Bezirksbürgermeisterin Herrmann dankt Senator Kollatz-Ahnen im Kampf für das Kreuzberger Dragonerareal

Pressemitteilung vom 17.09.2015

Nr. 104/2015

Monika Herrmann, Bezirksbürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg, begrüßt die Entscheidung des Bundesrats, das so genannte Dragonerareal in Kreuzberg nicht zum Höchstpreis an einen Investor zu veräußern. „Ich bedanke mich in diesem Zusammenhang ausdrücklich für den Einsatz des Berliner Senators für Finanzen, Herrn Kollatz-Ahnen. Er hat die Tragweite der falschen Entscheidung im Bundestag in Bezug auf das Dragonerareal sofort verstanden und hatte ein offenes Ohr für die Sorgen des Bezirks.“
Monika Herrmann hatte im Vorfeld der Abstimmung im Bundesrat Senatoren und Minister aller Bundesländer und Stadtstaaten angeschrieben und um Unterstützung im Kampf gegen den Verkauf der stadtentwicklungspolitisch bedeutenden Fläche gebeten. „Die positiven Rückmeldungen aus verschiedenen Bundesländern haben mich schon recht optimistisch gestimmt. Unterstützung haben wir als Bezirk auch vom Deutschen Städte- und Gemeindebund erfahren. Bedanken möchte ich mich insbesondere bei den Kolleginnen und Kollegen der Hansestädte Bremen und Hamburg, aus Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Brandenburg, Schleswig-Holstein, Thüringen, Rheinland-Pfalz sowie Sachsen-Anhalt.“
Nun gelte es, das Areal behutsam im Sinne der Bürgerinnen und Bürger des Bezirks zu entwickeln. „Das gilt insbesondere für sozial verträglichen und bezahlbaren Wohnraum, Investitionen in die soziale Infrastruktur mit dem Schwerpunkt Bildung sowie den Erhalt von Flächen für das dort ansässige Gewerbe“, sagt Herrmann. In Anbetracht der schwierigen Situation auf dem Wohnungsmarkt im Bezirk seien nun schnelle tragfähige Konzepte unter Einbeziehung der Senatsverwaltung, der städtischen Wohnungsbaugesellschaften sowie Vertreterinnen und Vertretern von Anwohnerschaft und Zivilgesellschaft zu entwickeln.

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