Drucksache - DS/0814/III  

 
 
Betreff: Direkt-Nummer zum Jobcenter
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:WAS - BVorsteherin
  Burkert-Eulitz, Marianne
Drucksache-Art:AntragDrucksache beendet
Beratungsfolge:
BVV Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin Entscheidung
25.06.2008 
Öffentliche Sitzung der BVV Friedrichshain-Kreuzberg überwiesen   
Beschäftigung und Job Center Vorberatung
10.07.2008 
Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Beschäftigung und Jobcenter vertagt   
11.09.2008 
Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Beschäftigung und Jobcenter vertagt   
09.10.2008 
Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Beschäftigung und Jobcenter mit Änderungen im Ausschuss beschlossen   
Beschäftigung und Job Center Vorberatung
Beschäftigung und Job Center Vorberatung

Sachverhalt
Beschlussvorschlag

 

Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:

Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:

 

Das Bezirksamt wird ersucht zu prüfen, ob die technischen und organisatorischen Voraussetzungen geschaffen werden können, dass die Kundenbetreuer des Jobcenters Friedrichshain-Kreuzberg zu bestimmten Sprechzeiten für die Kunden direkt telefonisch erreichbar sind.

 

Insbesondere wird das Bezirksamt ersucht, über die Jobcenter-Trägervertretung ein integrationsförderndes Konzept dazu zu erarbeiten, wie die fernmündliche Betreuung und Beratung von Arbeitssuchenden mit Migrationshintergrund verbessert werden kann.

 

Der BVV soll spätestens im Oktober 2008 über die Ergebnisse berichtet werden.

 

Begründung:

Mit dem outgesourcten Telefonservice an ein nicht näher bekanntes externes Call-Center-Unternehmen fehlt dem Jobcenter ein Dienstleistungsaspekt, der bei anderen wichtigen Anlaufstellen öffentlicher Einrichtungen, wie Krankenkassen, Studentenwerk, Ausländerbehörde, Rentenversicherungsanstalt u.a. eine Selbstverständlichkeit ist: Der Telefon-Kontakt zu einem Ansprechpartner vor Ort, der konkrete Auskünfte zum persönlichen Anliegen geben kann und mit dem auf diesem Weg auch Terminvereinbarungen getroffen werden können.

 

Die kundenfreundliche Ausgestaltung des Jobcenters soll entsprechend den Belangen und Bedürfnissen der jeweiligen Kundschaft weiterentwickelt und verbessert werden. In diesem Zuge ist die Ausrichtung des Kundenservices des Jobcenters auch auf die Bedürfnisse und Belange von Migrant/innen abzustimmen, die besonders durch fehlende Kommunikationsmöglichkeiten beeinträchtigt werden. Dieser Prozess muss integrationsfördernd sein. Es geht darum, durch bedarfsgerechte und den Bedürfnissen entsprechende Bedienung der Kunden/innen Missverständnisse, Fehlentscheidungen und konflikthafte Auseinandersetzungen im Verwaltungsablauf weitestgehend zu vermeiden bzw. auszuschließen.

 

Die Bezirksverordnetenversammlung beschließt:

 

Die Drucksache wird in den Ausschuss für Beschäftigung und JobCenter überwiesen.

 

 

Jobcenter 10.07.08

Da Frau Waldukat der WAS-B, der antrageinreichenden Fraktion heute leider verhindert ist und keine Stellung zu diesem Antrag nehmen kann, wird die Abstimmung vertagt.

 

 

Jobcenter 09.10.08

Die Drucksache wurde mit folgender Änderung im Ausschuss beschlossen.

 

Siehe Drucksache 0814-1/III

 

 

 

 
 

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