Förderprogramm Städtebaulicher Denkmalschutz

Luisenstadt Hort Nürtingen Grundschule

Seit 1991 gehört das Bund-Länder-Programm Städtebaulicher Denkmalschutz zu den erfolgreichsten Instrumenten der Städtebauförderung in den neuen Bundesländern. Im Jahr 2009 hat der Bund das Programm auf die alten Bundesländer und damit auf den Westteil Berlins erweitert.

Die besondere Qualität des Programms besteht darin, dass Ziele der Stadtentwicklung mit denen des städtebaulichen Denkmalschutzes verbunden werden: Die Fördermittel werden für städtebauliche Gesamtmaßnahmen in bau- und kulturhistorisch wertvollen Stadtquartieren eingesetzt, die über die jeweiligen Denkmale hinaus in ihrer baulichen und strukturellen Eigenart und Geschlossenheit erhalten und zukunftsweisend weiterentwickelt werden sollen. Sie sollen zu lebendigen Orten entwickelt werden, die für Wohnen, Arbeit, Handel, Kultur und Freizeit gleichermaßen attraktiv sind und sowohl Einwohner als auch Besucher anziehen.

Nachdem zu Beginn des Programms ab 1991 zunächst die Instandsetzung und Modernisierung von Wohngebäuden im Vordergrund stand, liegen seit 2002 die Schwerpunkte der Förderung in der Gestaltung historischer Straßen und Plätze, der grünen Freiräume und der Verbesserung der öffentlichen Einrichtungen, wie Schulen, Kitas und Kulturprojekte. Neue Herausforderungen für die Umsetzung des Programms ergeben sich durch die steigende Nachfrage nach Wohnungen in Berlin, die mit Investitionsbedarfen bei der Qualifizierung und Erweiterung der öffentlichen Infrastruktur einhergeht. Der demografische Wandel mit Veränderung der Altersstruktur und der sozialen Zusammensetzung der Bevölkerung in den Fördergebieten sowie der Umgang mit Anforderungen des Klimaschutzes und der Energieeinsparung unter Berücksichtigung des Schutzes baukultureller Qualitäten stellen weitere neue Dimensionen in der Erneuerung der historischen Stadtquartiere dar.

Das Förderprogramm Städtebaulicher Denkmalschutz kommt in Friedrichshain-Kreuzberg im Sanierungsgebiet Südliche Friedrichstadt sowie in den beiden Fördergebieten Urbanstraße und Luisenstadt zum Einsatz.

Weitere Informationen zum Förderprogramm finden Sie auf den Seiten der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
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Fördergebiet Städtebaulicher Denkmalschutz Luisenstadt

Link zu: Städtebaulicher Denkmalschutz
Bild: Lichtschwaermer

Ziel der Entwicklung der seit 2005 festgesetzten Förderkulisse Luisenstadt-Kreuzberg ist die behutsame Weiterentwicklung der charakteristischen Anlagen des Gebiets mit dem Grünzug Ehemaliger Luisenstädtischer Kanal, den Stadtplätzen Mariannen-, Oranien-, Wassertor- und Heinrichplatz sowie dem stadtbildprägenden Bethanien-Gelände mit der St. Thomas Kirche.
Neben den gebauten Strukturen sind auch die verschiedenen Funktionen und Nutzungen im Gebiet, die Menschen sowie die kulturelle und soziale Infrastruktur zu stärken.

Weitere Informationen zum Fördergebiet finden Sie im Newsletter Fördergebiet Luisenstadt sowie auch hier

Integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK)

Im Fördergebiet ist ein integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK) die Voraussetzung für Finanzierungszusagen aus dem Programm Städtebaulicher Denkmalschutz. Das ISEK dient dabei als planerische Grundlage.

Das ISEK für die „Luisenstadt“ (Teilgebiet Kreuzberg) ist erstmals 2011 aufgestellt worden. In Folge der städtebaulichen Entwicklungen der letzten Jahre wurde für 2016/2017 eine Fortschreibung des ISEKs erforderlich.
Die Anwendung der ISEK-Fortschreibung wurde vom Bezirksamt am 06.06.2017 beschlossen.

Die ISEKs finden Sie in der folgenden Übersicht, für 2016/2017 wegen der Datenmenge auf mehrere Dateien aufgeteilt.

Karte des Fördergebiets Luisenstadt

PDF-Dokument (4.3 MB) Dokument: Stadtentwicklungsamt Friedrichshain-Kreuzberg

ISEK 2016/2017 Luisenstadt

PDF-Dokument

ISEK 2016/2017 Luisenstadt Anlagen

PDF-Dokument

Luisenstadt ISEK 2011

PDF-Dokument (7.7 MB) Dokument: Stadtentwicklungsamt Friedrichshain-Kreuzberg

Fördergebiet Städtebaulicher Denkmalschutz Urbanstraße

Link zu: Seiten der Senatsverwaltung
Bild: BA Friedrichshain-Kreuzberg

Das 2009/2011 in die Förderkulisse Städtebaulicher Denkmalschutz aufgenommene Gebiet Urbanstraße wird durch eine weitgehend erhaltene gründerzeitliche Baustruktur gekennzeichnet. Neben markanten Einzelbauwerken und Ensembles aus der Entstehungszeit wie den Schulgebäuden, dem Baerwaldbad , der Admiralbrücke oder dem alten Urbankrankenhaus sind Schmuckplätze und Promenaden prägend. Daneben finden sich dominante Baustrukturen aus den 1970er Jahren wie das Krankenhaus Am Urban und die Carl-von-Ossietzky-Schule.
Die Qualitäten der Baustruktur, die Lage am Landwehrkanal und die stadtbildprägenden Plätze und Freiräume stellen einen gebauten Wert dar, den es zu sichern und an heutige Bedürfnisse anzupassen gilt. Eine Kernaufgabe bildet die Erneuerung der sozialen Infrastruktur.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK)

Im Fördergebiet ist ein integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK) die Voraussetzung für Finanzierungszusagen aus dem Programm Städtebaulicher Denkmalschutz. Das ISEK dient dabei als planerische Grundlage.

Das ISEK für das Gebiet Urbanstraße ist erstmals 2011 aufgestellt worden.
In Folge der städtebaulichen Entwicklungen der letzten Jahre wurde für 2016/2017 eine Fortschreibung des ISEKs erforderlich.
Die Anwendung der ISEK-Fortschreibung wurde vom Bezirksamt am 06.06.2017 beschlossen.

Die ISEKs finden Sie in der folgenden Übersicht, für 2016/2017 wegen der Datenmenge auf mehrere Dateien aufgeteilt.

Karte des Fördergebiets Urbanstraße

PDF-Dokument (4.1 MB) Dokument: Stadtentwicklungsamt Friedrichshain-Kreuzberg

ISEK 2016/2017 Urbanstraße Bericht

PDF-Dokument

ISEK 2016/2017 Urbanstraße Pläne

PDF-Dokument

ISEK 2016/2017 Urbanstraße Steckbriefe

PDF-Dokument

Urbanstraße ISEK 2011.pdf

PDF-Dokument (47.6 MB) Dokument: Stadtentwicklungsamt Friedrichshain-Kreuzberg

Urbanstraße ISEK 2011 Pläne

PDF-Dokument (19.2 MB) Dokument: Stadtentwicklungsamt Friedrichshain-Kreuzberg

Sanierungsgebiet und Fördergebiet Städtebaulicher Denkmalschutz Südliche Friedrichstadt

Akademie Jüdisches Museum
Bild: BA Friedrichshain-Kreuzberg

Das Gebiet hat aufgrund historischer Entwicklungen ein unterschiedliches Erscheinungsbild. Es beherbergt kulturelle und wirtschaftliche Nutzungen und ist zugleich wichtiges Wohngebiet im Bezirk. Die Potenziale des Gebietes liegen in seiner Nähe zur historischen Mitte, der guten Erreichbarkeit und einem hohen Anteil an öffentlichen Grünflächen. Dennoch kennzeichnen das Gebiet städtebauliche und funktionale Schwächen, weshalb es 2011 als Sanierungsgebiet förmlich festgelegt wurde.

  • Informationen zum Sanierungsgebiet finden Sie hier.
  • Weitere Informationen zum städtebaulichen Denkmalschutz finden Sie hier.

Sanierungsgebiet und Fördergebiet Städtebaulicher Denkmalschutz Rathausblock

Rathausblock Foto 1
Bild: Planergemeinschaft Kohlbrenner eG
Das auch als “Dragonerareal” bekannte Gebiet wurde am 05.07.2016 als “Sanierungsgebiet Rathausblock” förmlich festgelegt.
  • Informationen zum Sanierungsgebiet finden Sie hier.
  • Weitere Informationen zum städtebaulichen Denkmalschutz finden Sie hier.