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Von der Plastiklawine zur Klimakantine Friedrichshain-Kreuzberg

Foto Plastikinstallation
Bild: BA FK
Pressemitteilung Nr. 54 vom 10.06.2016

Plastik – Fast immer und überall sind wir davon umgeben, beinahe ohne es zu merken. Doch Plastik nimmt überhand: es vermüllt die Umwelt und existiert ewig.
Friedrichshain-Kreuzberg ist dabei – allein in der öffentlichen Kantine im Bezirksamt fallen jährlich 5000 Plastikteller plus Plastiktüten, 14km Alufolie und 1.200 To-Go Becher an Müll an.
Um zur Reduzierung des Plastikverbrauchs beizutragen, startete diese Woche im Rahmen der Klimapartnerschaft des Bezirks mit San Rafael del Sur, Nicaragua, eine innovative Kampagne.
Über 400 Plastikteller – der Verbrauch innerhalb eines Monats – hängen an der Wand vor der Kantine und erinnern an eine riesige Mülllawine. Auf einem Großplakat rufen Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann und Noel Cerda, Bürgermeister von San Rafael del Sur – beide von Plastik umhüllt – dazu auf, Nachhaltigkeit im Alltag zu leben und auf To-Go-Behälter aus Plastik zu verzichten. Denn globale Herausforderungen lassen sich nur gemeinsam auf allen Kontinenten meistern – so lautet die Botschaft.
Als umweltfreundliche Alternative sind nun Edelstahlbehälter in der Kantine erhältlich. Einige Gäste bringen inzwischen sogar ihre eigenen Gefäße mit. So geht’s von der Plastiklawine zur Klimakantine!

Pressekontakt

Helena Jansen
Fachpromotorin für Kommunale Entwicklungspolitik
Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Kreuzberg – San Rafael del Sur e.V.

Tel.: +49-30-61 20 91 65

Knut Mildner-Spindler
Bezirksstadtrat