Radikalisierung geht uns alle an: Gesprächsrunde zu islamistischer Radikalisierung

Pressemitteilung Nr. 186 vom 04.12.2017

Was kann ich tun, wenn sich mein Sohn radikalisiert? Woran merke ich, dass eine Freundin sich dem Islamismus zuwendet? Darüber soll in der Gesprächsrunde „Radikalisierung geht uns alle an“ am Dienstagnachmittag in Kreuzberg gesprochen werden.

Das Bezirksamt will Eltern, Freund*innen und den sozialem Umfeld von Radikalisierung Betroffener die Möglichkeit zum Austausch, Beratung und Orientierung geben. Gemeinsam mit einem*r Vertreter*in der Oberstufenzentren im Kiez, dem Jugendamt, engagierten Jugendlichen, dem Islamischen Verein für wohltätige Projekte e.V, der Omar-Moschee und den Initiativen Violence Prevention Network und ufuq e.V., soll das Thema enttabuisiert werden. Bei der Veranstaltung geht es auch um die aktuelle Situation im Kiez, erste Anhaltspunkte bei Radikalisierungstendenzen, Angebote der Beratungsstellen und Präventionsarbeit.

Die Veranstaltung wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben! – Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit” gefördert.

Ansprechpartnerin
Sara Lühmann
Pressesprecherin

Telefon: (030) 90298-2843