Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann kämpft für sozial verträgliche Entwicklung des Dragonerareals in Kreuzberg

Pressemitteilung vom 24.06.2015

Sehr geehrte Damen und Herren!

Die Bezirksbürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg, Monika Herrmann, hat in einem Brief an den Deutschen Städte- und Gemeindebund um Unterstützung im Kampf für eine sozial verträgliche Entwicklung des ehemaligen Kasernengeländes „Dragonerareal“ in Kreuzberg gebeten. Dieses knapp 5 Hektar große Gebiet zwischen dem ehemaligen Rathaus Kreuzberg und dem Finanzamt am Mehringdamm wurde entgegen der Zusicherung von der bundeseigenen Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) zum Höchstpreis-Gebot von 36 Millionen Euro verkauft, obwohl städtische Wohnungsbaugesellschaften einen hohen Betrag geboten und eine behutsame, sozial verträgliche Bebauung zugesagt hatten.

„Unsere Befürchtung im Bezirksamt, in der Bezirksverordnetenversammlung und in weiten Teilen der Bevölkerung Kreuzbergs ist, dass die Firma ,Global Property Invest’ aus Österreich dieses Gelände für hochpreisigen Wohnungsbau nutzen möchte.“, schreibt Herrmann.

Die Bürgermeisterin begrüßt ausdrücklich die Initiative des Berliner Finanzsenators, Dr. Matthias Kollatz-Ahnen, auf dessen Betreiben der Bundesrat zunächst eine Abstimmung über den Liegenschaftsverkauf verschoben hat. Vor dem nächsten Treffen der Landesminister in Vorbereitung der kommenden Bundesrats-Sitzung hat Frau Herrmann den Brief zum „Dragonerareal“ auch an sämtliche der Partei der Grünen angehörenden Senator*innen und Minister*innen zwischen Kiel und Stuttgart geschickt und ebenfalls um Unterstützung gebeten:

„(…) Ich bitte Sie im Falle des ,Dragonerareals’ darum, Ihren Einfluss als Vertreter ihres Landes geltend zu machen – stellvertretend für viele andere Städte und Gemeinden in Deutschland, die sich in einer ähnlichen oder vergleichbaren Situation befinden.“

Den vollständigen Brief an den Städte- und Gemeindebund finden Sie im Anhang

Rückfragen an:
Sascha Langenbach

BA Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin
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Anschreiben Deutscher Städte- und Gemeindebund

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