Sexism shouldn’t sell: Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg veröffentlicht Handlungsleitfaden gegen sexistische, diskriminierende und frauenfeindliche Werbung

Pressemitteilung Nr. 133 vom 22.09.2017

Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg macht sich stark gegen sexistische und diskriminierende Werbung. Die Arbeitsgruppe gegen sexistische, diskriminierende und frauenfeindliche Werbung hat nun die Broschüre „Sexism shouldn’t sell“ mit Maßnahmen gegen sexistische, diskriminierende und frauenfeindliche Werbung im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg veröffentlicht. Diese ist abrufbar unter https://www.berlin.de/ba-friedrichshain-kreuzberg/politik-und-verwaltung/beauftragte/gleichstellung/. Dort finden Sie auch die „Rote Karte“, die Bürger*innen als Protest an Unternehmen senden können, die durch sexistische Werbung auffallen.

Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg hat mit seinem Beschluss gegen sexistische, diskriminierende und frauenfeindliche Werbung ein Zeichen gesetzt und begrüßt, dass das Thema in den aktuellen Berliner Koalitionsvertrag aufgenommen wurde. Daher fordert der Bezirk das Land Berlin auf, diese Art der Plakatwerbung berlinweit zu beenden. Mit dem neuen Handlungsleitfaden möchte Friedrichshain-Kreuzberg als Vorreiter andere kommunale Verwaltungen motivieren, sich des Themas anzunehmen und geeignete Maßnahmen zu ergreifen.

Frauen werden in der Werbung oft auf bestimmte Klischees, Rollen oder Eigenschaften reduziert. Sie zeigt stereotypische Rollenklischees von Frauen und Männern. Auf unterschiedliche Weise wird weibliche Sexualität für Werbezwecke missbraucht, Frauen werden als Sexualobjekte dargestellt.

„Ich hoffe, dass die Broschüre auch für Bürger*innen und Initiativgruppen hilfreiche Informationen über Maßnahmen und Ansprechpartner*innen gegen sexistische, diskriminierende und frauenfeindliche Werbung liefert.“, sagt Monika Herrmann, Bezirksbürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg.

Ansprechpartnerin
Petra Koch-Knöbel
Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

Tel.: (030) 90298-4109