Drucksache - DS/1364/IV  

 
 
Betreff: Friedrichshain-Kreuzberg zur "Fairtrade-Stadt" machen
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:B'90/Die GrünenVorsteherin
Verfasser:1. Schwarze, Julian
2. Schemmel, Jonas
Jaath, Kristine
Drucksache-Art:AntragBeschluss
Beratungsfolge:
BVV Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin Vorberatung
29.10.2014 
Öffentliche Sitzung der BVV Friedrichshain-Kreuzberg überwiesen   
Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz, Verkehr und Immobilien Vorberatung
12.11.2014 
Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klimaschutz, Verkehr und Immobilien ohne Änderungen im Ausschuss beschlossen   
Ausschuss für Wirtschaft und Ordnungsamt Vorberatung
17.02.2015 
Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft und Ordnungsamt mit Änderungen im Ausschuss beschlossen   
Ausschuss für Schule Vorberatung
19.11.2014 
Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Schule vertagt   
04.03.2015 
Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Schule ohne Änderungen im Ausschuss beschlossen   
Ausschuss für Personal, Haushalt und Investitionen, Rechnungsprüfung Beratung ff
28.04.2015 
Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Personal, Haushalt und Investitionen, Rechnungsprüfung ohne Änderungen im Ausschuss beschlossen   
BVV Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin Entscheidung
29.04.2015 
Öffentliche Sitzung der BVV Friedrichshain-Kreuzberg ohne Änderungen in der BVV beschlossen   

Beschlussvorschlag
Anlagen:
Antrag_Fairtrade-Stadt  

Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:

Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:

 

Der Bezirk beteiligt sich an der Kampagne „Fairtrade-Towns“ (www.fairtrade-towns.de) und bewirbt sich um den Titel „Fairtrade-Stadt“. Vor diesem Hintergrund wird das Bezirksamt beauftragt, seinen Beitrag zur Erfüllung der notwendigen Kriterien zu leisten. Dazu gehört u.a. die Bildung einer lokalen Steuerungsgruppe, die auf dem Weg zur „Fairtrade-Stadt“ die Aktivitäten vor Ort koordiniert. Darin vertreten sein sollen das Bezirksamt, BVV, Arbeitsgemeinschaften des Einzelhandels, Schulen sowie zivilgesellschaftlichen Initiativen.

 

Ziel der Beteiligung des Bezirks an der Kampagne „Fairtrade-Towns“ soll sein, gemeinsam mit Akteur*innen aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft die Förderung von fair gehandelten Produkten in Friedrichshain-Kreuzberg weiter voranzutreiben.

 

Der BVV ist auf dem Weg zur „Fairtrade-Stadt“ halbjährlich, nach der Verleihung jährlich über den Fortgang der Aktivitäten zu berichten.

 

 

Begründung:

 

Fairtrade wirkt in vielen verschiedenen Bereichen. Dies sind zum Beispiel Umwelt- und Klimaschutz, Armutsbekämpfung, Frauenrechte,Gesundheitsschutz, Kinder- und Erwachsenenbildung. Konsumenten, die Fairtrade-Produkte kaufen, tragen somit dazu bei, dass die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Kleinbauern und Beschäftigten durch Fairtrade-Preise und -Prämien verbessert werden. Politik und öffentliche Verwaltung können und sollten ebenfalls ihren Beitrag leisten, in dem sie sich z.B. an Kampagnen beteiligen, die dazu beitragen sollen, dass fairer Handel und seine Wirkungen auf die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Menschen noch bekannter gemacht werden. Auch Friedrichshain-Kreuzberg soll sich an der Fairtrade-Kampagne beteiligen und sich um den Titel „Fairtrade-Stadt“ bewerben.

Um den Titel „Fairtrade-Stadt“ zu erhalten, müssen mindestens fünf Kriterien erfüllt sein:
 

  1. Es liegt ein Beschluss der Kommune vor, dass bei allen Sitzungen der Ausschüsse und des Rates sowie im Bürgermeisterbüro Fairtrade-Kaffee sowie ein weiteres Produkt aus Fairem Handel verwendet wird. Es wird die Entscheidung getroffen, als Stadt den Titel „Fairtrade-Stadt“ anzustreben.
  2. Es wird eine lokale Steuerungsgruppe gebildet, die auf dem Weg zur „Fairtrade-Stadt“ die Aktivitäten vor Ort koordiniert. Darin vertreten sein sollen das Bezirksamt, BVV, Arbeitsgemeinschaften des Einzelhandels und mögliche Initiativen.
  3. In den lokalen Einzelhandelsgeschäften werden gesiegelte Produkte aus fairem Handel angeboten und in Cafés und Restaurants werden Fairtrade-Produkte ausgeschenkt.
  4. In öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Vereinen und Kirchen werden Fairtrade-Produkte verwendet und es werden dort Bildungsaktivitäten zum Thema „fairer Handel“ durchgeführt.
  5. Die örtlichen Medien berichten über Aktivitäten auf dem Weg zur „Fairtrade-Stadt“.

 

 

BVV 29.10.2014

Die Bezirksverordnetenversammlung beschließt:

 

Überweisung:

Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz, Verkehr und Immobilien,

Ausschuss für Wirtschaft und Ordnungsamt,

Ausschuss für Personal, Haushalt und Investitionen, Rechnungsprüfung (federführend)

 

 

WiO an PHI 17.02.2015

Die Bezirksverordetenversammlung möge beschließen:

 

Der Bezirk beteiligt sich an der Kampagne „Fairtrade-Towns“ (www.fairtrade-towns.de) und bewirbt sich um den Titel „Fairtrade-Stadt“. Vor diesem Hintergrund wird das Bezirksamt beauftragt, seinen Beitrag zur Erfüllung der notwendigen Kriterien zu leisten.

 

Wichtiger Bestandteil ist u.a. die Bildung einer lokalen Steuerungsgruppe, die auf dem Weg zur „Fairtrade-Stadt“ die Aktivitäten vor Ort koordiniert. Darin vertreten sein sollen mindestens Vertreter*innen aus Politik, Einzelhandel und zivilgesellschaftlichen Initiativen sowie nach Möglichkeit dem Bezirksamt.

 

Ziel der Beteiligung des Bezirks an der Kampagne „Fairtrade-Towns“ soll sein, gemeinsam mit Akteur*innen aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft die Förderung von fair gehandelten Produkten in Friedrichshain-Kreuzberg weiter voranzutreiben.

 

Der BVV bzw. dem zuständigen Ausschuss ist auf dem Weg zum „Fairtrade-Bezirk“ regelmäßig über den Fortgang der Aktivitäten zu berichten.

 

 

PHI 28.04.2015

Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:

 

Der Bezirk beteiligt sich an der Kampagne „Fairtrade-Towns“ (www.fairtrade-towns.de) und bewirbt sich um den Titel „Fairtrade-Stadt“. Vor diesem Hintergrund wird das Bezirksamt beauftragt, seinen Beitrag zur Erfüllung der notwendigen Kriterien zu leisten.

 

Wichtiger Bestandteil ist u.a. die Bildung einer lokalen Steuerungsgruppe, die auf dem Weg zur „Fairtrade-Stadt“ die Aktivitäten vor Ort koordiniert. Darin vertreten sein sollen mindestens Vertreter*innen aus Politik, Einzelhandel und zivilgesellschaftlichen Initiativen sowie nach Möglichkeit dem Bezirksamt.

 

Ziel der Beteiligung des Bezirks an der Kampagne „Fairtrade-Towns“ soll sein, gemeinsam mit Akteur*innen aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft die Förderung von fair gehandelten Produkten in Friedrichshain-Kreuzberg weiter voranzutreiben.

 

Der BVV bzw. dem zuständigen Ausschuss ist auf dem Weg zum „Fairtrade-Bezirk“ regelmäßig über den Fortgang der Aktivitäten zu berichten.

 

 

BVV 29.04.2015

Die Bezirksverordnetenversammlung beschließt:

 

Der Bezirk beteiligt sich an der Kampagne „Fairtrade-Towns“ (www.fairtrade-towns.de) und bewirbt sich um den Titel „Fairtrade-Stadt“. Vor diesem Hintergrund wird das Bezirksamt beauftragt, seinen Beitrag zur Erfüllung der notwendigen Kriterien zu leisten.

 

Wichtiger Bestandteil ist u.a. die Bildung einer lokalen Steuerungsgruppe, die auf dem Weg zur „Fairtrade-Stadt“ die Aktivitäten vor Ort koordiniert. Darin vertreten sein sollen mindestens Vertreter*innen aus Politik, Einzelhandel und zivilgesellschaftlichen Initiativen sowie nach Möglichkeit dem Bezirksamt.

 

Ziel der Beteiligung des Bezirks an der Kampagne „Fairtrade-Towns“ soll sein, gemeinsam mit Akteur*innen aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft die Förderung von fair gehandelten Produkten in Friedrichshain-Kreuzberg weiter voranzutreiben.

 

Der BVV bzw. dem zuständigen Ausschuss ist auf dem Weg zum „Fairtrade-Bezirk“ regelmäßig über den Fortgang der Aktivitäten zu berichten.

 

 
 

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