Ein öffentliches Begegnungs"zentrum", ein Platz, der zum Verweilen einlädt, der nicht dominiert ist vom Autoverkehr fehlt im Reichenberger Kiez - einem Kiez mit in dem nur etwas die Hälfte aller Haushalte ein Auto besitzt - schon lange. Er könnte Ort sein für nachbarschaftliche Vernetzung, ein Marktplatz der Produkte im und für den Kiez, ein Knotenpunkt im Netzwerk, das die Bewohner des Kiezes miteinander verbindet - vielleicht auch - je nach Ausgestaltung - eine kleine "grüne Lunge" im Kiez, wo sich jung und alt treffen können und ein Kiezgefühl entstehen kann. Wichtig wäre zu erfahren, wie die Bewohner_innen des Kiezes darüber denken, wo sie die besten Orte für solche Plätze sehen und wie sie gern solche Orte bzw. so ein Zentrum gestalten würden. Besonders wichtig erscheint mir dabei auch der Einbezug von Kindern und Jugendlichen und ihren Bedürfnissen. Partizipative Beteiligungsverfahren wir z. B. Zukunftswerkstätten könnten darüber Aufschluss geben, wie sich die Bedürfnisse unterschiedlicher Anwohnergruppen unterscheiden und wie sie in Einklang zu bringen wären, bevor mit der Umsetzung dieser Idee begonnen wird.
Gestaltung Öffentlichen Raums zur Begegnung im Reichenberger Kiez
Was ist meine Idee?
Gestaltung von Begegnungsraum im Öffentlichen Raum des Reichenberger Kiezes
Ausrichtung einer oder mehrerer Zukunftswerkstätten für Betroffene zu diesem Thema sowie grünes Licht und Gelder zur Umsetzung der Ergebnisse.
Warum halte ich diese Idee für sinnvoll?:




Kommentare
Die Idee von einem „öffentlichen Begegnungszentrum“ im Reichenberger Kiez finde ich sehr interessant.
Es gibt zurzeit schon eine etwas verwunschene und naturnahe, bezirkseigene Freifläche in der Glogauer Straße 13 (hinter der Bibliothek).
Ich glaube die Fläche hat großes Potential für Familien, Kinder und Menschen, die auch einmal einen Ort außerhalb von Festivalisierung suchen.
Interessenten sollten sich einfach mal bei dem zuständigen Stadtrat, Herrn Panhoff (Tel. 90298-3260) melden.
Franz Schulz
Bezirksbürgermeister
Super-Idee! Autos, Parkplätze und Straßen haben wir genug, ein Platz, ein Block in dem nur geschlendert und maximal fahrradgefahren wird wäre eine Oase. Nicht zu vergessen: laut dem Senat haben mehr als 50% der Haushalte in Kreuzberg gar kein Auto - merken würde man das nicht... Zeit, dass die Mehrheit berücksichtigt wird!