Drucksache - DS/0698/V  

 
 
Betreff: Auftrag zum Kunst-Denkmal für Rio Reiser
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:SPDSPD
Verfasser:Aydin, SevimAydin, Sevim
Drucksache-Art:Mündliche AnfrageMündliche Anfrage
Beratungsfolge:
BVV Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin
21.03.2018 
Öffentliche Sitzung der BVV Friedrichshain-Kreuzberg beantwortet   

Beschlussvorschlag

Ich frage das Bezirksamt:

 

  1. Trifft es zu, dass auf dem Hof vom Georg von Rauch-Haus, direkt vor der Musikschule am Bethanien, und dem Georg von Rauch-Haus ein Kunst-Denkmal zur Würdigung des Rocksängers Rio Reiser in Auftrag gegeben worden ist?

 

  1. Wenn ja: Wann hat das Bezirksamt diesen Auftrag erteilt?

 

  1. Aus welchem Grund wurde die Bezirksverordnetenversammlung, die Gedenktafelkommission, das Gremium Kunst am Bau sowie das FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum nicht in die Entscheidung einbezogen?

 

Beantwortung: BezStR Herr Schmidt

 

zu Frage 1: Das ist eben ja, Ihre Frage beantworte ich gerne. Die Planung  für die von Ihnen angesprochene Rio-Reiser-Würdigung hat der Fachbereich Stadtplanung bekleidet. Der im Boden eingelassene Schriftzug ist Teil der Gestaltung der Freianlage. Diese Perspektive möchte ich in der folgenden Beantwortung zum besseren Verständnis voranstellen.

Hier wird folglich kein Kunstdenkmal geschaffen, sondern lediglich im Rahmen der Außengestaltung ein einfacher Schriftzug zur Erinnerung eingebettet.

 

zu Frage 2: Die Planung erfolgte im Rahmen des Auftrags für die Freianlagengestaltung, die nach einem Gutachterverfahren seit 2008 läuft und stellt lediglich ein Ausführungsdetail dar.

 

zu Frage 3: Da es kein Denkmal ist, erfolgte auch keine Abstimmung mit dem genannten Gremium. Es gab Abstimmungen mit den Nutzern, Projektbeteiligten und es gab verschiedene öffentliche Veranstaltungen zur Erörterung der Freianlagenplanung.

 

Frau Aydin: Dennoch habe ich ehrlich gesagt nicht verstanden, es ist ja egal …, also irgendetwas wurde ja da gemacht. Wer hat das in Auftrag gegeben und wie ist das Ganze jetzt zu sehen, nachdem jetzt auch eine Umbenennung des Heinrichplatzes im Grunde im Gespräch ist?

 

zu Nachfrage 1 und 2: Es tut mir jetzt wirklich leid. Ich stecke ja fast nicht in dieser Materie drin. Ich habe also …, eine halbe Stunde vor dieser Sitzung wurde ich gebeten, das vorzulesen, aber ich kann Ihnen jetzt darauf keine Antwort geben und wenn Sie da mir noch mal eine Mail vielleicht schreiben, wäre ganz nett, dann können wir da Aufklärung schaffen.

 

Frau Sommerwetter: Ich befürchte, dass ich auch keine Antwort kriege. Ich frage aber trotzdem: Können Sie sagen, wann die Gestaltung des Platzes und der Schriftzug dann für uns alle ersichtlich sein wird und wir möglicherweise teilhaben können an der Öffnung dieses Platzes?

 

zu Nachfrage 3: Wissen Sie, ich habe mich heute wirklich mit der großen Anfrage Ihres Parteikollegen im Vorfeld sehr viel beschäftigt. Das waren mehrere Seiten Antwort und wie eben gerade gesagt, diese Sachen wurde mir kurz vorher noch zugeteilt und ich weiß es einfach nicht. Ich bitte das zu entschuldigen, aber so ist es jetzt.

 

Herr Vollmert: Herr Schmidt, wenn Sie es heute Abend evtl. nicht sagen können, aber vielleicht dann nachreichen. Also wenn dieser Schriftzug keine Kunst ist, dann möchte ich schon mal wissen, wer dann diesen Schriftzug angefertigt hat. War das ein Handwerker oder eine Künstlerin oder ein nstler? Das würde mich …, das würde mich dann doch mal sehr interessieren, wie Sie per definitionem zu einem Schriftzug kommen, der nicht künstlerisch gestaltet ist. Vielen Dank.

 
 

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