nicht und wurde daher durch das BA nicht in Betracht gezogen.

 

  1. Gehört diese Art der Fahrradweggestaltung aus Sicht des BA zum Radverkehrskonzept des Senats?

 

Aus Sicht des Bezirksamtes wird jede Maßnahme die zur Verbesserung des Radverkehrs führt ausdrücklich befürwortet, auch wenn Sie aufgrund „scheinbarer Geringfügigkeit“ nicht zwingend zum Radverkehrskonzept gehört.

 

Nachfrage:

 

  1. Ist das Bezirksamt der Auffassung, mit der Realisierung des Anschlusses zu einer erhöhten Attraktivität des Radverkehrs bzw. zur Einhaltung der Verkehrsregeln durch Radfahrer einen Beitrag geleistet zu haben?

 

Das Bezirksamt ist der Auffassung, mit der Realisierung des Anschlusses zu einer erhöhten Attraktivität des Radverkehrs bzw. zur Einhaltung der Verkehrsregeln durch Radfahrer einen Beitrag geleistet zu haben.

 

Freundliche Grüße

 

 

Florian Schmidt

 

 
 

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