Berliner Sport - Rund um Fair !

Kampagne für mehr globale Gerechtigkeit - auch beim Sport!

Formate: video/vimeo
Produktionsbedingungen
So sollte es nicht sein: dunkle und enge Räumlichkeiten in konventionellen Nähzentren Bild: Robert Weber

Der organisierte Sport ist eine tragende Säule des Gemeinwohls. Sport ist aber auch ein Wirtschaftsfaktor: So generieren Megasportevents wie Fußballweltmeisterschaften und Olympische sowie Paralympische Spiele sowohl bei Produzenten als auch bei Konsumenten erhebliche Umsätze.

*Mit dem immensen Einfluss der Sportindustrie und -veranstaltungen geht jedoch auch eine soziale und politische Verantwortung einher. Denn unsere Sportmarken, egal wie teuer, sind nicht fairer produziert als andere Modemarken.
Auch sie wollen immer mehr Gewinn erzielen, je höher desto besser. Immer schneller wachsen ihre Etats für Marketing und Vertrieb. Fast überall, wo Sportartikel produziert werden, kommt es dadurch jeden Tag zu Arbeits- und Menschenrechtsverletzungen.*

Inzwischen gibt es jedoch Anbieter, die fair gehandelte Bälle in verschiedenen Qualitätsstufen – sowohl für’s Training, als auch mit FIFA-Zertifizierung für den Profisport – produzieren, teilweise mit individuellem Design auch in geringer Stückzahl.

Daher hat sich der Bezirk gemeinsam mit der Steuerungsgruppe „Friedrichshain-Kreuzberg wird fair!“ das Ziel gesetzt, Akteure aus Politik, Verwaltung und Gesellschaft über Menschenrechtsverletzungen entlang der Produktionskette von Fußbällen zu sensibilisieren und auf Alternativen aufmerksam zu machen.

Sie wollen, dass auch Ihre Schule oder Ihr Verein sich an der Initiative beteiligt? Dann nehmen Sie gerne Kontakt auf: helena.jansen@ba-fk.berlin.de

Der Bezirk ist Mitinitiatior der berlinweiten Kampagne “Berliner Sport – Rund um Fair”

Kreuzberger Kick Off - Berliner Sport Rund um Fair!

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Am 13.07.2017 gab Friedrichshain-Kreuzberg den Anstoß für die landesweite Kampagne „Berliner Sport – Rund um Fair“ und lud gemeinsam mit Hansa 07 e.V., dem Landessportbund Berlin e.V. (LSB), der GSJ gGmbH (Gesellschaft für Sport und Jugendsozialarbeit) und dem Berliner Promotor*innenprogramm zum Freundschaftsspiel zwischen Hansa 07 e.V. und dem Fair Friends Allstars.
Der Staatssekretär für Sport, Christian Gaebler, ließ es sich nicht nehmen, persönlich das Spiel zu pfeifen und als Schiedsrichter zu begleiten. Gekickt wurde ausschließlich mit Fairtrade-zertifizierten Fußbällen, die garantiert ohne Kinderarbeit und unter sozial verträglichen Arbeitsbedingungen hergestellt wurden. Thomas Härtel, LSB-Vizepräsident, überreichte als Symbol für Fairness auf und neben dem Platz im Anschluss an das Spiel jedem Team Fairtrade-zertifizierte Fußbälle.

Informationsarbeit

Formate: video/mp4

Auf bezirklichen Veranstaltungen wie den Gesundheitstagen für die Mitarbeiter*innen des Bezirksamts informierte die Steuerungsgruppe spielerisch und im Rahmen eines Gewinnspiels über die Produktionsbedingungen von Fußbällen. Auch in Gremien wie dem AK Mädchensport, auf der Sportfachlehrerkonferenz und bei der Mitgliederversammlung der Friedrichshain-Kreuzberger Sportvereine wurde das Thema vorgestellt.

Aktiv werden! Aktionen und Bildungsarbeit in Schulen und Vereinen

Ball im Tor
Bild: Vitaly Krivosheev - Fotolia.com

Sie sind Lehrer*in, Schulleiter*in oder in einem Verein aktiv und wollen globale Fairness auch beim Sport? Oder du bist Schüler*in und möchtest dich engagieren? Es gibt zahlreiche Möglichkeiten!

Bildungs- und Unterstützungsangebote finden Sie hier!

Faire Bälle Präsentation

Bedingungen in der Fußballproduktion – Präsentation

PDF-Dokument (1.2 MB) - Stand: Februar_2017

Flyer_Fairer_Fussball

Globale Gerechtigkeit auch beim Sport – Mitmachangebote rund um den Fairen Fußball

PDF-Dokument (8.2 MB) - Stand: September 2017

Präsentation_Sportlehrerfachkonferenz

PDF-Dokument (1.1 MB) - Stand: September 2017

Produktionsbedingungen, Anbieter fairer Bälle, Preise

Fact-Sheet

PDF-Dokument (465.2 kB) - Stand: September 2017