Quartiersmanagement Zentrum Kreuzberg / Oranienstraße

Quartiersmanagement Kottbusser Tor

Das Quartier Zentrum Kreuzberg / Oranienstraße, am Innenstadtrand zentral im Stadtgefüge gelegen, ist auf 32 ha dicht besiedelt. Rund 9.000 Menschen leben hier; von diesen haben über die Hälfte eine nichtdeutsche Herkunftsbiografie.

Das Quartier, dominiert von orientalischem Flair mit multiethnischer Kultur und Gastronomie erstreckt sich von der der Kohlfurter Straße im Süden mit der Jens-Nydahl-Grundschule und dem Schwimmbad bis zur Naunynstraße im Norden. Die west-östliche Ausdehnung reicht vom Görlitzer Bahnhof bis zum Segitzdamm. Die Stadtplätze Kottbusser Tor, Oranien- und Heinrichplatz sind beliebte Treff-und Kommunikationsorte für die Bewohner/innen des Quartiers.

Quartiersmanagement Kottbusser Tor

Zentrale, über das Quartier hinaus bekannte Anziehungs- und Anlaufpunkte sind das Kottbusser Tor und die Kult-, Tourismus- und Partymeile Oranienstraße. Das Kottbusser Tor ist ein lebhafter Stadtplatz mit sehr guten Verkehrsanbindungen, aber auch einer der unfallträchtigsten Verkehrsknotenpunkte Berlins. Das Quartier ist ein begehrter Gewerbe- und beliebter Banken- und Filmstandort, aber auch ein zentraler Kommunikationsort für andere Personen- bzw. Szenegruppen, darunter Drogenabhängige, Alkoholiker, Obdachlose und andere ”auffällige” Personengruppen. Das touristische und mediale Interesse am Quartier ist ausgesprochen hoch.

Die über Jahre kumulierte soziale Problemlage seiner Bewohnerinnen und Bewohner mit lang anhaltender Arbeitslosigkeit eines hohen Anteils der Bewohnerschaft mit überwiegend nicht deutscher Herkunftssprache und die daraus resultierende, zum Teil seit Jahren bestehende Abhängigkeit von Transferleistungen, führten zu großen ökonomischen und sozialen Schwierigkeiten großer Teile der Bewohnerschaft und des Gewerbes.

Quartiersmanagement Kottbusser Tor Bewohner

Das Quartiersmanagement zielt über die Arbeit mit den Bewohnergremien mit den Handlungsschwerpunkten Bildung und Integration auf Chancengleichheit im Sinne von sozialer und ethnischer Integration. Ein lebenszeitlich früh einsetzender Bildungsprozeß wird als eine wichtige Voraussetzung für eine gelingende Integration eingeordnet. Das ”Lernende Quartier” praktiziert Bildung im Sinne eines “lebenslangen Lernens” für alle Bewohnergruppen, wobei die verschiedenen „Lernorte“ im Quartier fest verankert sind. Dazu zählen neben der Jens-Nydahl-Grundschule und den Kindertagesstätten, die Naunynritze, das Heilehaus, das Stadtteilzentrum Kotti e.V., die Migrantenorganisationen , aber auch auch Gewerbetreibende und kleine lokale Initiativen und Vereine.

Im Entwicklungsprozess des Quartiers hin zu Stabilisierung und Aufwertung kommt der Partizipation der Anwohner/innen eine wesentliche Bedeutung zu. Hervorzuheben sind in diesem Zusammenhang das vierteljährliche Quartiersforum und die regelmäßig tagenden Quartiersgremien Quartiersrat und Vergabebeirat, die über die Mittel aus dem Programm „Soziale Stadt“ mitentscheiden sowie die Vergabejury des LOS-Programms

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