Drucksache - DS/1144/III  

 
 
Betreff: Traditionsreiches Laienkünstlerstudio "Otto Nagel" Hier: Schließung des Studios am 31. Mai 2009 wegen Ruhestand des Kursleiters
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:DIE LINKEVorsteherin
Verfasser:Assatzk, MirkoBurkert-Eulitz, Marianne
Drucksache-Art:AntragBeschluss
Beratungsfolge:
BVV Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin Entscheidung
25.02.2009 
Öffentliche Sitzung der BVV Friedrichshain-Kreuzberg überwiesen   
Kultur und Bildung Vorberatung
19.03.2009 
Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Kultur und Bildung      
BVV Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin Vorberatung
25.03.2009 
Öffentliche Sitzung der BVV Friedrichshain-Kreuzberg ohne Änderungen in der BVV beschlossen   
BVV Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin Vorberatung
29.04.2009 
Öffentliche Sitzung der BVV Friedrichshain-Kreuzberg mit Abschlussbericht zur Kenntnis genommen   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlagen:
DS1144_VzK_Otto Nagel1  

 

Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:

Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:

 

Das Bezirksamt wird gebeten bis zum April 2009 zu prüfen, ob und wie das traditionsreiche und weit über die Bezirksgrenzen hinaus bekannte Laienkünstlerstudio „Otto Nagel" mit gegenwärtig 70 Künstler/innen vorerst auf ehrenamtlicher Grundlage nach dem 31. Mai 2009 im Bezirk weiterarbeiten kann.

 

 

Begründung: 

 

Im Studio „Otto Nagel" arbeiten seit 1960 Laienkünstler auf dem Gebiet der Malerei und Grafik. Der berühmte Berliner Maler Otto Nagel hat diese Einrichtung gefördert.

Dieses Studio ist bezüglich Haushalt im Kulturbereich des Bezirksamtes Friedrichshain-Kreuzberg angesiedelt und nutzt in den Räumen des Bezirksamtes am Bersarin-Platz (Petersburger Straße 86) zwei Zimmer mit spezifischem Mobiliar.

Leiter des Studios (1 Planstelle) ist seit 1976 Herr Volkmar Götze. Er betreut wöchentlich acht Kurse mit etwa 70 Laienkünstler/innen, vorrangig aus dem Ostteil der Stadt, besonders aus dem Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg. Im Studio arbeiten Angehörige aller Altersgruppen und Einkommensschichten.

Das bildnerische Schaffen unter der künstlerischen Anleitung von Herrn Götze ist durch zahlreiche Ausstellungen und durch die Presse der Öffentlichkeit seit Jahrzehnten bekannt und gewürdigt worden. Das Studio „Otto Nagel" gilt auf dem Gebiet des bildkünstlerischen Laienschaffens als eine der traditionsreichsten Einrichtungen der Stadt.

Herr Götze tritt am 31. Mai 2009 in den Ruhestand. Diesbezüglich musste er unlängst den Kursteilnehmern im Auftrag des Kulturamtes mitteilen, dass an einen Erhalt des Studios nicht gedacht ist. Somit besteht die Gefahr, dass neben dem Wegfall der Betreuung durch Herrn Götze auch die materiellen Grundlagen für eine weitere Arbeit von 70 Laienkünstlern zerstört wird. Demzufolge ist zu befürchten, dass die Zeichentische, Trocknungsgerätschaften, Stühle, Schränke, Papierschneider u. a., da diese nicht anderweitig genutzt werden können, auf dem Müll landen.

 

 

Die Bezirksverordnetenversammlung beschließt:

 

Der Antrag wird in den Ausschuss für Kultur und Bildung überwiesen.

 

KuBi 19.03.09

 

Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:

 

Das Bezirksamt wird gebeten bis zum April 2009 zu prüfen, ob und wie das traditionsreiche und weit über die Bezirksgrenzen hinaus bekannte Laienkünstlerstudio „Otto Nagel" mit gegenwärtig 70 Künstler/innen vorerst auf ehrenamtlicher Grundlage nach dem 31. Mai 2009 im Bezirk weiterarbeiten kann.

 

 

 

BVV 25.03.09

 

 

Die Bezirksverordnetenversammlung beschließt:

 

Das Bezirksamt wird gebeten bis zum April 2009 zu prüfen, ob und wie das traditionsreiche und weit über die Bezirksgrenzen hinaus bekannte Laienkünstlerstudio „Otto Nagel" mit gegenwärtig 70 Künstler/innen vorerst auf ehrenamtlicher Grundlage nach dem 31. Mai 2009 im Bezirk weiterarbeiten kann.

 

 

 

23.04.09

 

Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:

 

Die Vorlage des Bezirksamtes zur Kenntnis genommen.

 

Text, siehe Anlage!

 

 

 

BVV 29.04.09

 

Die Bezirksverordnetenversammlung beschließt:

 

Die Vorlage des Bezirksamtes wird zur Kenntnis genommen.

 
 

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