Drucksache - DS/0902/V  

 
 
Betreff: Gedenken an den Vorsitzenden des Münchener Arbeiter- und Soldatenrates und Bayerns ersten Ministerpräsidenten Kurt Eisner
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:DIE LINKEVorsteherin
Verfasser:Jösting-Schüßler, LotharJaath, Kristine
Drucksache-Art:AntragBeschluss
Beratungsfolge:
BVV Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin Vorberatung
29.08.2018 
Öffentliche Sitzung der BVV Friedrichshain-Kreuzberg (BVV) überwiesen   
Ausschuss für Kultur und Bildung Vorberatung
19.09.2018 
Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Kultur und Bildung      
13.11.2019 
Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Kultur und Bildung (KuBi)      
BVV Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin Entscheidung
27.11.2019 
Öffentliche Sitzung der BVV Friedrichshain-Kreuzberg (BVV)      

Beschlussvorschlag

Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:

 

Das Bezirksamt wird aufgefordert, in geeigneter Weise vermutlich mit einer Gedenktafel an den Münchener Arbeiter- und Soldatenratsvorsitzenden und ersten bayrischen Ministerpräsidenten Kurt Eisner an einem seiner Wohnorte in Kreuzberg in der heutigen Obentrautstraße 51 bzw. 53 zu erinnern. Die Ehrung sollte spätestens bis zum 21. Februar 2019 stattfinden. Kurt Eisner wurde am 21. Februar 1919 in München von rechtsradikalen Offizieren ermordet.

 

 

Begründung:

 

Kurt Eisner verbrachte den größten Teil seiner Kinder- und Jugendjahre in der Teltowstraße, die 1936 in Obentrautstraße umbenannt wurde. Er war ein aufrechter Demokrat und radikaler Kriegsgegner. Nach der Revolution 1918 wurde er übergangsweise bayerischer Ministerpräsident. Bei den folgenden Wahlen erlitt seine Partei, die USPD, eine Niederlage. Auf dem Weg zum Landtag, wo er seinen Rücktritt bekanntgeben wollte, wurde er ermordet.

 

 

BVV 29.08.2018

Die Bezirksverordnetenversammlung beschließt:

 

Überweisung:

 

  • Ausschuss für Kultur und Bildung

 

 

KuBi 19.09.2018

Überweisung: Gedenktafelkommission

 

 

KuBi 13.11.2019

Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:

 

Das Bezirksamt wird aufgefordert, in geeigneter Weise etwa mit einer Gedenktafel, ggf. aus dem Berliner Gedenktafelprogramm an den Münchener Arbeiter- und Soldatenratsvorsitzenden und ersten bayrischen Ministerpräsidenten Kurt Eisner an einem seiner Wohnorte in Kreuzberg in der heutigen Obentrautstraße 51 bzw. 53 zu erinnern, der am 21. Februar 1919 in München von rechtsradikalen Offizieren ermordet wurde.

 

 

Die Bezirksverordnetenversammlung beschließt:

 

Die Vorlage wird zur Kenntnis genommen.

 

 

BVV 27.11.2019

Die Bezirksverordnetenversammlung beschließt:

 

Die Vorlage wird zur Kenntnis genommen.

 

 
 

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